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Sonntag, 12. Mai 2019

Interview vor dem Duell mit Dänemark „Das ist eine kampfstarke Mannschaft mit viel Herz und Leidenschaft" – DEB-Kapitän Moritz Müller über die dänische Auswahl

Verteidiger Moritz Müller trägt in Kosice das "C" auf der Brust.
Foto: imago images / Laci Perenyi

Nur 24 Stunden nach dem hart erkämpften Arbeitssieg über Aufsteiger Großbritannien setzt die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihren Weg in Richtung Viertelfinale mit der Partie gegen Dänemark fort. Die Partie am Sonntagnachmittag (Spielbeginn 16:15 Uhr) wird live bei SPORT1 übertragen. Die Dänen konnten ihre Auftaktpartie gegen Frankreich nach mehrfachem Rückstand am Ende mit 5:4 im Penalty-Schießen für sich entscheiden.

Mikkel Boedker von den Ottawa Senators ist neben Lars Eller (Washington) einer von zwei NHL-Profis im Kader des Nachbarn aus dem Norden. Er erwartet einen engen Fight mit der deutschen Mannschaft - wie vor einem Jahr in Herning. Damals hatten sich die Dänen als Gastgeber mit 3:2 nach Penalty-Schießen beim Turnierauftakt durchgesetzt. "Wir erwarten, dass Deutschland sehr hart arbeitet. Sie haben mit Leon Draisaitl auch einen Hauch Extraklasse im Team. Da müssen wir aufpassen. Aber auch wir haben gute Spieler und können hoffentlich genauso gut auftreten wie zum Auftakt gegen Frankreich", so der 29-jährige Stürmer. DEB-Kapitän Moritz Müller blickt im Kurzinterview auf den WM-Auftakt zurück und auf die zweite Herausforderung in Kosice voraus.

Herr Müller, wie fällt Ihr Fazit zum 3:1-Auftaktsieg über den Aufsteiger aus Großbritannien aus?
Moritz Müller: "Als allererstes sind wir sehr froh, dass wir mit einem Sieg ins Turnier starten konnten. Es war kein einfaches Spiel für uns, und das hat man phasenweise auch gesehen. Großbritannien war noch stärker als ich erwartet hatte. Wir haben es uns nicht einfach gemacht. Das erste Spiel einer WM ist immer schwer. Das Positive, was wir mitnehmen können, ist, dass wir geduldig geblieben sind. Man hat auch gesehen, dass die Briten im zweiten Drittel ein bisschen müde geworden sind."

Woran machen Sie die Ungenauigkeiten im deutschen Spiel fest?
Müller: "Das war ein bisschen die Nervosität beim ersten Spiel. Einige Jungs sind zudem nach dem DEL-Finale dazugekommen. Für sie ist es erst das zweite Spiel, das wir zusammen hatten. Phasenweise spielten wir zu verschnörkelt, das hat uns ein bisschen Probleme bereitet."

Was erwarten Sie von den Dänen in der zweiten Partie des Turniers?
Müller: "Das ist eine kampfstarke Mannschaft mit viel Herz und Leidenschaft. Die Dänen hatten auch ein schweres spiel gegen die Franzosen. Ich denke, es wird ein Spiel auf Augenhöhe."

Im ersten Spiel wurde mit Moritz Seider ausgerechnet der jüngste Akteur im Kader als bester Spieler geehrt. Muss man bei so einem Burschen schauen, dass er nicht abhebt?
Müller: "Das ist von Typ zu Typ unterschiedlich. Bei ihm müssen wir uns keine Sorgen machen. Er steht mit beiden Beinen im Leben. Es ist nicht so, dass wir ihn bremsen müssten."

Interview: Stefan Wasmer/Sebastian Groß


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Kurznachrichtenticker

  • gestern
  • Mit dem 24-jährigen Filip Stopinski stößt ein neuer Tryout-Spieler zum EHC Freiburg (DEL2). Der Center schnürte seine Schlittschuhe bereits für die Füchse Duisburg und die Lindau Islanders in der Oberliga. Nicht mehr im Kader ist derweil Anton Seewald (22), der ebenfalls ein Tryout absolvierte.
  • gestern
  • Die U18 Frauen-Nationalmannschaft hat ihr zweites Turnierspiel im japanischen Tomakomai mit 3:1 (1:0, 2:1, 0:0) gegen die Slowakei gewonnen. Lilli Welcke, Luisa Welcke und Julia Kohberg trafen.
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  • Testspielergebnisse aus der Oberliga vom Freitag:Regensburg - Krefeld U23 6:3Bruneck - Rosenheim 0:3
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  • Beim Drei-Nationen-Turnier in Budapest unterlag die deutsche Frauen-Nationalmannschaft im zweiten Spiel gegen die Schweiz mit 2:3 (1:1, 1:1, 0:1). Sonja Weidenfelder und Julia Zorn erzielten die Treffer für die DEB-Auswahl.
  • gestern
  • Die deutsche U16-Nationalmannschaft hat ihr abschließendes Spiel beim 4-Nationen-Turnier in Zell am See (Österreich) verloren. Die Mannschaft von U16-Bundestrainer Thomas Schädler unterlag Gastgeber Österreich mit 2:5 (0:2, 0:2, 2:1).

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