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Freitag, 24. März 2023

Vorbereitung ab Samstag Mit elf Legionärinnen, aber ohne Tanja Eisenschmid: Bundestrainer Thomas Schädler nominiert 23 Spielerinnen für die Frauen-WM

Daria Gleißner, Luisa Welcke (Nummer 13), Bernadette Karpf (Nummer 18) und Lilli Welcke wollen auch bei der bevorstehenden A-Weltmeisterschaft in Kanada im deutschen Trikot jubeln.
Foto: imago images/Nordphoto/Hafner

Frauen-Bundestrainer Thomas Schädler hat das finale Aufgebot für die bevorstehende Frauen-Weltmeisterschaft (05. bis 17. April 2023) im kanadischen Brampton bekanntgegeben. Am morgigen Samstag trifft sich ein Großteil des deutschen Teams bereits zu einer kurzen Vorbereitung inklusive sechs Trainingseinheiten am Bundesstützpunkt in Füssen, ehe es am kommenden Mittwoch Richtung Kanada geht.
 
Insgesamt 23 Spielerinnen (drei Torhüterinnen, sieben Verteidigerinnen, 13 Stürmerinnen) haben es in die finale Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes geschafft. Sandra Abstreiter (Providence College), Nina Jobst-Smith (University of Minnesota Duluth), Luisa und Lilli Welcke (beide University of Maine), Svenja Voigt (St. Cloud State University) sowie Nina Christof (Rensselaer Polytechnic Institute) stoßen direkt zur finalen Vorbereitung der deutschen Mannschaft in Barrie hinzu. Vor Ort erwarten Schädler und sein Team vor dem WM-Start sechs weitere gemeinsame Eiseinheiten sowie zwei Testspiele gegen die Schweiz (31.03.) und Ungarn (02.04.).
 
Ab dem 06. April trifft die deutsche Frauen-Nationalmannschaft dann in der Vorrundengruppe B auf Schweden (06. April/17 Uhr deutsche Zeit), Finnland (07. April/21 Uhr), Frankreich (09. April/01 Uhr + 1) sowie Ungarn (11. April/17 Uhr). Am Ende der Vorrunde qualifizieren sich die Plätze eins bis drei der Gruppe B sowie alle Teams der Gruppe A für die Viertelfinalpartien.

Der deutsche WM-Kader in der Übersicht (3 Einträge)

 

 

Frauen-Bundestrainer Thomas Schädler: „Wir starten am Wochenende nun endlich in die Vorbereitung zur Weltmeisterschaft. Auch wenn der Kader in Füssen durch die fehlenden Spielerinnen aus Übersee noch nicht komplett ist, wollen wir in den Eiseinheiten unser System durchgehen und besonders an unserem Überzahlspiel arbeiten. In der finalen Phase in Kanada wollen wir dort weiter anknüpfen und in den Testspielen gegen die Schweiz und Ungarn auch unsere Reihenzusammenstellung finden. Mit Tanja Eisenschmid wird uns eine sehr erfahrene Spielerin fehlen, welche wir gern mit dabeigehabt hätten. Wir hatten in den vergangenen Wochen einen regelmäßigen und intensiven Austausch mit ihr. Leider ist sie zum jetzigen Zeitpunkt körperlich nicht fit genug, um an einem Turnier teilzunehmen. Wir bedauern das natürlich sehr, müssen hier dennoch in erster Linie an die Gesundheit der Spielerin denken.“
 
DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Wir werden mit der Mannschaft gut vorbereitet in die Herausforderung Weltmeisterschaft gehen. In einer sehr anspruchsvollen Gruppe gilt es, von Beginn an voll da zu sein.“
 
MagentaSport zeigt im Turnierverlauf alle deutschen Partien sowie alle Spiele ab dem Viertelfinale live und kostenlos.


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Notizen

  • gestern
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • gestern
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • gestern
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 3 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 3 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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