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Sonntag, 22. März 2026

Doublesieger Adendorfer EC entthront Harzer Falken Braunlage als Meister der Regionalliga Nord

Der Adendorfer EC ist Meister der Regionalliga Nord und verhinderte gleichzeitig den dritten Titelgewinn in Folge der Harzer Falken aus Braunlage.
Foto: Robert Koch

Der Adendorfer EC ist der neue Meister in der Regionalliga Nord. In einer packenden Finalserie rangen die Heidschnucken die Harzer Falken mit 3:1-Siegen nieder und verhinderten damit auch den möglichen Three-Peat der Braunlager.

Nachdem sich in den ersten drei Spielen jeweils das Heimteam durchgesetzt hatte und der AEC so mit einer 2:1-Serienführung in den Harz reisten, machten die Heidschnucken am Wurmberg mit einem bis in die Schlusssekunden dramatischen 4:3-Sieg schließlich das Double perfekt: Nach dem Osweno-Pokal geht auch die Titel in die Lüneburger Heide.

Den Grundstein legten die Adendorfer am Freitag mit einem 8:2-Schützenfest vor knapp 2000 Zuschauern im Walter-Maack-Eisstadion. Dabei nutzten die Gastgeber die Fehler der Braunlager immer wieder konsequent aus und zogen bis zur zweiten Pause auf 5:2 davon – die temporeiche Partie war aber wesentlich knapper als das Ergebnis aussagte. Kristian Kragh und Dominik Chara hatten dabei doppelt getroffen. Die Falken hatten durchaus ihre Chancen, besonders nach dem 3:2-Anschlusstreffer stand die Partie rund um die 30.Minute auf des Messers Schneide. 

„In dieser Phase haben wir etwas gewackelt, dann aber einen kühlen Kopf bewahrt“, sagte AEC-Trainer Robert Hoffmann anschließend. Im Schlussdrittel trieben die Adendorfer das Ergebnis dann mit zwei Powerplay-Toren sogar noch weiter nach oben, den Schlusspunkt setzte Joni Kuoppala.

Am Sonntag wehrten sich die Falken vor gut 1500 Besuchern am heimischen Wurmberg mit Haut und Haaren gegen den vorzeitigen K.o., letztlich aber waren die Adendorfer zu abgezockt und hatten mit Roni Salmenkangas eine lange Zeit einen schier unbezwingbaren Goalie zwischen den Pfosten. Immer wieder stand der Finne auch bei besten Harzer Gelegenheiten im Weg. Dazu lieferten wieder einmal die Special Teams des AEC, während bei den Falken in Überzahl zunächst nichts Zählbares herauskam. 

So führten die Gäste im Schlussdrittel bereits scheinbar sicher mit 4:0, dreimal hatte Jesper Ahlgren getroffen. Dann drehten die Falken noch einmal auf: Ville Sivonen und Jakub Wiecki brachten die Braunlager heran, 17 Sekunden vor Schluss erzielte Sivonen sogar den direkten Anschluss. Die restlichen Sekunden brachten die Adendorfer aber über die Zeit und feierten anschließend mit ihren rund 250 mitgereisten Fans ausgelassen den Titelgewinn. 

Beide Teams werden sich im kommenden Jahr in der Regionalliga wiedersehen, einen möglichen Sprung in die Oberliga hatten sowohl die Adendorfer als auch die Falken schon im weit im Vorfeld klar ausgeschlossen. Gleiches gilt auch für den Sieger aus dem Osten: Der alte und neue Meister FASS Berlin und Finalverlierer Schönheider Wölfe hatten ebenfalls einen Aufstieg in die Oberliga ausgeschlossen.

Robert Koch


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Notizen

  • vor 10 Stunden
  • Die Chicago Blackhawks (NHL) haben General Manager Kyle Davidson mit einem Mehrjahresvertrag ausgestattet. Er ist seit 2022 im Amt. Der Club hat seither nie die Playoffs erreicht.
  • vor 2 Tagen
  • Der DEB beschreitet mit dem Jahrgang 2011 neue Wege in der Nachwuchsarbeit. Erstmals tritt eine U15-Perspektivmannschaft in einem internationalen Turnier an. Vom 15. bis 19. April 2026 messen sich die deutschen Nachwuchsspieler in Salzburg (Österreich) mit vier weiteren Teams.
  • vor 3 Tagen
  • Santeri Haarala, zweitbester Punktesammler des Nord-Oberligisten TecArt Black Dragons Erfurt, geht in den kommenden Monaten für die Newcastle Northstars in Australien auf Torejagd. Die Saison in Down Under startet am 17. April und endet am 30. August 2026.
  • vor 3 Tagen
  • Der EC Peiting kann weiter auf einen seiner wichtigsten Angreifer zählen: Thomas Heger verlängert seinen Vertrag beim Süd-Oberligisten für die kommende Spielzeit. Der 28-Jährige sammelte für Peiting 2025/26 in 55 Einsätzen 55 Punkte und erzielte insgesamt 29 Tore.
  • vor 5 Tagen
  • Der langjährige DEL-Verteidiger Dylan Yeo beendet seine Karriere. Sein letzter Club, die Dragons de Rouen (Frankreich), gaben dies in Folge ihres Halbfinal-Aus bekannt. Der 39-jährige Yeo hatte für die Straubing Tigers, die Iserlohn Roosters und die Schwenninger Wild Wings gespielt.
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