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Montag, 17. April 2023

Späte Powerplays entscheiden 6:3 im Finale gegen Kanada: Überragende Hilary Knight führt die USA mit einem Hattrick zum Titel bei der Frauen-WM

Hilary Knight hebt den WM-Pokal in die Höhe.
Foto: imago images/ZUMA Press

Die überragende Hilary Knight hat die USA in der Nacht von Sonntag auf Montag zum Weltmeistertitel bei der Frauen-WM geführt. Im kanadischen Brampton setzten sich die US-Amerikanerinnen dank vier Toren im Schlussdrittel gegen die Gastgeberinnen mit 6:3 durch. Die Kanadierinnen waren dreimal in Führung gegangen und lagen bis zur 46. Minute mit 3:2 in Front.

Die Entscheidung fiel in der Schlussphase. Zwei späte Strafzeiten nutzte Knight, die zuvor schon das 2:2 erzielt hatte, zu zwei Powerplay-Toren binnen 27 Sekunden in der 57. und 58. Minute und führte die USA zum Sieg. Für die US-Kapitänin waren es die Scorer-Punkte 99, 100 und 101 bei Weltmeisterschaften. Zudem erzielte sie zum dritten Mal seit 2011 und 2017 das Siegtor in einem WM-Finale.

„Es ist schwierig, Kanada zu schlagen. Und es ist schwierig, Kanada in Kanada zu schlagen, oder? Wir haben uns also definitiv wie ein Aussenseiter gefühlt“, erklärte die überglückliche Knight nach dem Sieg.

Durch den Erfolg feierten die Amerikanerinnen ihren ersten WM-Titel seit 2019 und den zehnten ihrer Geschichte. Bei großen Turnieren hatten zuletzt immer die Kanadierinnen die Nase vorn gehabt. 2021 und 2022 gewannen die Frauen aus dem Mutterland des Eishockeys WM-Gold. Auch bei den Olympischen Winterspielen 2022 hatten sie ganz oben auf dem Treppchen gestanden.

Im Spiel um Platz 3 hatte sich Tschechien zuvor gegen die Schweiz mit 3:2 durchgesetzt. Platz fünf sicherte sich Finnland durch einen 3:1-Erfolg gegen Schweden. Die DEB-Frauen hatten das Turnier auf Rang acht abgeschlossen.


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Notizen

  • vor 7 Stunden
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • vor 7 Stunden
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • vor 13 Stunden
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 2 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 2 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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