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Donnerstag, 17. Januar 2019

Nach Münchens Finaleinzug DEL winkt vierter CHL-Startplatz – Reindl: „Eine tolle Visitenkarte für das Eishockey in Deutschland"

Münchener Jubelschrei: Nach Patrick Hagers vorentscheidendem 3:1 in Salzburg kannte die Freude auch bei Vorlagengeber Yasin Ehliz keine Grenzen.

Foto: imago

Mit dem Finaleinzug in der Champions Hockey League ist dem EHC Red Bull München am Mittwochabend knapp ein Jahr nach der Silbermedaille des Nationalteams bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang ein weiterer historischer Erfolg für das deutsche Eishockey auf internationaler Bühne gelungen. Und von diesem Erfolg könnte die Deutsche Eishockey Liga schon bald zählbar profitieren: Gewinnen die Roten Bullen nämlich auch das Endspiel bei Frölunda Göteborg am 05. Februar in regulärer Spielzeit, springt die DEL im CHL-Ligen-Ranking endgültig auf den vierten Platz. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Champions Hockey League vom Donnerstagnachmittag hervor und würde bedeuten, dass in der kommenden Saison 2019/20 vier statt wie bislang nur drei deutsche Mannschaften an der CHL teilnehmen dürfen. Leidtragende wäre dann die tschechische Extraliga, die lediglich noch drei Clubs stellen dürfte.

Unterdessen steht bereits vor dem Endspiel in Göteborg fest, dass die Schweizer National League im CHL-Ligen-Ranking an der finnischen Liiga vorbeizieht und als neuer Zweiter hinter der schwedischen SHL künftig fünf statt wie bis dato vier CHL-Startplätze erhält. In das Ligen-Ranking fließen die Ergebnisse aller Teams aus den sechs CHL-Gründungsligen (Schweden, Schweiz, Finnland, Deutschland, Tschechien, EBEL) in den jüngsten vier Spielzeiten ein, wobei die älteren Resultate weniger stark gewichtet werden als die aktuelleren.

Tripcke: "Ein wichtiger Schritt für die Etablierung der CHL"

So oder so freuen sich über den CHL-Finaleinzug selbstverständlich nicht nur die Münchener selbst, sondern beispielsweise auch die höchsten deutschen Eishockeyfunktionäre. "Der Einzug von Red Bull München ins Finale der Champions Hockey League ist nach dem Olympiafinale im Februar 2018 ein neuerlicher Höhepunkt für das deutsche Eishockey und die DEL", findet etwa DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. "Ich bin stolz, dass die DEL ihre sportliche Wettbewerbsfähigkeit in Europa durch Red Bull München demonstriert hat. Im Finale wird ganz Eishockeydeutschland hinter diesem Team stehen. Davon bin ich überzeugt. Zudem ist dies ein wichtiger Schritt für die Etablierung der CHL in unserem Land." Und auch Franz Reindl zeigt sich begeistert: "Mit einer absolut überragenden Leistung - nicht nur im Halbfinale - hat sich die Mannschaft des EHC Red Bull München die Finalteilnahme in der Champions Hockey League erarbeitet und wirklich verdient. Das ist eine tolle Visitenkarte für die DEL und das gesamte Eishockey in Deutschland. Das macht große Freude und erfüllt mit Stolz. Es wird sicher ein offenes, sehr interessantes Finale in Göteborg werden."

Jenes Endspiel wird am 05. Februar live und exklusiv im deutschen Free-TV bei SPORT1 zu sehen sein. Der Ismaninger Sender hat mit dem Münchener CHL-Halbfinalrückspiel einmal mehr eine starke Einschaltquote erzielt: So verfolgten im Schnitt 250.000 Zuschauer ab drei Jahren die Übertragung aus Salzburg, und in der SPORT1-Kernzielgruppe der Männer zwischen 14 und 59 Jahren lag der Marktanteil bei 1,9 Prozent. Damit handelt es sich nach Münchens erstem Halbfinalvergleich in der vergangenen Woche um das zweiterfolgreichste SPORT1-CHL-Livespiel seit der Gründung des Wettbewerbs.


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Kurznachrichtenticker

  • vor 22 Stunden
  • Alexander Preibisch wird den Bietigheim Steelers (DEL2) aufgrund einer starken Knochenprellung mindestens vier Wochen fehlen. Der Angreifer hatte sich die Verletzung am vergangenen Freitag bei einem Kniecheck von Max French (Tölzer Löwen), der dafür fünf Spiele gesperrt wurde, zugezogen.
  • gestern
  • Die Adler Mannheim haben einen neuen Liga- und Vereinsrekord aufgestellt: Wie der DEL-Club am Montag bekanntgab, sind bereits über 8.000 (!) Dauerkarten verkauft worden. Auf Rang zwei der inoffiziellen DEL-Rangliste folgen die Eisbären Berlin mit knapp 6.000 verkauften Dauerkarten.
  • gestern
  • Angreifer Samir Kharboutli wird dem ECDC Memmingen (Oberliga Süd) mehrere Monate fehlen. Der 20-jährige Tscheche hat sich am Sonntag im Ligaspiel gegen die Selber Wölfe verletzt und muss am Mittwoch operiert werden.
  • gestern
  • Spiel der Woche in der DEL2: Auf dem Sender eoTV - European Originals wird am Dienstag (15. Oktober) das Spiel zwischen den Tölzer Löwen und dem EV Landshut vom Sonntag (Endstand 5:6 nach Verlängerung) um 21:15 Uhr in voller Länge ausgestrahlt.
  • vor 3 Tagen
  • Bittere Nachricht für DEL2-Club EC Bad Nauheim: Top-Scorer Cody Sylvester hat sich bei der gestrigen 1:7-Packung gegen Heilbronn einen Muskelbündelriss zugezogen und fällt damit mindestens sechs bis acht Wochen aus. Die Suche nach einem Ersatz läuft bereits.

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