Jubel in Tampa: Die Lightning feiern das spielentscheidende Tor des Schweizer Defenders J.J. Moser.
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Dramatik in den NHL-Playoffs am Dienstag: Die Boston Bruins erholten sich von der schmerzhaften Niederlage in Spiel 1 in Buffalo und gewannen in der Nacht zum Mittwoch auswärts mit 4:2. Bis zum Beginn des letzten Drittels führten die Bruins mit 4:0, unter anderem hatte Goalgetter Morgan Geekie aus der neutralen Zone getroffen. Der Angreifer löffelte den Puck mit der Rückhand auf das Tor von Ukko-Pekka Luukkonen, der sich völlig verschätzte und die Scheibe passieren ließ. „Ich war sehr zuversichtlich. Ich wusste, dass wir heute zurückschlagen werden. Die Jungs haben großartig gespielt. Sie haben ganz im Sinne unserer Identität gespielt. Das war Bruins-Hockey von Anfang bis Ende“, analysierte Marco Sturm, der damit seinen ersten Playoff-Sieg als NHL-Trainer einfuhr.
MORGAN GEEKIE JUST SCORED A GOAL FROM CENTER ICE 😱
— B/R Open Ice (@BR_OpenIce) April 22, 2026
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Extrem spannend verlief auch das zweite Duell zwischen den Tampa Bay Lightning und den Montréal Canadiens. Wie schon im ersten Vergleich wurde eine Verlängerung zur Entscheidung benötigt – diesmal mit dem besseren Ende für Tampa Bay. Der Schweizer Verteidiger J.J. Moser spazierte in der 73. Minute in den Slot und stellte die Best-of-seven-Serie auf 1:1. Dies gelang im Westen auch den Utah Mammoth. Das Team um den deutschen Angreifer JJ Peterka (15:31 Minuten Eiszeit) brachte bei den Vegas Golden Knights einen 3:2-Vorsprung über die Zeit. Logan Cooley markierte das Game-Winning-Goal exakt sechs Minuten vor Schluss.
Favorit Colorado ist auf Kurs in Richtung zweite Runde. Auch im zweiten Match gegen die Los Angeles Kings siegten die Avalanche mit 2:1. Dabei war das Team von Jared Bednar spät in Rückstand geraten, als Artemi Panarin (54.) für die Kings traf. Doch Avs-Führungsspieler Gabriel Landeskog hatte die passende Antwort parat – und in der Verlängerung schlug Nicolas Roy zu.
Tim Heß