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Freitag, 13. Februar 2026

Die Stimmen zum Auftaktsieg Kreis: „Einsatztechnisch hervorragend und ergebnistechnisch sehr gut“ – Sonderlob für Grubauers 37 Saves

NHL-Schlussmann Philipp Grubauer hielt seinen Vorderleuten am Donnerstagabend mit zahlreichen Paraden den Rücken frei.
Foto: City-Press

Das Gesamtfazit im deutschen Team zum 3:1-Auftaktsieg über Dänemark fiel – trotz der negativen Schussbilanz von 26:38 – ganz zufrieden aus. So sagte Bundestrainer Harry Kreis im Anschluss an die Partie: „Für das erste Spiel auf diesem kleinen Eis war es einsatztechnisch hervorragend und ergebnistechnisch auch sehr gut.“ Sonderlob von allen Seiten gab es nach der Partie für Torhüter Philipp Grubauer, der 37 Schüsse auf sein Gehäuse pariert hatte. „‚Grubi’ war außergewöhnlich, hat ein sehr starkes Spiel gemacht und einfach mit dem Selbstvertrauen, das er auch in der NHL diese Saison hatte, weitergespielt“, analysierte Tim Stützle. Und dessen Sturmkollege Nico Sturm ergänzte: „Wenn wir ein Save gebraucht haben, dann haben wir ihn bekommen.“

Auf die Frage, ob die sehr physische Gangart der Dänen den deutschen Spielern und allen voran Kapitän Leon Draisaitl auf die Nerven ging, antwortete Torschütze zum frühen 1:0: „Nee, ich war gar nicht genervt. Das ist sogar meine Art und Weise, ins Spiel zu kommen. Das mache ich immer so, um das Beste aus mir rauszuholen.“ Zu seinem Führungstreffer nach nur 23 Sekunden und schönem Zuspiel von Sturmpartner Freddy Tiffels sagte der Ausnahmestürmer: „Einfach cool, dass Freddy und ich das zusammen gemacht haben. Das ist schon sehr speziell.“ Die beiden gebürtigen Kölner spielten im Nachwuchs bereits miteinander, zunächst beim KEC und später in Mannheim. „Wir haben sogar auf der Straße in Köln schon zusammengespielt als kleine Kids. Natürlich war das Tor dann irgendwie emotional, gar keine Frage.“

Verbesserungsmöglichkeiten sahen die Spieler – genauso wie die Beobachter – nach ihrem ersten Turnierauftritt logischerweise dennoch so einige: „Wenn wir das Spiel einfach gehalten haben, haben wir Chancen kreiert. Wenn wir es ein bisschen zu kompliziert gemacht haben, dann kamen zu viele Turnover dabei heraus und die Dänen konnten Chancen kreieren“, sagte Doppeltorschütze Stützle. Coach Kreis fügte hinzu: „Wir haben gelernt, dass es in der defensiven Zone manchmal besser ist, die Scheibe an der Bande zu halten, als sie hoch und runter zu spielen.“ Und NHL-Stürmer Nico Sturm hatte auch mehr als einen Ansatz, um das deutsche Spiel in den nächsten Partien weiter zu verbessern: „Alles kann die nächste Stufe erreichen. Das fängt mit der Chemie zwischen den Reihen an und auch das Aufbauspiel könnte ein bisschen sauberer werden.“ Viel Zeit für den Feinschliff bleibt nicht, bereits am Samstagmittag um 12:10 Uhr geht es mit dem nächsten Turnierspiel gegen Lettland (live in der ARD und bei Eurosport) fürs deutsche Team weiter. Und am Freitag haben die Spieler frei, es ist kein Training angesetzt.

Aus Mailand von den Olympischen Spielen berichtet Sebastian Groß 
 

Spielplan, Gruppen und Modus des Männer-Turniers (14 Einträge)

 

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Notizen

  • vor 18 Stunden
  • Weißwassers Stürmer Nikita Knaus verletzte sich bei seinem Einsatz für die U19-Nationalmannschaft und wird den Rest der Saison ausfallen.
  • vor 3 Tagen
  • Julian Wäser wird den Hannover Indians am Freitag im Oberliga-Nord-Spiel gegen die Füchse Duisburg fehlen. Der Verteidiger ist nach seiner zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting in dieser Saison automatisch gesperrt.
  • vor 4 Tagen
  • Lukas Gohlke vom EC Peiting wird für seinen Check gegen das Knie seines Gegenspielers im Spiel gegen Heilbronn am 1. Februar für drei Oberliga-Süd-Partien gesperrt. Dies teilte die Liga am Sonntag mit.
  • vor 6 Tagen
  • Verteidiger Pascal Widmann und Angreifer Philipp Nuss von der U20 der Bietigheim Steelers erhalten eine Förderlizenz für die Heilbronner Falken (Oberliga Süd) und können damit im weiteren Saisonverlauf für den Club zum Einsatz kommen.
  • vor 6 Tagen
  • Die Erding Gladiators und Verteidiger Moritz Köttstorfer gehen getrennte Wege. Köttstorfer kam mit der Bitte auf die Gladiators zu, den Verein verlassen zu können. Er wechselt nun ligaintern zum EC Peiting.
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