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Sonntag, 26. Mai 2019

Dritter Titel für Team Suomi 3:1-Sieg über Kanada: Kapitän Marko Anttila und Torhüter Kevin Lankinen führen Finnland zum WM-Titel 2019

Wie schon im Halbfinale gegen Russland war Kapitän Marko Anttila Finnlands Matchwinner.
Foto: imago images / Bildbyran / Joel Marklund

Die Slowakei ist für Finnland ein gutes Pflaster: Wie schon 2011 jubelten in Bratislava am Sonntagabend am Ende die Finnen über den WM-Titel 2019. Mit 3:1 setzte sich die Mannschaft von Jukka Jalonen gegen Kanada durch. Zwei Treffer von Kapitän Marko Anttila stellten nach frühem 0:1-Rückstand die Weichen auf Sieg für das Team Suomi. Harri Pesonen machte kurz vor Schluss den Deckel drauf. Der WM-Triumph 2019 war der insgesamt dritte Titel der Finnen nach 2011 und 1995.

Von Anfang an boten sich die Kanadier und Finnland ein rasantes Finalduell. Bereits in der sechsten Minute bot sich dem Außenseiter die Chance zur Führung. Jere Sallinen erhielt nach einem Break und einer "Notbremse" von Kanadas Verteidiger Thomas Chabot einen Penalty zugesprochen. Verteidiger Oliwer Kaski trat an, aber Matt Murray parierte mit den Schonern. So war der Weg frei für die Führung der Ahornblätter. Und für diese sorgte Verteidiger Shea Theodore nach gut zehn Minuten. Der Defender der Vegas Golden Knights bekam an der blauen Linie die Scheibe und ließ mit seinem Move gleich zwei Finnen stehen. Der Rest kam zu spät und Theodore netzte aus zentraler Position trocken zum 1:0 ein. Je ein Pfostentreffer auf beiden Seiden (Pesonen, Myers) sorgten dafür, dass es auch nach 20 Minuten nur 1:0 für Kanada hieß.

Das zweite Drittel begann mit einem Paukenschlag aus finnischer Sicht. In Überzahl kam die Mannschaft von Jukka Jalonen zum Ausgleich. Nur 20 Powerplay-Sekunden benötigte das Team Suomi, ehe Kapitän Marko Anttila trocken zum 1:1 abschloss. Anttila hatte schon den Siegtreffer gegen Russland erzielt, nachdem er in der Gruppenphase komplett ohne Tor geblieben war. Der Ausgleich gab der finnischen Auswahl deutlich Schwung und Mut im Spiel nach vorne. Mehrfach musste Matt Murray die Kanadier vor einem Rückstand bewahren.

In Minute 43 war es dann aber passiert. Erneut Anttila stellte auf 2:1 für Finnland und ließ den Großteil der Fans in Bratislava vom WM-Titel träumen. Der Rest war beinharte finnische Defensivarbeit - wie schon beim 1:0-Halbfinalerfolg über Russland. Und Kevin Lankinen, der Schlussmann der Finnen, fischte alles weg, was auf sein Tor kam. So konnte Harri Pesonen bei einem der wenigen Entlastungsangriffe auf 3:1 stellen (56.). Die Zwei-Tore-Führung der Jalonen-Truppe kam einer Vorentscheidung gleich. Zu konzentriert arbeiteten die Finnen in der eigenen Zone, sodass die Kanadier keinen weiteren Treffer mehr erzielten konnten. Der erste Titel seit 2011 war unter Dach und Fach.

Sebastian Groß

Das Spiel im Stenogramm (1 Einträge)

 

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Kurznachrichtenticker

  • vor 4 Stunden
  • Die deutsche U16-Nationalmannschaft hat ihr abschließendes Spiel beim 4-Nationen-Turnier in Zell am See (Österreich) verloren. Die Mannschaft von U16-Bundestrainer Thomas Schädler unterlag Gastgeber Österreich mit 2:5 (0:2, 0:2, 2:1).
  • vor 9 Stunden
  • Die Dresdner Eislöwen bestätigten, dass Joe-Richard Kiss mit einem U21-Fördervertrag für das DEL2-Team ausgestattet wird. Der Stürmer (19) durchlief alle U-Teams der TecArt Black Dragons Erfurt und kam 2018/19 in 27 Oberligaspielen seines Heimatclubs zum Einsatz (ein Tor, vier Assists).
  • vor 11 Stunden
  • Noch in der Saisonvorbereitung ereilen die Löwen Frankfurt (DEL2) erste Verletzungen. Carter Proft wird dem Team voraussichtlich zwei Wochen mit einer Oberkörperverletzung fehlen. Auch Mike Fischer wird den Löwen zumindest am kommenden Wochenende beim Heim- und Auswärtsspiel gegen Heilbronn fehlen.
  • vor 13 Stunden
  • Die Selber Wölfe haben mit dem Angreifer Kenny Turner einen weiteren Spieler verpflichtet. Der Kanadier, der zuletzt für die University of Waterloo in der USports-League (sechs Spiele, ein Tor) auf dem Eis stand, soll in Kürze einen deutschen Pass erhalten.
  • vor 13 Stunden
  • Durch Treffer von Sonja Weidenfelder, Anna-Maria Fiegert, Carina Strobel, Kelsey Soccio sowie Julia Zorn kam die deutsche Frauen-Nationalmannschaft zum Auftakt ihres Drei-Nationen-Turniers in Budapest (Ungarn) zu einem 5:1-Erfolg (3:0, 0:0, 2:1) gegen die Gastgeberinnen.

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