Ruß bei der Partie zwischen Geretsried und Waldkraiburg.
Foto: EHC Waldkraiburg
(Update: 16.30 Uhr) Die Partie in der Abstiegsrunde der Bayernliga zwischen dem ESC Geretsried und dem EHC Waldkraiburg wurde von einer mutmaßlich Verletzung des Waldkraiburgers Leander Ruß überschattet, wie der Club am späten Sonntagabend in einer Pressemitteilung schrieb.
Sechs Minuten vor dem Ende wurde Ruß von Ondrej Horváth aus rund eineinhalb Metern in die Bande gestoßen. Nachdem Ruß per Trage vom Eis gebracht worden war und Horváth eine eine Matchstrafe wegen Bandenchecks erhalten hatte, wurde das Spiel fortgesetzt. Ruß wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.
Geretsried gewann die Partie mit 4:2. In den Sozialen Medien schrieben die Geretsrieder, man spreche Ruß die besten Wünsche aus. „Wir hoffen sehr, dass er sich schnell und vollständig erholt und bald wieder auf dem Eis stehen kann.“
Am Montag gab der Bayernligist leichte Entwarnung. Ruß habe die Nacht auf der Intensivstation verbracht und aktuell starke Schmerzen, könne aber alle Gliedmaßen bewegen. „Eine Nachricht, die uns zumindest ein wenig durchatmen lässt“, schrieb der Club in den Sozialen Medien. Zudem bedankte man sich bei allen Ersthelfern, Ärztinnen und Ärzten sowie dem gesamten medizinischen Personal für den schnellen und professionellen Einsatz.