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Sonntag, 5. Januar 2020

U20-Weltmeisterschaft Dudas: „Wir werden alles geben, um die Russen diesmal zu schlagen“

Aidan Dudas
Foto: imago images/CTK Photo

Im Halbfinale der U20-Weltmeisterschaft setzte sich Kanada gegen Finnland klar mit 5:0 durch, nachdem es nach nicht einmal vier Minuten bereits 3:0 stand. Zwei Assists steuerte der Kanadier Aidan Dudas bei und erhielt so seine ersten beiden Scorerpunkte in diesem Turnier. Im Finale wartet nun Russland auf die Nordamerikaner und damit die Revanche für die schmerzhafte 0:6-Niederlage in der Gruppenphase.

Herr Dudas, erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Einzug ins Finale. War es Ihr Plan, die Finnen in der Anfangsphase so zu überrollen?
Aidan Dudas: „Wir waren von der ersten Minute an bereit und es war ohne Zweifel ein großartiger Beginn für uns, der uns natürlich sehr geholfen hat. Wir wollten kanadisches Eishockey spielen, also schnell und hart und ich denke, das ist uns sehr gut gelungen. Trotz des guten Starts war es aber kein einfaches Spiel für uns, auch wenn es wegen des Ergebnisses vielleicht einfach erschien. Die Finnen haben gut gespielt, sie hatten ihre Chancen und auch ihr Goalie hat ein sehr gutes Spiel gemacht.“

Ihnen sind in diesem Halbfinale Ihre ersten beiden Assists dieser WM gelungen. Wie wichtig ist das für Sie persönlich?
Dudas: „Natürlich bin ich glücklich, wenn ich etwas zum Erfolg beisteuern kann und dem Team beim Tore schießen helfen kann. Aber meine Rolle in dieser Mannschaft ist mehr defensiv geprägt und meine erste Aufgabe ist nicht, möglichst viele Scorerpunkte zu sammeln. Trotzdem nutze ich natürlich gerne die Möglichkeiten, die sich mir in der Offensive ergeben.“

Nun kommt es zum Duell gegen Russland. War es eine besondere Motivation, das Finale zu erreichen, um diese Revanche gegen Russland zu bekommen?
Dudas: „Die Russen haben im Gruppenspiel gegen uns sehr gut gespielt, aber Sonntag ist ein neuer Tag. Ich freue mich sehr auf das Finale gegen Russland und der Rest meines Teams freut sich ebenfalls. Wir werden alles geben, um sie dieses Mal zu schlagen.“

Vor einigen Tagen wurde vermeldet, dass Sie von Ihrem Team Owen Sound Attack zum NHL-Club Los Angeles Kings transferiert wurden. Was heißt das nun konkret für Sie?
Dudas: „Es heißt zunächst einmal nur, dass ich nun einen Vertrag bei den L.A. Kings unterschrieben habe. Ich werde aber nicht direkt nach L.A. gehen. Wenn ich nach der Weltmeisterschaft zurück nach Nordamerika komme, dann geht es für mich für Owen Sound Attack in der Ontario Hockey League weiter, wo ich die Saison auch zu Ende bestreiten werde. Wo ich in der kommenden Saison spielen werde, darüber müssen wir uns dann im Sommer unterhalten. Vorstellbar wäre beispielsweise die AHL.“

Im Vergleich zu anderen Spielern sind Sie mit 1,71 Metern relativ klein. Betrachten Sie dies eher als Nachteil oder vielleicht sogar als Vorteil?
Dudas: „Man hat im Eishockey offensichtlich Vorteile, wenn man größer und stärker ist. Aber es gibt auch Vorteile, wenn man kleiner ist. Man kann zum Beispiel schneller sein. Ehrlich gesagt versuche ich, mir keine Gedanken darüber zu machen, ob ich mit meiner Größe Vor- oder Nachteile habe, ich kann es sowieso nicht ändern. Ich kann nur rausgehen und mein Spiel spielen.“

Annette Laqua


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Notizen

  • vor 20 Stunden
  • Wegen einer Oberkörperverletzung wird Verteidiger Tim Bender den Kassel noch vier Wochen fehlen. Entwarnung gibt es bei Philipp Maurer. Der Torhüter, der am Sonntag wegen einer Oberkörperverletzung in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, hat dieses wieder verlassen und ist auf dem Weg der Besserung.
  • gestern
  • Angreifer Dennis Miller bleibt beim Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Der 26-Jährige hat seinen Tryout beim Aufsteiger damit bestanden. In 15 Partien für die Gladiators sammelte er bislang drei Tore und vier Assists.
  • gestern
  • Dänemark hat am Mittwoch den Olympia-Kader bekanntgegeben. Mit dabei sind auch fünf Vertreter aus der PENNY DEL: Neben Kölns Frederik Storm und Patrick Russell stellen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit Phillip Bruggisser, Nicholas B. Jensen und Christian Wejse gleich drei Akteure im Aufgebot.
  • gestern
  • Zwei weitere Ausfälle beim ESV Kaufbeuren: John Rogl hat sich beim Comeback am Sonntag in Weiden erneut verletzt und wird voraussichtlich acht Wochen fehlen, Jonny Tychonick, der kurz vor der Rückkehr stand, fehlt nun weitere vier Wochen.
  • vor 5 Tagen
  • Die NHL am Freitag: St. Louis - Las Vegas 4:3, Florida - New York Rangers 1:5 (Winter Classic), Vancouver - Seattle 3:4 n.P. (Philipp Grubauer für die Kraken nicht im Einsatz), Anaheim - Minnesota 2:5 (drittes Saisontor von Nico Sturm für die Wild). Mehr zum Winter Classic:
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