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Freitag, 12. April 2019

Oberliga-Playoffs Tilburg und Landshut vor den Halbfinal-Serien in der Favoritenrolle – Drei potenzielle Aufsteiger

<p>Tomas Plihal (rechts) und seine Teamkollegen des EV Landshut wollen auch nach dem Halbfinale gegen die Hannover Scorpions jubeln.</p><p>Foto: Gerleigner<br/></p>

Tomas Plihal (rechts) und seine Teamkollegen des EV Landshut wollen auch nach dem Halbfinale gegen die Hannover Scorpions jubeln.

Foto: Gerleigner

Am Freitagabend beginnen die Playoff-Halbfinals in der Oberliga. Und spätestens damit wird nun die heiße Phase im Kampf um den Aufstieg in die DEL2 eingeläutet. Drei der vier Teams, die noch im Wettbewerb vertreten sind, haben die nötige Bürgschaft hinterlegt und stehen somit für einen möglichen Aufstieg bereit. Lediglich die Tilburg Trappers sind auszuklammern, da sie nach wie vor kein Aufstiegsrecht besitzen.

Zu einem Ligaduell kommt es bei der Paarung zwischen den Trappers und dem Herner EV. Herne, als Sechster nach der Nord-Hauptrunde in die Playoffs gestartet, überraschte mit zwei Sweep-Siegen gegen die Eisbären Regensburg und den Süd-Meister EC Peiting. Mit ihrem Torhüter Björn Linda in Bestform und der starken Offensive um Brad Snetsinger, Patrick Asselin und Nils Liesegang ist der Mannschaft von Danny Albrecht eine erneute Überraschung durchaus zuzutrauen. Favorisiert ist dennoch der Serienmeister aus den Niederlanden. Die Trappers genießen Heimrecht und haben auch drei der vier Spiele während der Hauptrunde gegen den HEV für sich entschieden. Trotz der Sperre von Brock Montgomery, der in Spiel 1 noch aussetzen muss, und mehrerer verletzungsbedingter Ausfälle sind Kapitän Ivy van den Heuvel und seine Teamkollegen heiß auf den vierten Oberliga-Titel im vierten Jahr der Ligazugehörigkeit.

Wer erreicht das Finale?

 

Viel Spannung verspricht das zweite Halbfinale zwischen dem EV Landshut und den Hannover Scorpions. Die Scorpions wollen nach dem knappen Halbfinal-Aus gegen Tilburg im vergangenen Jahr diesmal den großen Wurf schaffen. Und das Team um Björn Bombis, Patrick Schmid und Chad Niddery verfügt gerade offensiv über eine beachtliche Qualität. Nicht umsonst schaffte es der Nord-Zweite, die Viertelfinal-Serie gegen Rosenheim nach einem zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand noch zu drehen. Zum Nachteil kann es für die Scorpions, die auf Top-Verteidiger Dennis Schütt verzichten müssen, werden, dass die beiden Serien gegen Weiden (im Achtelfinale) und Rosenheim viel Kraft kosteten. So ist der EV Landshut leicht favorisiert. Der Süd-Zweite hat Heimvorteil und kann in absoluter Bestbesetzung antreten. Nach einem lockeren Aufgalopp in der ersten Playoff-Runde gegen Rostock hatte das Team von Axel Kammerer trotz des Serien-Sieges gegen Halle für das Weiterkommen auch ordentlich zu kämpfen. So erlöste erst Angreifer Tomas Plihal mit seinem Siegtreffer acht Sekunden vor dem Ende von Spiel 4 die Rot-Weißen. Ein besonderer Anreiz für beide Mannschaften ist auf jeden Fall die Tatsache, dass im Falle eines erneuten Tilburger Finaleinzuges der Sieger dieser Serie bereits als Aufsteiger feststehen würde.

Wer erreicht das Finale?

 

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Kurznachrichtenticker

  • vor 3 Stunden
  • Dane Fox wird keinen neuen Vertrag bei den Thomas Sabo Ice Tigers mehr erhalten. Der 25-jährige Stürmer hatte sechs Tore erzielt und sechs vorbereitet.
  • gestern
  • Die Grizzlys Wolfsburg (DEL) haben den Vertrag mit Torwart-Trainer Ilari Näckel um ein weiteres Jahr verlängert. Der 46-jährige Finne hatte das Amt vor Beginn der vergangenen Spielzeit übernommen und wird somit in seine zweite Spielzeit bei den Niedersachsen gehen.
  • gestern
  • Auf dem Sender eoTV - European Originals wird am heutigen Dienstag (23. April) das dritte Finalspiel zwischen den Löwen Frankfurt und den Ravensburg Towerstars um 22:00 Uhr nochmal in voller Länge ausgestrahlt.
  • gestern
  • Die Krefeld Pinguine haben den Vertrag mit dem 23-jährigen Mike Schmitz verlängert. Der aus dem eigenen Nachwuchs stammende Defender bestritt in der abgelaufenen Spielzeit zehn Spiele für die Pinguine. Für Herne (Oberliga) absolvierte Schmitz 49 Spiele, erzielte dabei drei Tore und gab 25 Assists.
  • gestern
  • Thore Weyrauch, der Rookie des Jahres in der Oberliga Nord, bleibt bei den Hannover Indians. In der Saison 2018/19 sammelte der 20-Jährige in 48 Spielen 24 Punkte (11 Tore, 13 Assists).

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