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Montag, 13. Mai 2019

Interview mit dem Bundestrainer "Da ist wahrscheinlich noch viel mehr drin. Ich gehe davon aus, dass die Jungs dasselbe Gefühl haben" – Toni Söderholm über seine Top-Reihe

<p>Bundestrainer Toni Söderholm.<br/>Foto: imago images / Eibner<br/></p>

Bundestrainer Toni Söderholm.
Foto: imago images / Eibner

Bundestrainer Toni Söderholm darf sich über sechs Punkte zum Turnierauftakt freuen. Der smarte Finne hat mit der deutschen Mannschaft die Optimalausbeute eingefahren, auch wenn nicht alles nach Plan verlief. Im Interview spricht er über seine Torhüterentscheidung, das emotionale Kampfspiel gegen Dänemark und die Leistung seiner offensiven Führungsspieler.

Herr Söderholm, Sie hatten sich am Wochenende trotz der beiden Spiele innerhalb von gut 24 Stunden für einen Doppeleinsatz von Mathias Niederberger entschieden. Wie kam es dazu?
Toni Söderholm: "Wir haben ihn am Samstag sehr, sehr stark gesehen. Wir haben ihn dafür belohnt und eine gute Entscheidung getroffen. Also: Es war Bauchgefühl und vielleicht auch etwas Gehirn."

Er hat diese Entscheidung mit einer klasse Leistung zurückgezahlt. Am Ende wurde er sogar der Mann des Tages
Söderholm: "Mathias hat sehr stark gehalten, das muss man ganz klar sagen. Ich freue mich für ihn. Das war ein Top-Einsatz."

Nach dem nicht gegebenen Treffer von Lean Bergmann früh in der Partie hat Ihre Mannschaft dennoch nicht die Geduld verloren. Oder täuschte dieser Eindruck?
Söderholm: "Gut, dass es so ausgesehen hat. Das Gefühl auf der Bank war nämlich nicht so. Da war schon was los. Wir mussten die Emotionen einen Tick runterfahren."

Wie kam es, dass die Dänen nach der deutschen 2:0-Führung im Schlussdrittel noch einmal so stark aufkamen?
Söderholm: "Die Dänen waren sehr schnell und haben viele Scheiben, die wir gedanklich schon befreit hatten, in unserer Zone getötet. Wir könnten diese Situationen mit viel mehr Selbstvertrauen spielen."

Sind Sie mit Ihrer ersten Reihen um Leon Draisaitl, Matthias Plachta und Markus Eisenschmid zufrieden?
Söderholm: "Ja und nein. Da ist wahrscheinlich noch viel mehr drin. Ich gehe davon aus, dass die Jungs das selbe Gefühl haben. Aber als wir in Überzahl das Tor gebraucht haben, haben die drei das super ausgespielt."

Wie fällt Ihr Gesamtfazit zur offensiven Leistung am Wochenende aus?
Söderholm: "Ich bin zufrieden damit, was wir kreieren. Aber es fehlt noch ein kleines Bisschen, damit noch mehr dabei rumkommt. Es fehlt noch der letzte Schuss. Wir stehen noch etwas zu oft neben dem Torhüter und nehmen ihm damit nicht die Sicht. Wir müssen genau vor seinen Augen stehen."

Interview: Sebastian Groß


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Kurznachrichtenticker

  • vor 16 Stunden
  • Der 19-jährige Verteidiger Nick Dolezal wechselt aus der DNL-Mannschaft des ERC Ingolstadt zu Oberliga-Club Höchstadt Alligators. Zudem bleibt Verteidiger Patrick Wiedl beim EHC. Stürmer Friedrich Kolesnikov verlässt den Verein hingegen mit noch unbekanntem Ziel.
  • vor 16 Stunden
  • Die Iserlohn Roosters (DEL) haben Stürmer Daniel Weiß (Nürnberg) als Neuzugang bestätigt. Der 29-Jährige sammelte 2018/19 in 60 Spielen 30 Punkte (elf Tore, 19 Assists). In seiner Karriere absolvierte der Linksschütze bereits über 500-DEL-Spiele.
  • vor 19 Stunden
  • Stürmer Max Lukes (23) trägt auch kommende Saison das Trikot der Bietigheim Steelers. 2018/19 gelangen ihm in 51 Spielen fünf Tore und 13 Vorlagen. Geschäftsführer Volker Schoch: „Max ist ein junger deutscher Spieler, der seit drei Jahren immer alles gibt und ein wichtiger Teil unseres Spiels ist.“
  • vor 19 Stunden
  • Ivy van den Heuvel, Kapitän der Tilburg Trappers, hat mit 30 Jahren einen Schlussstrich unter seine aktive Spielerkarriere gezogen. Der Angreifer wurde von 2016 bis 2018 dreimal in Folge Oberliga-Meister und verbuchte in 235 Oberliga-Einsätzen 106 Tore sowie 146 Vorlagen.
  • vor 20 Stunden
  • Für den wegen häuslicher Gewalt suspendierten Slava Voynov besteht nach einem Schiedsspruch nun doch die Möglichkeit der NHL-Rückkehr nach 41 Partien 2019/20. Die LA Kings, bei denen seine NHL-Transferrechte liegen, ließen aber schon verlauten, nicht mit dem Russen zu planen.

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