Pavel Zacha sicherte den Boston Bruins zwei wertvolle Punkte im Playoff-Kampf. Foto: IMAGO/UPI Photo
In der NHL spitzt sich die Dramatik im Kampf um die Playoff-Plätze zu. Die von Marco Sturm trainierten Boston Bruins schlossen in der Nacht auf Donnerstag durch einen 4:3-Sieg nach Verlängerung bei den Buffalo Sabres nach Punkten zu den Montreal Canadiens auf, die derzeit den letzten festen Playoff-Rang belegen. Allerdings haben die Habs zwei Spiele weniger absolviert. Nach 38 Sekunden in der Overtime verwertete Pavel Zacha ein Zuspiel des überragenden David Pastrnak zum Sieg und überwand Buffalos Goalie Ukko-Pekka Luukkonen vom linken Bullykreis. In der regulären Spielzeit waren die Sabres in der 46. Minute mit einem Doppelschlag binnen 33 Sekunden mit 3:2 in Führung gegangen, ehe Casey Mittelstadt gegen seinen Ex-Club die Verlängerung erzwang. Nationalstürmer Lukas Reichel blieb in knapp 15 Minuten Eiszeit für Boston ohne Torbeteiligung. Mit nunmehr 88 Punkten rangieren die Bruins weiter auf dem ersten Wild-Card-Platz in der Eastern Conference, spüren den Atem der Ottawa Senators (85), New York Islanders (85) und Detroit Red Wings (84) aber dicht im Nacken. Den Bruins steht ein anspruchsvolles Restprogramm bevor, unter anderem mit Duellen gegen die Top-Teams Tampa Bay (zweimal), Carolina, Dallas und Minnesota.
Im Duell zweier Kellerkinder der Eastern Conference bezwangen die Toronto Maple Leafs die New York Rangers knapp mit 4:3. Bei den Maple Leafs ragte Goalie Joseph Woll mit 40 Paraden heraus, der Game Winner ging auf das Konto von John Tavares. Bei den Rangers überragte mit einem Tor und zwei Assists einmal mehr Alexis Lafrenière. Der Nummer-eins-Pick des Jahres 2020 verbuchte seit dem Wechsel von Artemi Panarin zu den Los Angeles Kings in 16 Spielen 18 Scorer-Punkte.
Siegmund Dunker
Die Ergebnisse vom Mittwoch:
Buffalo - Boston 3:4 n.V. (1:1, 0:1, 2:1, 0:1)
Toronto - New York Rangers 4:3 (2:0, 1:2, 1:1)