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Freitag, 6. Januar 2023

Finaltag der U20-Weltmeisterschaft Dylan Guenther schießt Gastgeber Kanada gegen Tschechien in der Overtime zum erneuten Titelgewinn – US-Boys sichern sich Bronze

Gastgeber Kanada glückte mit einem 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen Tschechien die Titelverteidigung bei den World Juniors.
Foto: imago images/ZUMA Press/Darren Calabrese

Gastgeber und Titelverteidiger Kanada ist erneut U20-Weltmeister. Dank des Siegtreffers von Dylan Guenther in der Overtime setzten sich die Kanadier in der Nacht zum Freitag gegen Tschechien mit 3:2 nach Verlängerung durch und sicherten sich ihre insgesamt 20. Goldmedaille bei den World Juniors. Tschechien verpasste hingegen seinen ersten U20-WM-Titel seit 2001 denkbar knapp, wartete aber dennoch mit dem besten Resultat seit 22 Jahren auf. Im Spiel um Platz drei behielten die USA gegen Schweden mit 8:7 nach Verlängerung die Oberhand.

Vor 10.735 Zuschauern in Halifax dominierten die Gastgeber von Beginn an und nutzten im ersten Drittel ihr erstes Powerplay zum Führungstreffer durch Guenther. Im Mittelabschnitt erhöhte Shane Wright auf 2:0. Im Schlussdrittel glich Tschechien mit zwei Treffern binnen 54 Sekunden aus. Für die beiden Tore zeigten sich Jiri Kulich und Jakub Kos verantwortlich. Nach 6:22 Minuten in der Overtime beendete schließlich Guenther mit seinem zweiten Treffer des Abends die Partie. Nach dem Spielende erklärte der 19-jährige Angreifer der Arizona Coyotes: „Worte können das nicht beschreiben. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Man weiß nie, wann man wieder die Chance bekommt, zu gewinnen. Hier mit dieser Mannschaft zu sein und vor diesen Fans zu spielen, hätte nicht besser enden können.“

Die Finalspiele in der Statistik (2 Einträge)

 

Ein wildes Spiel im Kampf um den dritten Platz lieferten sich zuvor die beiden Halbfinalverlierer aus den USA und Schweden. Dabei bekamen die 9.031 Zuschauer in Halifax insgesamt 15 Treffer zu sehen. Alleine neun davon fielen im Mittelabschnitt. Zum Matchwinner für die US-Boys avancierte schließlich Lucius, der nach 2:06 Minuten in der Verlängerung für den Siegtreffer sorgte.

Obwohl er im Finale gänzlich ohne Scorer-Punkt blieb, wurde Kanadas Connor Bedard als MVP des Turniers ausgezeichnet. Der 17-jährige Angreifer, der bei den World Juniors mit 23 Punkten zudem  Top-Scorer wurde, sammelte nun schon drei Goldmedaillen bei Nachwuchsweltmeisterschaften (zwei mit der U20, eine mit der U18). Die IIHF Dircectorate Awards gingen neben Bedard (bester Stürmer) an den slowakischen Goalie Adam Gajan sowie den tschechischen Verteidiger David Jiricek. Ins Media All-Star Team wurde als Torhüter Tomas Suchanek (Tschechien), als Verteidiger Jiricek (Tschechien) sowie Ludvig Jansson (Schweden) und als Angreifer Bedard (Kanada), Logan Cooley (USA) sowie Kulich (Tschechien) gewählt.

Sebastian Saradeth


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Notizen

  • vor 6 Stunden
  • Die Rostock Piranhas haben den Vertrag mit ihrem bereits seit Anfang Februar beurlaubten Ex-Coach Lenny Soccio (58) nun „im gegenseitigen Einvernehmen" aufgelöst. Der deutsche Ex-Nationalstürmer hatte den Nord-Oberligisten mehr als drei Jahre lang trainiert.
  • vor 11 Stunden
  • Tom Geischeimer von den Hammer Eisbären wurde für sechs Spiele gesperrt und erhält zudem eine Geldstrafe. Geischeimer hatte im ersten Playoff-Spiel der Eisbären gegen die Tölzer Löwen am vergangenen Sonntag seinen Gegenspieler mit einem harten Check gegen den Kopf- und Nackenbereich getroffen.
  • gestern
  • Die Grizzlys Wolfsburg haben den Vertrag mit Co-Trainer Heiko Vogler um zwei Jahre bis 2028 verlängert.
  • gestern
  • Tim Stützle hat auch im 14. Spiel in Folge gepunktet und in dieser Zeit acht Tore und elf Vorlagen erzielt. In der Nacht auf Donnerstag verlor er mit Ottawa mit 2:3 gegen Montreal. Er steuerte zwei Vorlagen bei und erreichte die Marke von 70 Punkten.
  • vor 2 Tagen
  • Die Verteidiger Bastian Cramer (sechs Assists bei 41 Einsätzen) und Paul Wallek (eine Vorlagen in 14 Matches) spielen auch in der kommenden Saison 2026/27 für den Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Angreifer Björn Salhi (drei Scorer-Punkte in 34 Partien) verlässt das Liga-Schlusslicht dagegen.
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