Zach Hyman (links) und die Oilers hatten Probleme, an Bruins-Torhüter Jeremy Swayman vorbeizukommen.
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Erfolgserlebnis für Cheftrainer Marco Sturm und die Boston Bruins im Duell mit Leon Draisaitls Edmonton Oilers: Sie kappten nach sechs Niederlagen in Folge die Negativserie und siegten mit 6:2. Dabei zeigte sich der tschechische Stürmer David Pastrnak mit zwei Toren und einem Assist als Siegbringer, Jeremy Swayman entschärfte 34 Schüsse der Oilers. „Unser Spiel war gewiss besser als der Spielstand“, meinte Oilers-Trainer Kris Knoblauch. Draisaitl legte bei einer Plus/Minus-Bilanz von -2 ein Tor auf und meinte zur Partie: „Das war nicht gut genug.“ Die Spiele nach der (kurzen) Weihnachtspause – knifflig. Draisaitl: „Das kann dir manchmal den Mojo nehmen.“ Immerhin: Connor McDavids Punktelauf geht weiter, er dauert nun 14 Spiele an.
Einen Sieg feierten Moritz Seider und die Detroit Red Wings. Beim 2:1 über die Winnipeg Jets legte der deutsche Nationalverteidiger das erste Tor im Powerplay auf. Für Aufsehen sorgte die Partie auch deshalb, weil die NHL-Größen Jonathan Toews und Patrick Kane laut NHL zum ersten Mal aufeinandertrafen, seit sie Chicagos goldene Ära Mitte der 2010er Jahre geprägt hatten. Während Detroit nun fünf der vorigen sechs Partien gewonnen hat und punktgleich mit den Carolina Hurricanes an der Ost-Tabellenspitze liegt, ist Winnipeg mit sieben Niederlagen in Serie (und zehn aus den vorigen elf Spielen) im Sumpf und Tabellenkeller.
Nico Sturm unterlag mit den Minnesota Wild bei seinem Ex-Club San Jose Sharks mit 3:4 nach Penaltyschießen. Sturm stand etwas mehr als zehn Minuten auf dem Eis, drei Hits stehen für ihn dabei zu Buche. Macklin Celebrini gelang das Siegtor. Als Teenager haben laut NHL nur Sidney Crosby und Wayne Gretzky in einer NHL-Saison schneller die 40-Assists-Marke erzielt als er, der das zwischenzeitliche 1:1 aufgelegt hatte.
Die Buffalo Sabres (4:1 bei den Dallas Stars) sind nun seit zehn Partien ungeschlagen. Sie stellten damit den Clubrekord ein und stehen erstmals in dieser Saison auf einem Playoff-Platz.
Martin Wimösterer