Tim Stützle landete mit den Ottawa Senators einen Schlüsselsieg über Moritz Seiders Detroit Red Wings.
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Tim Stützle und die Ottawa Senators haben im Saisonendspurt zur Top-Form gefunden – mit dem vierten Sieg in Folge (und dem 15. aus den vorigen 20) haben sie sich im Playoffkampf in eine gute Stellung gebracht. In der Nacht auf Mittwoch gelang den Senators ein 3:2-Erfolg bei Moritz Seiders Detroit Red Wings, einem direkten Konkurrenten. Stützle legte das 1:0 im Powerplay auf. Die Aufholjagd nach dem Stand von 0:3 kam für Moritz Seider (ebenso ein Assist) und die Red Wings zu spät gegen das Ottawa-Team, das in der Nacht zuvor noch gespielt hatte. Sens-Coach Travis Green sagte: „Ein wichtiges Spiel – und wir haben einen Weg gefunden, zu gewinnen.“ Ottawa zog auf den zweiten Wild-Card-Platz hinter den Boston Bruins vor, da die New York Islanders gegen die Chicago Blackhawks verloren (3:4).
Ohne den bekanntermaßen verletzten Leon Draisaitl fuhren die Edmonton Oilers einen 5:2-Sieg bei den Utah Mammoth ein. Connor McDavid erreichte dank zwei Punkten zwei Marken: Er schoss sein 400. NHL-Tor und sprang auf die 1.200-Punkt-Marke. Im Erreichen dieser Schallmauer waren nur Wayne Gretzky mit 504 Spielen und Mario Lemieux (593) schneller als McDavid (784). Trainer Kris Knoblauch fand, dass McDavids Schuss unterschätzt werde. „Er hat einen großartigen Release“, sagt er und hob hervor: „Er ist schwer zu checken und entschlossen, aufs Tor zu ziehen.“ McDavid zeigte sich „dankbar, mit so tollen Mitspielern zusammenzuspielen“.
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— Edmonton Oilers (@EdmontonOilers) March 25, 2026
Edmonton schiebt sich durch den Sieg in engen Playoffrennen in der Western Conference direkt an die Mammoth heran. Utah könnte ein früher Playoffgegner der Oilers sein. McDavid befand: „Sie haben eine Menge Talent. Sie können gut mit dem Puck umgehen. Wir haben sie heute gut auf Außen gehalten. Sie haben aber starke Schützen – sie können von dort draußen schießen.“ Utahs deutscher Nationalstürmer JJ Peterka, einer dieser Scharfschützen, blieb in der Partie aber ohne Punkt.
Niederlagen landeten auch weitere deutsche Vertreter: Die Boston Bruins um Cheftrainer Marco Sturm und Stürmer Lukas Reichel unterlagen den Toronto Maple Leafs mit 2:3. Die Seattle Kraken um Torhüter Philipp Grubauer (auf der Bank) gingen bei den Florida Panthers in die Verlängerung, unterlagen dann aber mit 4:5 nach Penaltyschießen. Coach Paul Maurice war zum 2.000. Mal in einem NHL-Spiel hinter der Bank. Die Minnesota Wild um Nico Sturm zogen bei den Tampa Bay Lightning mit 3:6 den Kürzeren.
Martin Wimösterer