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Dienstag, 30. März 2021

NHL in der Nacht auf Dienstag Patrick Marleau nun mit den zweitmeisten NHL-Einsätzen aller Zeiten, Philipp Grubauer schreibt Franchise-Geschichte

Nur noch Gordie Howe hat mehr NHL-Einsätze auf seinem Konto als Patrick Marleau (San Jose Sharks).
Foto: IMAGO / ZUMA Wire

Patrick Marleau (41) absolvierte beim 4:3-Erfolg nach Penalty-Schießen seiner San Jose Sharks gegen Minnesota am Montag sein 1.757 Spiel in der NHL. Damit hat der Kanadier nun Mark Messier (1.756) überholt und ist der Akteur mit den zweitmeisten NHL-Spielen aller Zeiten. Seine erste NHL-Partie absolvierte Marleau am 1. Oktober 1997. Nun liegt der 41-Jährige nur noch zehn Spiele hinter Rekordhalter Gordie Howe, der 1.767 Einsätze in der besten Eishockeyliga der Welt vorzuweisen hat. Insgesamt hat er unglaubliche 98,3 Prozent aller Spieler seiner Teams bestritten (1.757 von 1.788 möglichen Einsätzen). Nico Sturm blieb bei der knappen Wild-Niederlage in San Jose übrigens punktlos.

Philipp Grubauer hat mit 13 Paraden am Montag dafür gesorgt, dass sein Team auch im elften Einsatz in Folge gepunktet hat. Gegen Anaheim feierten die Avs einen 5:2-Heimerfolg, an dem wieder einmal der junge Verteidiger Cale Makar (22) mit drei Vorlagen maßgeblich beteiligt war. Grubauer ist nach dem Heimerfolg über die Ducks der erste Torhüter in der Geschichte der Franchise der Colorado Avalanche/Québec Nordiques, der elf Siege in einem einzigen Kalendermonat auf sein Konto bringen konnte.

Die Buffalo Sabres mussten beim Comeback von Tobias Rieder nach kurzer Verletzungspause die nächste bittere Niederlage einstecken. Gegen Philadelphia gaben die Sabres im Schlussabschnitt eine 3:0-Führung aus der Hand – und verloren mit 3:4 nach Verlängerung. Seit 18 (!) Spielen wartet das Team nun bereits auf ein Erfolgserlebnis. Nationalstürmer Rieder bereitete das zwischenzeitliche 2:0 durch Cody Eakin vor – nach fünf Saisontoren sein erster Assist der Spielzeit.

Ein Comeback gelang auch den Edmonton Oilers in Toronto: Nach 1:2-Rückstand triumphierten Leon Draisaitl & Co. im Duell der beiden kanadischen Spitzenmannschaften mit 3:2 nach Verlängerung. Beim Overtime-Siegtreffer von Darnell Nurse, der nun mit zwölf Treffern torgefährlichster Verteidiger der NHL ist, assistierten Draisaitl und McDavid.

Eine bittere Nachricht haben derweil die Florida Panthers zu verdauen: Top-Verteidiger Aaron Ekblad, der noch am Samstag das Overtimesiegtor gegen Dallas erzielte und in bisher 35 Partien auf elf Tore und elf Vorlagen kam, brach sich am Sonntag beim 4:1-Sieg über Dallas das linke Bein und wird bis Saisonende ausfallen.

In Ottawa hat Tim Stützle einen neuen Teamkollegen erhalten: Angreifer Michael Amadio wurden von den Los Angeles Kings zu den Senators getradet – im Gegenzug für Verteidiger Christian Wolanin. Amadio (24) kam in 20 Saisoneinsätzen auf zwei Vorlagen.

Die Ergebnisse in der Übersicht: Buffalo – Philadelphia 3:4 n.V., Pittsburgh – N.Y. Islanders 2:1, Toronto – Edmonton 2:3 n.V., Colorado – Anaheim 5:2, Vegas – Los Angeles 4:1, Calgary – Winnipeg 1:5, San Jose – Minnesota 4:3 n.P..

Sebastian Groß


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Notizen

  • vor 8 Stunden
  • Die NHL kommt im Rahmen ihrer Global Series im Dezember nach Deutschland. Schon Mitte November macht sie in Veikkaus Arena in Helsinki (Finnland) Halt. Am 12. und am 14. November messen sich dort die Carolina Hurricanes und die Seattle Kraken um Torhüter Philipp Grubauer in regulären Saisonspielen.
  • vor 8 Stunden
  • Die Tölzer Löwen (Oberliga Süd) haben die Zusammenarbeit mit ihrem Geschäftsführer Fabian Schlager bis einschließlich der Saison 2029/30 verlängert.
  • vor 11 Stunden
  • Stürmer Spencer Machacek hat sich einer Operation unterzogen. Der Leitwolf der Grizzlys Wolfsburg hatte sich im zweiten Spiel der Erstrunden-Playoff-Serie gegen die Schwenninger Wild Wings am Unterkörper verletzt.
  • gestern
  • Michael Fomin hat seinen Vertrag verlängert und trägt auch kommende Saison das Trikot der Füchse Duisburg. Der 27-jährige Angreifer geht somit in seine sechste Spielzeit für den Nord-Oberligisten.
  • vor 4 Tagen
  • Die Weltmeisterschaften der Division IIA (20. bis 26. April) und der Division IV (12. bis 18. April) findet wegen der Sicherheitslage im Nahen Osten nicht wie ursprünglich geplant in den Vereinigten Arabischen Emiraten beziehungsweise Kuwait statt. Der Status beider Turniere bleibt zunächst offen.
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