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Samstag, 25. Mai 2019

Das zweite Spiel des Tages in Bratislava Eiskalte Kanadier besiegen Tschechien mit 5:1 und ziehen ins WM-Finale ein – Goalie Matt Murray bringt das Riha-Team zur Verzweiflung

Immer wieder Matt Murray: Die Tschechen um Angreifer Michael Frolik bissen am kanadischen Schlussmann die Zähne aus.
Foto: imago images/CTK Photo

Brisanter Auftakt ins das zweite WM-Halbfinale in der Slowakei: Die Tschechen trafen nach dem Viertelfinalsieg über Deutschland in Bratislava auf die kanadische Auswahl. Und die Ahornblätter wären nach 14 Sekunden beinahe in Führung gegangen, doch Anthony Cirelli verfehlte das Tor von Patrik Bartosak knapp. Dennoch musste der 26-Jährige wenig später erstmals hinter sich greifen. Mark Stone (6.) lenkte einen Pass von Troy Stecher aus einer schwierigen Position aufs Tor und überwand Bartosak flach. Für den Flügelstürmer der Vegas Golden Knights war es bereits der achte Turniertreffer.

Die Tschechen kamen nach einer Strafe gegen Jonathan Marchessault zu ihren ersten seriösen Chancen. Aber Matt Marray, der kanadische Schlussmann, parierte in separaten Sequenzen gegen Filip Hronek, Ondrej Palat und Michael Frolik. In der Folge war das Spiel defensiv geprägt, vor allem die Kanadier verteidigten geschlossen und ließen trotz zwei Unterzahl-Situationen größtenteils nur ungefährliche Versuche der Tschechen zu, die optisch durchaus einen guten Eindruck machten.

Nach der ersten Pause agierte das Team Milos Riha erstmal zu lethargisch. Nur neun Sekunden nach Wiederanpfiff netzte Verteidiger Darnell Nurse (21.) ein und nach dem 3:0 von Pierre-Luc Dubois (26.), der von Marchessault mustergültig bedient wurde, war der Arbeitstag für Bartosak beendet. Pavel Francouz ersetzte den Linksfänger. Frolik, Radko Gudas und Michal Repik verpassten auf der Gegenseite den Anschlusstreffer.


Das Spiel im Stenogramm (1 Einträge)

 


Auch in den letzten 20 Minuten schafften es die Tschechen lange nicht, den gut aufgelegten Murray zu überwinden. Stattdessen legten die eiskalten Kanadier nach. Kyle Turris (47.) musste nach einer Einzelaktion von Anthony Mantha nur noch einschieben und sorgte für die Vorentscheidung. Mantha vergab wenig später noch einen Alleingang, Sean Couturier schoss beim vermeintlich leeren Tor aus nächster Nähe Verteidiger Hronek ab. Thomas Chabot (54.) schraubte das Ergebnis weiter in die Höhe, ehe der 31-jährige WM-Debütant Tomas Zahorna (54.) doch noch den Ehrentreffer markierte.

Die Kanadier treffen somit am morgigen Sonntag im Finale auf Finnland (20:15 Uhr), die Tschechen bekommen es beim Spiel um Platz drei (15:45) mit Russland zu tun.

Tim Heß


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Kurznachrichtenticker

  • vor 4 Stunden
  • Die deutsche U16-Nationalmannschaft hat ihr abschließendes Spiel beim 4-Nationen-Turnier in Zell am See (Österreich) verloren. Die Mannschaft von U16-Bundestrainer Thomas Schädler unterlag Gastgeber Österreich mit 2:5 (0:2, 0:2, 2:1).
  • vor 9 Stunden
  • Die Dresdner Eislöwen bestätigten, dass Joe-Richard Kiss mit einem U21-Fördervertrag für das DEL2-Team ausgestattet wird. Der Stürmer (19) durchlief alle U-Teams der TecArt Black Dragons Erfurt und kam 2018/19 in 27 Oberligaspielen seines Heimatclubs zum Einsatz (ein Tor, vier Assists).
  • vor 11 Stunden
  • Noch in der Saisonvorbereitung ereilen die Löwen Frankfurt (DEL2) erste Verletzungen. Carter Proft wird dem Team voraussichtlich zwei Wochen mit einer Oberkörperverletzung fehlen. Auch Mike Fischer wird den Löwen zumindest am kommenden Wochenende beim Heim- und Auswärtsspiel gegen Heilbronn fehlen.
  • vor 13 Stunden
  • Die Selber Wölfe haben mit dem Angreifer Kenny Turner einen weiteren Spieler verpflichtet. Der Kanadier, der zuletzt für die University of Waterloo in der USports-League (sechs Spiele, ein Tor) auf dem Eis stand, soll in Kürze einen deutschen Pass erhalten.
  • vor 13 Stunden
  • Durch Treffer von Sonja Weidenfelder, Anna-Maria Fiegert, Carina Strobel, Kelsey Soccio sowie Julia Zorn kam die deutsche Frauen-Nationalmannschaft zum Auftakt ihres Drei-Nationen-Turniers in Budapest (Ungarn) zu einem 5:1-Erfolg (3:0, 0:0, 2:1) gegen die Gastgeberinnen.

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