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Freitag, 30. April 2021

Deutsches Top-Talent mit Assist 4:0-Heimerfolg im fünften Halbfinale gegen Skelleftea: Moritz Seider erreicht mit Rögle BK die Finalserie der schwedischen SHL

Moritz Seider (20)
Foto: imago images/Bildbyran/Carl Sandin

Moritz Seider (20) hat mit Rögle BK die Finalserie der SHL-Playoffs erreicht. Das Team von Head Coach Cam Abbott gewann am Donnerstagabend die fünfte Partie der Vorschlussrunde gegen Skelleftea AIK glatt mit 4:0 und setzte sich in der Best-of-five-Serie, in der alle Partien zugunsten der jeweiligen Heimmannschaft endeten, somit mit 3:2 durch. Verteidiger Seider, der Spiel 2 nach einer Kollision mit Skellefteas Oscar Möller verletzungsbedingt verlassen hatte, allerdings bereits zu Spiel 4 der Serie in Rögles Lineup zurückgekehrt war, steuerte im entscheidenden Duell einen Powerplay-Assist zum 1:0 durch Leon Bristedt (6.) bei und stand fast 21 Minuten auf dem Eis.

Für den Hauptrundenzweiten Rögle BK, vor der laufenden Saison im schwedischen Eishockey-Oberhaus nie über die Runde der letzten Acht hinausgekommen, ist es die erste SHL-Finalteilnahme überhaupt. Dort wird das Team aus Ängelholm ab Samstag auf den Champion des Grunddurchgangs, die Växjö Lakers, treffen. Moritz Seider, der in der aktuellen Spielzeit insgesamt 49 Begegnungen für Rögle bestritten und dabei starke 31 Scorer-Punkte (sieben Tore, 24 Vorlagen) sowie eine herausragende Plus/Minus-Bilanz von +24 verzeichnet hat, winkt dann nach dem DEL-Titelgewinn mit Mannheim im Jahr 2019 die bereits zweite Landesmeisterschaft seiner noch jungen Laufbahn.

Stefan Wasmer


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Notizen

  • gestern
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • gestern
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • gestern
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 3 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 3 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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