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Donnerstag, 9. April 2020

Chancen auf sehr frühe Auswahl zementiert Mannheims Stützle auch im Final Ranking der NHL auf Platz eins unter allen „international skaters“ – Peterka und Reichel klettern jeweils

Tim Stützle jubelte vergangene Saison sieben Mal selbst über einen Torerfolg für Mannheim und bereitete in 41 DEL-Einsätzen 27 weitere Adler-Treffer vor – das hat natürlich auch seine Chancen beim NHL-Draft steigen lassen.
Foto: Binder

Die NHL hat die Final Rankings für den ursprünglich am 26. und 27. Juni in Montreal angedachten Draft 2020, der aufgrund der Corona-Pandemie auf ein bis dato weiter unbekanntes Datum verschoben worden ist, veröffentlicht. Auch die genaue Location sowie das Format des Drafts (und ebenso der Draft Lottery) sind nach wie vor nicht publik. Nachdem Mannheims Tim Stützle bereits zu den Midterm Rankings des Central Scouting Bureaus der NHL auf Platz eins der Liste der „international skaters“ zu finden gewesen war, hat der frisch gekürte „Rookie des Jahres“ der DEL diesen Rang auch bei der finalen Einstufung eingenommen.

Damit hat der 18-Jährige seine Chancen auf eine sehr frühe Ziehung noch einmal erhöht. Auch eine Auswahl auf Platz zwei direkt hinter Kanadas Supertalent Alexis Lafrenière, der übrigens wie erwartet die Liste aller in Nordamerika aktiven Juniorenspieler weiter anführt, ist nicht gänzlich ausgeschlossen. Damit würde Stützle zum am höchsten jemals gedrafteten deutschen Spieler aufsteigen. Bisher ist das Leon Draisaitl (2014, Rang drei, Edmonton Oilers), den Stützle neben dessen Oilers-Temakollegen Connor McDavid in einem Interview mit Mike Morreale von nhl.com als Vorbild nannte. Überhaupt wird der gebürtige Viersener nach Draisaitl und Moritz Seider (2019, Rang sechs, Detroit Red Wings) aller Wahrscheinlichkeit nach der dritte in Deutschland geborene und auch ausgebildete Top-Ten-Pick.

In dem Interview, in dem neben Stützle und Lafrenière auch Quinton Byfield (Center, Nummer zwei der nordamerikanischen Liste) sowie Jamie Drysdale (Verteidiger, Nummer drei der nordamerikanischen Liste) zugeschaltet waren, äußerte sich Stützle zu seinem Top-Spot außerhalb des nordamerikanischen Bereichs wie folgt: „Natürlich ist mein Traum immer gewesen, dass ich so hoch wie möglich gedraftet werde. Das wäre natürlich eine riesengroße Ehre für mich, wenn ich unter den Top Drei gezogen werde. Leon macht einen sehr, sehr guten Job da drüben. Ich bin einfach überglücklich, dass ich dazugehöre und eine große Rolle im Draft spiele.“

Eine nicht ganz so große Rolle spielen werden wohl Münchens JJ Peterka und Berlins Lukas Reichel. Beide jedoch haben sich im Vergleich zu den Midterm Rankings von Mitte Januar noch einmal verbessert: Peterka kletterte um einen Platz auf Rang sieben unter allen „international skaters“, Reichel machte gar einen Satz von Rang 14 auf Platz elf. Beide haben damit ihre Chance, weiter hinten in der ersten oder spätestens in der zweiten Runde gezogen zu werden, nochmal erhöht. Drei Deutsche, die in den ersten beiden Durchgängen des NHL-Drafts einen Abnehmer finden, wären übrigens ein Novum.


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Notizen

  • vor 2 Stunden
  • Wegen einer Oberkörperverletzung wird Verteidiger Tim Bender den Kassel noch vier Wochen fehlen. Entwarnung gibt es bei Philipp Maurer. Der Torhüter, der am Sonntag wegen einer Oberkörperverletzung in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, hat dieses wieder verlassen und ist auf dem Weg der Besserung.
  • vor 6 Stunden
  • Angreifer Dennis Miller bleibt beim Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Der 26-Jährige hat seinen Tryout beim Aufsteiger damit bestanden. In 15 Partien für die Gladiators sammelte er bislang drei Tore und vier Assists.
  • vor 8 Stunden
  • Dänemark hat am Mittwoch den Olympia-Kader bekanntgegeben. Mit dabei sind auch fünf Vertreter aus der PENNY DEL: Neben Kölns Frederik Storm und Patrick Russell stellen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit Phillip Bruggisser, Nicholas B. Jensen und Christian Wejse gleich drei Akteure im Aufgebot.
  • vor 23 Stunden
  • Zwei weitere Ausfälle beim ESV Kaufbeuren: John Rogl hat sich beim Comeback am Sonntag in Weiden erneut verletzt und wird voraussichtlich acht Wochen fehlen, Jonny Tychonick, der kurz vor der Rückkehr stand, fehlt nun weitere vier Wochen.
  • vor 4 Tagen
  • Die NHL am Freitag: St. Louis - Las Vegas 4:3, Florida - New York Rangers 1:5 (Winter Classic), Vancouver - Seattle 3:4 n.P. (Philipp Grubauer für die Kraken nicht im Einsatz), Anaheim - Minnesota 2:5 (drittes Saisontor von Nico Sturm für die Wild). Mehr zum Winter Classic:
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