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Mittwoch, 18. März 2020

"Durchführung kaum vorstellbar" IIHF vertagt WM-Absage und wartet auf Signal der Schweizer Behörden – Turniere der Division I werden gecancelt

IIHF-Präsident hält eine Durchführung der WM aufgrund der "aktuellen Faktenlage für kaum vorstellbar".
Foto: iamgo images/ CTK Photo/ Petr Sznapka

Die IIHF hat die Entscheidung über eine mögliche Absage der Weltmeisterschaft vertagt. Fest steht aber seit dem IIHF-Council am Dienstag, dass die beiden WM-Turniere der Division I in Slowenien und Polen nicht stattfinden werden. Somit wird es in diesem Jahr keine Aufsteiger zur A-Gruppe geben.

„Leider konnten keine wesentlichen Entscheidungen zum Status der WM 2020 getroffen werden", sagte IIHF-Präsident Rene Fasel, fügte aber gegenüber dem Schweizer TV-Sender SRF noch an: „Mit der aktuellen Faktenlage ist es kaum vorstellbar, dass die WM durchgeführt wird.“ DEB-Präsident Franz Reindl betonte gegenüber dem SID: "Die Sachlage sieht ja jeder. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die zuständigen Schweizer Behörden aus aktueller Sicht eine WM im Lande durchführen lassen."

Sollte ein entsprechendes Signal von einer der Kantonsregierungen, in dem sich die Spielorte befinden, kommen, könnte die WM mit der Begründung "höhere Gewalt" abgesagt werden. Wie der TV-Sender SPORT1 berichtete, würde eine Absage dann zu einem Versicherungsfall und eine entsprechende Versicherungssumme in Höhe von angeblich 60 Millionen Franken (knapp 57 Millionen Euro) fällig werden.


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Notizen

  • vor 5 Stunden
  • Hernes Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen können.
  • vor 5 Stunden
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • vor 11 Stunden
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 2 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 2 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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