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Sonntag, 18. Januar 2026

Die NHL am Samstag Edmonton: Sechs Tore in einem Drittel, aber vorerst ohne Draisaitl – Stützles Highlight-Treffer, Boston siegt weiter

Die Ottawa Senators freuen sich über Tim Stützles spektakuläres Tor gegen Montreal.
Foto: IMAGO/Imagn Images/Marc DesRosiers

Erfolgreicher Samstag für die Edmonton Oilers: Das Team von Kris Knoblauch wurde der Favoritenrolle beim Auswärtsmatch in Vancouver gerecht und gewann mit 6:0. Die Besonderheit war dabei, dass die Oilers im kanadischen Vergleich alle sechs Tore im Mitteldrittel erzielten. Jack Roslovic und Kasperi Kapanen markierten jeweils zwei Treffer, Torhüter Tristan Jarry blieb bei 31 Canucks-Schüssen fehlerfrei. Dabei musste Edmonton in der Rogers Arena ohne Leon Draisaitl auskommen. Der deutsche Superstar ist aufgrund eines Krankheitsfalls in der Familie in die Heimat gereist. Dies hatten die Oilers einige Stunden vor Spielbeginn bekanntgegeben.

Die Boston Bruins befinden sich weiterhin in Top-Form. Die Mannschaft des deutschen Trainers Marco Sturm drehte in Chicago einen 0:2-Rückstand in einen 5:2-Erfolg. Beim sechsten Sieg in Serie schnürte Verteidiger Mason Lohrei einen Doppelpack. Damit behaupteten die Bruins ihren Playoff-Platz in der Eastern Conference. Das gelang auch den Montreal Canadiens, die sich beim ereignisreichen 6:5-Sieg nach Verlängerung in Ottawa einmal mehr auf späte Tore verlassen konnten. Juraj Slafkovsky (56.) und Alexandre Carrier (57.) stellten in der Schlussphase auf 5:5, in der Overtime schlug Goalgetter Cole Caufield zu. Zuvor hatte Ottawa sich von mehreren Rückstanden erholt. Auch, weil der deutsche Stürmer Tim Stützle ein absolut sehenswertes Tor durch die eigenen Beine erzielte (siehe Video).


Philipp Grubauer erwischte nach einigen Wochen mit starken Leistungen einen gebrauchten Abend. Bei Seattles 3:6-Niederlage in Salt Lake City musste der Torhüter aus Rosenheim fünf Gegentore hinnehmen, ehe die heimischen Utah Mammoth mit einem Empty-Net-Goal für die Entscheidung sorgten. Mammoth-Verteidiger Nate Schmidt, einst Grubauers Teamkollege in Washington, glänzte mit vier Scorer-Punkten (zwei Tore, zwei Vorlagen). Stürmer JJ Peterka, Utahs einziger deutscher Akteur, blieb im Duell mit „Grubi“ hingegen ohne Zählbares.

Partien über die reguläre Spielzeit hinaus gingen neben Montreal auch an Minnesota (5:4 n.V. in Buffalo), Columbus (4:3 n.P. in Pittsburgh), Toronto (4:3 n.V. in Winnipeg) und Anaheim (2:1 n.V. gegen Los Angeles). Anaheim bezwang den kalfornischen Rivalen somit am zweiten Tag in Folge, die Blue Jackets holten in der vierten Partie unter Trainer Rick Bowness den vierten Sieg. Und auch die New York Rangers (6:3 in Philadelphia), Calgary (4:2 gegen die New York Islanders), Carolina (4:1 in New Jersey), Florida (5:2 in Washington) und Vegas (7:2 gegen Nashville) waren am Samstag erfolgreich.

Tim Heß


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Notizen

  • vor 18 Stunden
  • Für Bayreuths Stürmer Lennard Habeck (32 Einsätze, vier Tore, sechs Vorlagen in der Oberliga Süd) ist die Saison vorzeitig beendet. Der 20-Jährige muss sich aufgrund einer Schulterverletzung einer OP unterziehen.
  • vor 21 Stunden
  • Maximilian Söll fällt den Bietigheim Steelers (DEL2) mit einer Unterkörperverletzung in den kommenden Wochen aus. Brett Kemp (Oberkörperverletzung) könnte etwaig am Wochenende ins Aufgebot zurückkehren.
  • vor 21 Stunden
  • Die Eisbären Berlin (PENNY DEL) nehmen an der Jubiläumsausgabe des Dolomiten Cup teil. Sie treten vom 21. bis 23. August 2026 in Neumark/Südtirol zur 20. Ausgabe des Vorbereitungsturniers an. Die weiteren Teilnehmer sind noch nicht kommuniziert.
  • vor 23 Stunden
  • Neuer Co-Trainer für Leif Carlsson: Patric Wener (bis Ende November Cheftrainer des Oberligisten Leipzig) übernimmt die Rolle beim ESV Kaufbeuren. Nach Carlssons Berufung hatte Interimscheftrainer Andrew Donaldson (eingeplant als Co-Trainer) am Wochenende um Vertragsauflösung gebeten.
  • gestern
  • Yannick Veilleux wird den Eisbären Berlin am Freitag beim Spiel gegen den ERC Ingolstadt nicht zur Verfügung stehen. Der Stürmer ist nach seinem dritten Faustkampf der Saison automatisch für eine Partie gesperrt.
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