Tom Fitzgerald ist nicht länger General Manager der New Jersey Devils.
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Die New Jersey Devils haben Konsequenzen aus ihrer enttäuschenden NHL-Saison gezogen und General Manager Tom Fitzgerald entlassen. „Tom und ich hatten ein gutes Gespräch und waren uns einig, dass die Zeit für einen Kurswechsel gekommen ist“, sagte Miteigentümer David Blitzer, der auch Anteile am Fußball-Bundesligisten FC Augsburg hält. Der 57-jährige Fitzgerald war im Juli 2020 zum General Manager und Vizepräsidenten der Devils aufgestiegen und hatte den Neuaufbau des Teams zunächst erfolgreich vorangetrieben. In der Saison 2022/23 gewannen die Devils mit 112 Punkten sensationell die Metropolitan Division und erreichten in den Playoffs das Halbfinale der Eastern Conference. Dort scheiterten sie in fünf Spielen an den Carolina Hurricanes. Zu diesem Zeitpunkt haftete den jungen Devils der Ruf eines künftigen Contenders an.
In den Folgejahren konnte das Team um Superstar Jack Hughes die hohen Erwartungen aber nie erfüllen. In der Saison 2023/24 verpassten die Devils die Playoffs, ein Jahr später scheiterten sie bereits in der ersten Runde an Carolina, und in der laufenden Spielzeit haben sie nur noch minimale Hoffnungen auf das Erreichen der Postseason. Zuletzt war die Kritik an Fitzgerald immer lauter geworden. Die Bottom Six blieben eine Dauerbaustelle, zudem zahlten sich die Trades für Stürmer Timo Meier während der Saison 2022/23 und für Goalie Jacob Markström zur Saison 2024/25 nur bedingt aus. Auch die Verletzungsanfälligkeit von Jack Hughes und die Stagnation junger Spieler wie Dawson Mercer hemmten die Entwicklung der Devils.
Siegmund Dunker