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Dienstag, 29. Januar 2019

Schluss nach Grunddurchgang, EBEL-Zukunft ungewiss Medvescak Zagreb nicht in der Qualifikationsrunde dabei – 2019/20 Wiederaufnahmeantrag samt Finanzprüfung nötig

<p>Die Truppe von Medvescak Zagreb wird gegen Salzburg, Linz und Znojmo ihre vorerst letzten Partien in der EBEL bestreiten.<br/>Foto: imago<br/></p>

Die Truppe von Medvescak Zagreb wird gegen Salzburg, Linz und Znojmo ihre vorerst letzten Partien in der EBEL bestreiten.
Foto: imago

Der durch Finanzschwierigkeiten zum Aderlass im Kader gezwungene EBEL-Club Medvescak Zagreb wird die laufende Spielzeit 2018/19 nach den noch drei ausstehenden Partien im Grunddurchgang gegen Salzburg, Linz sowie Znojmo beenden und damit nicht mehr in der darauffolgenden Qualification Round antreten. Das wurde nach der ordentlichen Generalversammlung der Erste Bank Eishockeyliga in Salzburg am gestrigen Montag bekannt.

Als Gründe für den Verzicht auf die Weiterführung der Saison wurden die unbefriedigende Kadersituation sowie die Nicht-Verfügbarkeit der Heimstätte, des Dom Sportova, in der zweiten Hälfte der Qualifikationsrunde aufgeführt. Der Verein aus der kroatischen Hauptstadt hatte im Laufe der vergangenen Wochen sämtliche Leistungsträger und Kontingentspieler außer den Slowenen Mitja Robar sowie den Finnen Mikko Lehtonen abgeben müssen und den ausgedünnten Kader mit einheimischen Akteuren aufgefüllt. Die Resultate seitdem sind entsprechend negativ und größtenteils überdeutlich ausgefallen. Der letzte Platz ist den Kroaten schon sicher.

"Es wurde heute auf eine faire Art diskutiert und beschlossen, dass es für alle Beteiligten besser ist, wenn Zagreb nicht an der Qualification Round teilnimmt", sagte Liga-Manager Christian Feichtinger nach dem Beschluss auf der Versammlung. Der Verzicht Zagrebs bedeutet für den weiteren sportlichen Verlauf, dass ab 12. Februar nur fünf Teams um die zwei ausstehenden Playoff-Plätze wetteifern.

Des Weiteren hat die Nicht-Beendigung der Saison in der Liga einen Antrag auf Wiederaufnahme zur Folge, falls die Bären in der kommenden Spielzeit erneut in der EBEL antreten wollen. Dieser Antrag würde auch eine neue Finanzprüfung durch die Liga beinhalten. Ob es zu diesem Schritt seitens des krisengebeutelten Clubs kommt, ist derzeit noch unklar - genauso wie die Antwort auf die Frage, ob Zagreb eine Zukunft in der EBEL hat.

Derweil positioniert sich Feldkirch weiter als möglicher Neuling in der multinationalen Elite-Liga, was Feichtinger am Rande der Tagung ebenfalls bestätigte. Derzeit befinde man sich in einer Evaluierungsphase, in der Halle und Infrastruktur geprüft würden. Im weiteren Verlauf werden dann die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unter die Lupe genommen. Im Fall von Znojmo, dessen verärgerter Präsident Ohara per Brief an die Ligaleitung den Ausstieg nach dieser Saison angedroht hat, wird wohl erst der Nennschluss am 15. Februar Klarheit über die erneute Teilnahme schaffen. Derzeit bemüht man sich, eine Basis für Gespräche mit Ohara herzustellen.


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Kurznachrichtenticker

  • vor 8 Stunden
  • Christoph Fischhaber hat bei Oberligist EV Landshut seinen Vertrag um ein Jahr verlängert. Er hat in 35 Spielen neun Tore erzielt und 35 vorbereitet.
  • gestern
  • Was sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet hatte, ist nun offiziell: Die Fischtown Pinguins Bremerhaven haben den Vertrag mit Verteidiger Maxime Fortunus verlängert. Der 35-jährige Routinier kommt in bisher 48 Spielen auf drei Tore und 17 Vorlagen.
  • gestern
  • Der ERC Ingolstadt hat den Vertrag mit Verteidiger Colton Jobke vorzeitig verlängert. "Colton hat als grimmiger Verteidiger und Unterzahlspezialist auf dem Eis überzeugt. Es freut mich, dass wir ihn weiter in unserem Team haben“, sagt ERC-Sportdirektor Larry Mitchell.
  • gestern
  • Die Bayreuth Tigers haben den Vertrag mit Gustav Veisert verlängert. Der Kontrakt hat aber nur Gültigkeit bei einem Verbleib in der DEL2. Der Verteidiger verbuchte in dieser Saison in 28 Spielen drei Assists, kam zudem beim Oberligisten Selb zum Einsatz.
  • vor 2 Tagen
  • Brett Olson vom ERC Ingolstadt ist vom Disziplinarausschuss der DEL für zwei Partien gesperrt worden. Der US-Center erhielt beim 4:1-Heimerfolg über die Schwenninger Wild Wings am Dienstagabend eine große nebst Spieldauerdisziplinarstrafe wegen eines Checks gegen die Bande gegen Dominik Bittner.

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