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Dienstag, 6. Januar 2026

Die PENNY DEL am Dienstag Zehnter Sieg in Folge für Köln, Straubing überholt Mannheim, Schwenningen vergrößert Vorsprung auf Augsburg

Ein Duo, auf das Verlass ist: Frederik Tiffels (rechts) legte Liam Kirks (links) Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich auf.

Foto: city-press

Am Dreikönigstag stand in der PENNY DEL der 37. Spieltag auf dem Programm. Die Schwenninger Wild Wings gewannen eine enge Partie gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 4:3 im Shootout. Ebenfalls im Shootout bezwangen die Iserlohn Roosters die Augsburg Panther mit 3:2, wodurch die Wild Wings als Zehnter nun vier Punkte Vorsprung auf Augsburg haben. Tabellenführer Kölner Haie gewannen auch sein zehntes Spiel in Folge – 4:2 in Nürnberg. Auch für die Eisbären Berlin gab es beim 3:2-Erfolg gegen München einen Auswärtssieg zu bejubeln, der ERC Ingolstadt gewann unterdessen zu Hause mit 6:3 gegen die Frankfurter Löwen. Im Verfolger-Duell zwischen Straubing und Mannheim gab es einen 4:1-Erfolg für die Tigers, die damit die Adler von Platz zwei verdrängten. Die Fischtown Pinguins nahmen nach einem 3:2-Auswärtssieg drei Punkte aus Dresden mit.

In der frühen Begegnung entwickelte sich zwischen den Schwenninger Wild Wings und den Gästen aus Wolfsburg ein zerfahrenes Spiel. Nach früher Führung der Hausherren, führten dann die Grizzlys bis zur letzten Minute des Spiels mit 3:2. 27 Sekunden vor dem Ende erzielte Tyson Spink den Ausgleich und brachte das Spiel damit in die Overtime. Nachdem auch da kein Sieger ermittelt werden konnte, war es im Shootout einmal mehr Tyson Spink, der als Einziger verwandelte und so den Heimsieg für die Schwenninger besorgte.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 

Die Haie sicherten sich durch vier Treffer im zweiten Spielabschnitt und dem 4:2-Erfolg in Nürnberg den zehnten Sieg in Folge. Verteidiger Oliwer Kaski konnte im zweiten Spiel in Folge drei Scorer-Punkte beitragen. Die Eisbären Berlin sicherten sich beim Gastspiel in München drei Punkte. In einem umkämpften Spiel, welches nach zwischenzeitlicher Führung der Eisbären durch den Anschlusstreffer von Münchens Brady Ferguson nochmal spannend wurde, setzte sich das Team von Serge Aubin mit 3:2 durch. 

In Straubing kam es zum Verfolger-Duell der heimischen Tigers und den Adler Mannheim. Den Tigers gelang vor diesem Aufeinandertreffen noch kein Treffer gegen die Adler in der laufenden Saison, doch das änderte sich schnell. Durch Adrian Klein, Tim Fleischer und Mario Zimmermann erzielten die Tigers in den ersten neun Spielminuten direkt drei Treffer und schockten die Gäste aus Mannheim. Sie hatten auch in der Folge mehr vom Spiel, woran auch der Anschlusstreffer der Adler durch John Gilmour nichts veränderte. Nachdem Mannheim fünf Minuten vor Ende der Partie Johan Mattson zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, machte Tyler Madden den Deckel drauf. Die Tigers überholen mit dem Sieg die Adler in der Tabelle und liegen nun auf Rang zwei. 

Der ERC Ingolstadt wurde vor heimischem Publikum seiner Favoritenrolle gerecht und bezwang die Löwen Frankfurt mit 6:3. Dabei hielt der Tabellenvorletzte das Spiel lange eng, fand gerade früh im Spiel immer eine Antwort auf die treffsicheren Panther. Doch im letzten Spielabschnitt zogen den Hausherren durch die Treffer von Daniel Schmölz und den zweiten Treffer von Daniel Pietta an diesem Abend davon. Ingolstadt ist nun Vierter, punktgleich mit München.

Die Iserlohn Roosters komplettierten in Augsburg ein perfektes Comeback und gewannen mit 3:2 im Penaltyschießen. Nach 0:2-Rückstand kamen die Gäste nochmal zurück, glichen das Spiel aus und erzwangen so die Overtime. Nach zwei überprüften Torsituationen in der Verlängerung, ging das Spiel ins Shootout, in dem Roosters-Kapitän Daniel Fischbuch zum Matchwinner für Iserlohn wurde, das den Vorsprung auf den Vorletzten aus Frankfurt auf drei Zähler ausbaute.

Am Comeback sind die Dresdner Eislöwen vor heimischem Publikum knapp gescheitert. Lange hatten die Gäste aus Bremerhaven das Spiel unter Kontrolle, führten komfortabel mit 3:1. Zwei Minuten vor Schluss brachte dann eine Überzahlsituation die Eislöwen noch einmal heran, Emil Johansson traf per Distanzschuss zum 2:3 aus Sicht der Hausherren. Die letzten Bemühungen der Dresdner wurden allerdings nicht belohnt und so nahmen die Fischtown Pinguins einen 3:2-Auswärtssieg mit. Das nächste Spiel für die Eislöwen ist dann das PENNY DEL Winter Game gegen die Eisbären Berlin am kommenden Samstag (17:00 Uhr, live bei MagentaSport). 

Hanna Füller 


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Notizen

  • vor 12 Stunden
  • Wojciech Stachowiak (26) ist nach seinem Trade in die Organisation der Detroit Red Wings weiter in Topform. Der Nationalstürmer verzeichnete am Mittwoch beim 5:0-Sieg der Grand Rapids Griffins in Rockford ein Tor sowie zwei Assists und steht nun bei sieben Punkten in den jüngsten drei Matches.
  • vor 4 Tagen
  • Stürmer Roman Zap wird die Höchstadt Alligators nach einer Saison verlassen. Das gab der Oberligist bekannt. Der 22-Jährige suche eine neue Herausforderung. In 56 Spielen erzielte Zap 15 Tore und verbuchte zudem 19 Assists.
  • vor 5 Tagen
  • Matthew Pistilli bleibt bei den Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) – und das gleich doppelt! Auch in der neuen Saison steht der 37-Jährige für das Team aus Baden-Württemberg auf dem Eis und geht gleichzeitig in sein zweites Jahr als Sportlicher Leiter des Clubs.
  • vor 7 Tagen
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 im Viertelfinale festgelegt. Am 2. April würde ab 19.30 Uhr gespielt. Am 4. April würde so gestartet: 14 Uhr Ingolstadt - München, 15 Uhr Köln - Schwenningen, 16.30 Uhr Berlin - Straubing, 19 Uhr Bremerhaven - Mannheim.
  • vor 7 Tagen
  • Die Erding Gladiators und Stürmer Marc Schmidpeter gehen zur kommenden Saison getrennte Wege. Der 31-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 18 Tore und 20 Vorlagen in 42 Spielen.
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