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Donnerstag, 2. Dezember 2021

Interview aus der aktuellen Print-Ausgabe Tom Kühnhackl über seinen Alltag in Skelleftea: "Kaffee und Kuchen gehört hier einfach dazu" – Leserreise Ende Januar 2022

Tom Kühnhackl im Trikot von Skelleftea AIK.
Foto: IMAGO / Bildbyran

Im Achtelfinale der Champions Hockey League (CHL) ist Skellefteå AIK am vergangenen Dienstag an Sparta Prag gescheitert. Nach dem Rückspiel hat NEWS-Mitarbeiter Lothar Martin in Prag mit dem deutschen Nationalstürmer Tom Kühnhackl (29) gesprochen, der seit dieser Saison das Trikot Skellefteas trägt – genauso wie sein Landsmann Stefan Loibl. Eishockey NEWS und FlyCar bringen Sie Ende Januar zu den beiden Nationalspielern nach Nordschweden. Erleben Sie ein unvergessliches Winterwochenende, das Spiel zwischen Skelleftea und Örebro sowie ein Meet & Greet mit den beiden AIK-Stürmern. Weitere Informationen finden Sie auch hier! Im Interview spricht der zweifache Stanley-Cup-Champion mit den Pittsburgh Penguins über das CHL-Aus und die neue Heimat.

Herr Kühnhackl, wie bitter ist es, wenn man im Duell mit Prag zweimal das überlegene Team war und trotzdem aus der CHL ausscheidet?
Tom Kühnhackl: „Natürlich sehr bitter. Meiner Meinung nach waren wir im ersten Spiel und auch heute die bessere Mannschaft. Prag hat aus wenig viel gemacht, hatte auch diesmal nicht so viele Chancen, aber eine davon wurde genutzt. Wir aber waren in beiden Partien vor dem Tor nicht kaltschnäuzig genug. Und so ist es schwierig, Spiele für sich zu entscheiden.“

Liegt Eure volle Konzentration nun auf der Meisterschaft?
Kühnhackl: „Wir haben einen sehr guten und tiefen Kader mit vier soliden Reihen. Im Moment haben wir ein paar Verletzte, aber wenn jeder gesund und fit ist und wir es schaffen, unser System über 60 Minuten durchzuziehen, dann haben wir sehr gute Chancen, dass wir in der Liga etwas erreichen können.“

Wie läuft es für Sie in Schweden? Liegt Ihnen die Liga? Wie klappt es mit der Kommunikation?
Kühnhackl: „Keine Frage, Schwedisch muss ich noch lernen. Ansonsten wird im Team auch viel Englisch gesprochen. Die SHL ist eine super Liga, sehr kompakt, viele Mannschaften sind oben mit dabei, alles ist sehr eng. Wir müssen also schauen, dass wir bis Weihnachten mal eine längere Siegesserie hinlegen.“

Wie lebt es sich so weit oben im Norden?
Kühnhackl: „Es ist relativ kalt da, schneit sehr viel, und es ist früh dunkel. Hell ist es nur von 9 Uhr bis 15 Uhr. In der Zeit bin ich aber meistens im Stadion, also bin ich oft im Dunkeln unterwegs. Aber die Kleinstadt ist superschön und hat eine tolle Fußgängerzone mit vielen Lokalen und Cafés. Kaffee und Kuchen gehört hier einfach dazu, das ist scheinbar die vierte Mahlzeit bei den Schweden. An diesen Lebensstil haben sich meine Verlobte und ich schon gewöhnt. Ich hoffe, dass uns meine Familie zu Weihnachten oder zu Neujahr besuchen kommen kann. Allerdings ist zurzeit vieles ungewiss wegen der Corona-Lage in Deutschland.“

Apropos Corona – wie sieht es damit in Schweden aus?
Kühnhackl: „Man kann überall – in jedes Lokal, Kino oder sonst wo – hingehen ohne Maske, ohne Beschränkung. Die Lage in Deutschland aber macht mir Sorgen.“

Interview: Lothar Martin

Das komplette Interview finden Sie in der aktuellen Print-Ausgabe von Eishockey NEWS!
 


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Notizen

  • vor 2 Tagen
  • NHL in der Nacht: Die St. Louis Blues rücken immer näher an die Wild-Card-Plätze heran. Nach dem 6:2-Sieg (3:2, 2:0, 1:0) bei den Anaheim Ducks liegen sie nur nur drei Zähler zurück. Die Philadelphia Flyers landeten ebenso einen Auswärtssieg: Sie gewannen 4:1 bei den N.Y. Islanders (2:0, 1:1, 1:0).
  • vor 3 Tagen
  • Tim Lutz (25) hat seinen Vertrag bei den Eispiraten Crimmitschau (DEL2) um ein Jahr verlängert. Der Angreifer konnte in der abgelaufenen Saison verletzungsbedingt lediglich in der Endphase vier Matches bestreiten und verzeichnete dabei einen Assist.
  • vor 3 Tagen
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten der möglichen Spiele 7 in den noch nicht entschiedenen Viertelfinalserien festgelegt. Der Showdown zwischen München und Ingolstadt am Ostermontag würde um 16.30 Uhr beginnen, der zwischen Straubing und Berlin um 19 Uhr.
  • vor 4 Tagen
  • Wojciech Stachowiak (26) ist nach seinem Trade in die Organisation der Detroit Red Wings weiter in Topform. Der Nationalstürmer verzeichnete am Mittwoch beim 5:0-Sieg der Grand Rapids Griffins in Rockford ein Tor sowie zwei Assists und steht nun bei sieben Punkten in den jüngsten drei Matches.
  • vor 8 Tagen
  • Stürmer Roman Zap wird die Höchstadt Alligators nach einer Saison verlassen. Das gab der Oberligist bekannt. Der 22-Jährige suche eine neue Herausforderung. In 56 Spielen erzielte Zap 15 Tore und verbuchte zudem 19 Assists.
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