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Montag, 12. Januar 2026

Einkleidungstermin in München Mehr als ein Hauch von Olympia – Tiffels: „Eine große Herausforderung und gleichzeitig ein großer Spaß“

Zu Gast in München: Einkleidungstage für die deutschen Eishockey-Nationalspieler und Nationalspielerinnen für Olympia 2026.

Es war schon mehr als ein Hauch von Olympia, der am Montag, dem ersten Einkleidungstag für die DEB-Männer und Frauen, die das deutsche Eishockey im Februar bei den Spielen in Mailand vertreten werden, durch München wehte. Den Spielern aus der PENNY DEL und DFEL war die Vorfreude auf das Turnier in Italien sichtlich anzusehen, für viele werden es die ersten Olympischen Spiele überhaupt sein. 

So auch für Kai Wissmann von den Eisbären Berlin, der nach seiner Achillessehnenverletzung im August bisher noch ohne Saisoneinsatz war und am Montag über ein mögliches Comeback in der PENNY DEL noch vor der Turniervorbereitung sagte: „Ich bin nicht mehr weit weg.“ Für den Kapitän der Eisbären Berlin, der bei Weltmeisterschaften bereits mehrfach als Führungsfigur im deutschen Team mit starken Leistungen voranging, wird es in Mailand zur Olympia-Premiere kommen. „Olympia ist nur alle vier Jahre, schon allein deshalb ist es so besonders“, freut sich der 29-Jährige auf seine ersten Spiele.

„Ich wollte mir das auf keinen Fall nehmen lassen, hierher zu kommen“, sagte aber auch Routinier Moritz Müller (Kölner Haie) über die Einkleidung in München. Im Alter von 39 Jahren steht Müller vor seinem bereits dritten olympischem Turnier und ist einer der Silberhelden von Südkorea 2018. „Das ist für mich der erste Termin, bei dem es anfängt, zu kribbeln. Man merkt, es geht bald los. Das ist eine aufregende Zeit.“ Und der Führungsspieler im Kader der DEB-Männer ließ mit Blick auf das Eishockeyturnier in Mailand hören: „Möglich ist immer alles. Aber man weiß, dass das womöglich das bestbesetzte Turnier aller Zeiten sein wird. Wir müssen als Mannschaft sehr schnell zusammenfinden.“

Stürmer Freddy Tiffels (Eisbären Berlin) sagte, angesprochen auf das Turnier mit den besten Spielern der Welt: „Das wird eine große Herausforderung und gleichzeitig ein großer Spaß.“ Und wie viel die Reise nach Mailand den Athleten bedeutet, das konnte man bereits am Montag in München spüren, als unter anderem die Olympia-Fahrer von Red Bull München und der Eisbären Berlin vor Ort waren, aber auch diverse Spieler aus dem erweiterten Camp-Kader für das Testspiel am 4. Februar in Bozen gegen Italien, bei dem die NHL-Profis noch nicht dabei sein werden. 

Unter diesen Camp-Spielern bei der Einkleidung befand sich auch Münchens Veit Oswald, der als Nachrücker für den am Unterkörper verletzten Danjo Leonhardt (Straubing Tigers) in den Camp-Kader gerückt ist, wie auch sein Club am Montag bestätigte. Oswald ist nun neben Yasin Ehliz und Maximilian Kastner einer von drei Münchener Stürmern, die die Olympia-Vorbereitung mitmachen dürfen, aber nicht für die Spiele selbst nominiert sind. In den kommenden beiden Tagen werden nun noch die restlichen DEB-Frauen und Männer, die es reisetechnisch einrichten können, zur Einkleidung erscheinen. 

Sebastian Groß

Die Bilder von der Einkleidung am Montag (6 Einträge)

 

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Notizen

  • gestern
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • gestern
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • gestern
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 3 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 3 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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