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Freitag, 22. Februar 2019

Aktuelles Interview "Für die Zukunft ist sicherlich einiges möglich" – Torhüterin Jenny Harß zu den Perspektiven der Frauen-Nationalmannschaft

Seit vergangenen Sommer steht Nationaltorhüterin Jenny Harß für den EHC Königsbrunn in der Bayernliga im Tor.

Foto: City-Press

Frauen sind in den Herren-Ligen eine Seltenheit. Eine, die seit Jahren in der Bayernliga oder teilweise sogar Oberliga spielt, ist Nationaltorhüterin Jenny Harß. Im Interview erzählt die 31-jährige Füssenerin über ihre erste Saison beim EHC Königsbrunn und warum sie sich einen Wechsel in die Fauen-Bundesliga aktuell nicht vorstellen kann.


Sie spielen Ihre erste Saison in Königsbrunn: War der Wechsel zum EHC für Sie der richtige Schritt?

Jenny Harß: "Auf jeden Fall. Ich bin sehr zufrieden in Königsbrunn. Der Wechsel hat sich definitiv gelohnt."

Königsbrunn hat es als Aufsteiger direkt unter die ersten acht Mannschaften der Bayernliga geschafft: Sind Sie mit der bisherigen Saison zufrieden?

Harß: "Der achte Platz und damit der Klassenerhalt war unser Hauptziel für diese Saison. Es ist sehr positiv, dass wir das erreichen konnten. Die Verzahnungsrunde ist Zugabe, auch wenn wir natürlich noch so viele Siege wie möglich einfahren wollen."

Sie wechseln sich im Tor mit Donatas Zukovas ab: Wie funktioniert das Zusammenspiel mit ihm und wie zufrieden sind Sie mit Ihren Einsatzzeiten?

Harß: "Der Donatas ist ein sehr netter Typ und wir verstehen uns wirklich gut. Auch von den Einsatzzeiten bin ich zufrieden. Ich weiß gar nicht genau, wie viele Minuten Eiszeit ich diese Saison bisher hatte."

Sie erlebten vor Kurzem das Debüt des neuen Frauen-Bundestrainers Christian Künast: Welche neuen Ideen brachte er mit in die Mannschaft und wie ist Ihr erster Eindruck von ihm?

Harß: "Der erste Eindruck ist definitiv sehr gut. Man merkt, dass er viel Erfahrung hat und gute, neue Ideen mit einbringen will. Es ist aber immer schwierig, wenn so ein Wechsel während einer Saison stattfindet. Es braucht einfach seine Zeit, bis sich Veränderungen einspielen und die sollte man uns geben. Für die Zukunft ist dann sicherlich einiges möglich."

Sie spielten früher auch parallel in der Frauen-Bundesliga: Wäre eine Rückkehr dorthin für Sie vorstellbar?

Harß: "Grundsätzlich wäre das schon eine Option. Aber mein Terminplan ist jetzt schon gut gefüllt und das wäre dann noch eine Mannschaft mehr. Das wird vom Zeitaufwand zu viel. Komplett in die Frauen-Bundesliga zu wechseln kann ich mir aktuell nicht vorstellen. Da ist die Bayernliga sportlich schon noch deutlich voraus."

Interview: Sebastian Saradeth

Das komplette Interview mit Jenny Harß finden Sie in unserer aktuellen Printausgabe, die seit Dienstag am Kiosk erhältlich ist oder jederzeit gerne in unserem Onlineshop bestellt werden kann.


Kurznachrichtenticker

  • vor 15 Stunden
  • Der Herner Eissportverein aus der Oberliga Nord hat mit dem EV Duisburg (Regionalliga West) einen weiteren Kooperationspartner gefunden. Die langjährigen Rivalen gehen in der Saison 2020/21 eine Partnerschaft ein. Die HEV-Stürmer Noah Bruns und Maximilian Herz erhalten eine Förderlizenz für den EVD.
  • vor 16 Stunden
  • Torhüter Nico Henseleit und Verteidiger Robin Maly verlassen die Höchstadt Alligators (Oberliga Süd) mit unbekanntem Ziel.
  • gestern
  • Steven Stamkos (30) kann im laufenden Stanley-Cup-Finale gegen die Dallas Stars nicht mehr in das Geschehen eingreifen. Der Kapitän der Tampa Bay Lightning hatte sein Comeback nach einer Unterkörperverletzung in Spiel 3 der Serie nach nicht einmal drei Minuten Eiszeit abbrechen müssen.
  • gestern
  • Chris Stewart hat seine Karriere nach insgesamt 707 NHL-Einsätzen (333 Scorer-Punkte) im Alter von erst 32 Jahren beendet. Der Flügelstürmer, der zuletzt bei den Philadelphia Flyers unter Vertrag stand, hatte während des Lockouts 2012/13 in 15 Zweitligapartien für Crimmitschau 20 Punkte verzeichnet.
  • vor 2 Tagen
  • Der EV Füssen musste in seinem dritten Testspiel seine erste Niederlage einstecken. Der Süd-Oberligist unterlag dem Bayernligaaufsteiger VfE Ulm/Neu-Ulm trotz einer Aufholjagd im Schlussdrittel mit 4:6 (0:3, 0:1, 4:2).
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