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Mittwoch, 22. Dezember 2021

Folge der vielen coronabedingten Verlegungen Olympia 2022 findet ohne die Spieler aus der NHL statt – Söderholm: „Es ist gut, jetzt eine endgültige Entscheidung zu haben"

Was sich in den vergangenen Tagen bereits andeutete, steht seit Mittwoch fest: Die Olympischen Spiele in Peking im Februar werden ohne Spieler aus der NHL stattfinden. Als Gründe dafür werden in der Pressemitteilung der stärksten Liga der Welt die zahlreichen coronabedingten Spielausfälle der vergangenen Tage genannt, die dazu führten, dass sich bereits jetzt eine Vielzahl an Nachholspielen angehäuft hat.

„Die National Hockey League respektiert den Wunsch der NHL-Spieler, ihre Länder zu repräsentieren. Dementsprechend haben wir so lange wie möglich mit dieser Entscheidung gewartet und alle verfügbaren Optionen geprüft, um unseren Spielern die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2022 zu ermöglichen“, erklärte NHL-Kommissionar Gary Bettman, fügte aber auch an: „Angesichts der tiefgreifenden Unterbrechung des regulären Saisonplans der NHL durch die jüngsten COVID-bezogenen Ereignisse – 50 Spiele wurden bereits verschoben – ist eine Olympiateilnahme leider nicht mehr möglich."

Zum weiteren Verlauf der NHL-Saison sagte Bettman: „Unser Fokus und Ziel war und bleibt es, die gesamte reguläre NHL-Saison und die Stanley-Cup-Playoffs rechtzeitig und verantwortungsbewusst abzuschließen. Wir werden verfügbare Termine während des Fensters vom 6. bis 22. Februar (ursprünglich für die olympische Teilnahme vorgesehen) nutzen, um Spiele  nachzuholen, die verschoben wurden oder noch verschoben werden könnten.“

Der deutsche Bundestrainer Toni Söderholm kommentierte die Entscheidung der NHL wie folgt: „Es ist gut, jetzt eine endgültige Entscheidung zu haben, um unsere gesamten Planungen rund um die Mannschaft voranzubringen. Natürlich ist es gerade für unsere Deutschen in der NHL sehr schade, weil sie unbedingt bei Olympia dabei sein wollten. Mit oder ohne NHL-Spieler, wir gehen mit Selbstvertrauen in das olympische Eishockeyturnier und nutzen die kommenden Wochen, um uns für die Herausforderung in Peking optimal aufzustellen.“


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Notizen

  • gestern
  • Der HC Davos hat sich als erstes Team für die Champions Hockey League 2026/27 qualifiziert. Der Traditionsclub kann seit Samstag nicht mehr von den ersten beiden Plätzen in der Hauptrunde der National League in der Schweiz verdrängt werden.
  • vor 2 Tagen
  • Pavel Avdeev, vor der Saison ein Neuzugang des Herforder EV (Oberliga Nord), hat seinen deutschen Pass erhalten und kann daher ab sofort für die Ice Dragons spielen. Der 23-jährige Stürmer hatte sich bei Regionalligist Eisadler Dortmund (18 Spiele, 27 Punkte) fit gehalten.
  • vor 2 Tagen
  • Das NHL-Ergebnis am Freitag: Chicago – Columbus 2:4.
  • vor 2 Tagen
  • Die Hammer Eisbären haben den Vertrag mit Ugnius Cizas aufgelöst. Der Litauer kam in 38 Einsätzen auf zwölf Tore und sieben Assists für den Nord-Oberligisten. „Wir beobachten den Markt, werden aber keine voreiligen Schlüsse ziehen“, so Geschäftsführer Martin Köchling über eine Nachverpflichtung.
  • vor 3 Tagen
  • Die Adler Mannheim (PENNY DEL) haben die Arbeitspapiere mit Co-Trainer Curt Fraser und Torwarttrainer Petri Vehanen verlängert. Der 68-jährige US-Amerikaner Fraser kam 2023 aus der KHL nach Mannheim. Vehanen gehört indes schon seit der Spielzeit 2021/22 zum Trainerteam der Adler.
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