Anzeige
Sonntag, 22. Februar 2026

Der 48. DEL2-Spieltag am Sonntag Hauptrunden-Entscheidung vertagt: Kassel gewinnt in Krefeld – Turnbull punktet vierfach, Ravensburg beendet Füchse-Serie

Fehlerfrei: Ravensburgs Goalie Nico Pertuch beim 3:0-Sieg in Weißwasser.
Foto: Thomas Heide

Am 48. DEL2-Spieltag verloren die Krefeld Pinguine mit 2:3 gegen den Tabellenzweiten Kassel und verpassten es somit, den Hauptrundentitel vorzeitig einzufahren. Die Düsseldorfer EG feierte beim 3:2 nach Verlängerung gegen Bad Nauheim im dritten Heimspiel der Woche den ersten Sieg. Da auch Freiburg (mit 1:5 in Rosenheim) und Weiden (2:5 gegen Bietigheim) unterlagen, verbesserten die Eispiraten Crimmitschau ihre Position im Rennen um den zehnten Platz mit einem 2:0 gegen Landshut enorm. Ravensburg stoppte mit einem 3:0 in Weißwasser den Lauf der Lausitzer Füchse, Regensburg kam beim 3:7 in Kaufbeuren überraschend unter die Räder. 

Philip Gogulla brachte Krefeld gegen Kassel schon im ersten Abschnitt in Front, doch die Gäste blieben dran und drehten im Schlussdrittel auf. Angeführt vom starken Tristan Keck (zwei Tore, eine Vorlage) machten die Huskies aus dem Rückstand eine 3:1-Führung und überstanden nach Marcel Müllers Anschlusstreffer auch die intensive Schlussphase. Trotz der Niederlage verfügen die Pinguine noch über sieben Punkte Vorsprung auf die Huskies und bleiben vier Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde der große Favorit auf das uneingeschränkte Playoff-Heimrecht.

Die Düsseldorfer EG erkämpfte sich gegen den EC Bad Nauheim zwei Zähler, obwohl der vor der Saison von der DEG aussortierte Ryan Olsen in der Schlussphase das wichtige 2:2 (56.) für die Roten Teufel erzielt hatte. In der Overtime nutzte Erik Bradford ein schönes Zuspiel von Michael Clarke zum Sieg für den DEL-Absteiger, der sich in der Tabelle am EV Landshut vorbeischob und auf Platz acht vorrückte. Denn der EVL blieb bei der 0:2-Niederlage in Crimmitschau erneut harmlos. Verteidiger Adam McCormick schnürte einen Doppelpack für die Eispiraten, die den zehnten Rang vor Freiburg (1:5-Niederlage in Rosenheim, bei der Starbulls-Stürmer Scott Feser zweimal erfolgreich war) und Bad Nauheim festigten. Rosenheim ist ein Top-Sechs-Platz nun nicht mehr zu nehmen, die direkte Viertelfinal-Qualifikation steht.

Die Spielstenogramme (7 Einträge)

 

 

Travis Turnbull hat dem ESV Kaufbeuren neues Leben eingehaucht. Nach dem 5:2-Coup in Kassel führte der Routinier das Schlusslicht zu einem 7:3-Kantersieg gegen Regensburg; bis dato eins der defensivstärksten Teams der Zweiten Liga. Turnbull sammelte – wie auch Youngster Nikolaus Heigl – zwei Tore und zwei Vorlagen. Ravensburg stoppte die Siegesserie der Lausitzer Füchse. Beim 3:0-Erfolg an der polnischen Grenze verteilten sich die drei Towerstars-Treffer gerecht auf die Top-Reihe um Erik Karlsson, Mark Rassell und Robbie Czarnik.

Die Blue Devils Weiden kassierten beim ersten Heimauftritt mit Trainer Alan Letang eine 2:5-Niederlage gegen Bietigheim. Bemerkenswert: Steelers-Stürmer Marek Racuk schnürte einen Doppelpack, erzielte in den letzten vier Partien somit acht (!) Tore.

Tim Heß


Anzeige
Anzeige

Notizen

  • vor 3 Tagen
  • Stürmer Roman Zap wird die Höchstadt Alligators nach einer Saison verlassen. Das gab der Oberligist bekannt. Der 22-Jährige suche eine neue Herausforderung. In 56 Spielen erzielte Zap 15 Tore und verbuchte zudem 19 Assists.
  • vor 4 Tagen
  • Matthew Pistilli bleibt bei den Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) – und das gleich doppelt! Auch in der neuen Saison steht der 37-Jährige für das Team aus Baden-Württemberg auf dem Eis und geht gleichzeitig in sein zweites Jahr als Sportlicher Leiter des Clubs.
  • vor 6 Tagen
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 im Viertelfinale festgelegt. Am 2. April würde ab 19.30 Uhr gespielt. Am 4. April würde so gestartet: 14 Uhr Ingolstadt - München, 15 Uhr Köln - Schwenningen, 16.30 Uhr Berlin - Straubing, 19 Uhr Bremerhaven - Mannheim.
  • vor 6 Tagen
  • Die Erding Gladiators und Stürmer Marc Schmidpeter gehen zur kommenden Saison getrennte Wege. Der 31-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 18 Tore und 20 Vorlagen in 42 Spielen.
  • vor 7 Tagen
  • Don Granato trainiert die US-Männer bei der bevorstehenden A-Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai). Der 58-Jährige folgt auf Ryan Warsofsky (San Jose Sharks), der die USA 2025 zu WM-Gold geführt hatte. Granatos bis dato letzte Station als Chef waren die Buffalo Sabres von 2021 bis 2024.
Anzeige

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.