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Freitag, 29. April 2022

Playoff-Finale aus der Oberliga Eisbären Regensburg sichern sich mit 4:1-Erfolg gegen Memmingen den Meistertitel – Peter Flache avanciert mit Doppelpack zum Matchwinner

Mit zwei Powerplay-Treffern im Mitteldrittel ebnete Kapitän Peter Flache (Nummer 15) den Eisbären Regensburg den Weg zum dritten Sieg in der Finalserie.
Foto: Nickl

Die Eisbären Regensburg sind Oberligameister 2022 und stehen damit als sportlicher Aufsteiger in die DEL2 fest. Die Oberpfälzer entschieden Spiel 4 der Playoff-Finalserie gegen den ECDC Memmingen am Freitag vor heimischer Kulisse mit 4:1 und behielten damit in der Serie mit 3:1-Siegen die Oberhand. Zum Matchwinner im finalen Spiel avancierte ausgerechnet Kapitän Peter Flache, der bereits in der bis dato letzten Regensburger Zweitligasaison 2007/08 für die Rot-Weißen auf dem Eis stand, mit einem Doppelpack.

In der seit mehreren Jahren erstmals wieder komplett ausverkauften Donau-Arena war den Gastgebern von Beginn anzusehen, dass sie sich den Traum vom Aufstieg heute erfüllen wollten. Entsprechend starteten sie sehr druckvoll ins Spiel und gingen bereits in der vierten Spielminute durch Nikola Gajovsky in Führung. Die Freude währte allerdings nicht lange, denn nicht einmal zwei Minuten später glich Memmingen durch Jaroslav Hafenrichter aus. Davon wenig geschockt, blieb Regensburg auch im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts am Drücker, verpasste es allerdings abermals in Führung zu gehen. Die Indians blieben ihrerseits dabei, auch weiterhin gefährliche Nadelstiche zu setzen. Ein zweiter Treffer glückte aber auch den Maustädtern bis zur ersten Pause nicht.

Regensburg – Memmingen (1 Einträge)

 

Im Mittelabschnitt offenbarte sich den Zuschauern dann ein umgekehrtes Bild. Nur waren die Gäste die tonangebende Mannschaft und schnürten Regensburg teilweise in der eigenen Verteidigungszone ein. Die einzigen beiden Treffer in den zweiten 20 Minuten erzielten allerdings etwas kurioserweise die Eisbären, die zwei Powerplays ausnutzten. In beiden Fällen war Kapitän Peter Flache der Torschütze, sodass es schließlich mit einem Zwischenstand von 3:1 für die Oberpfälzer in die zweite Pause ging.

Im Schlussabschnitt drängte zunächst Regensburg auf die schnelle Entscheidung, verpasste diese aber. Durch ein erstes eigenes Powerplay bekamen die Indians bei Drittelmitte nochmals etwas Oberwasser, schafften es allerdings auch nicht, diese numerische Überlegenheit für den Anschlusstreffer zu nutzen. Die Schlussphase wurde zu einer regelrechten Regensburger Abwehrschlacht, mit sporadischen Entlastungsangriffen. Zum Fels in der Brandung für seine Mannschaft mutierte dabei Goalie Patrick Berger, der unter anderem auch einen Penalty parierte. Als Memmingens Torhüter Marco Eisenhut schließlich in den Schlussminuten seinen Posten zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers freimachte, sorgte Tomas Schwamberger mit einem Treffer ins verwaiste Gehäuse der Indians für den 4:1-Endstand.

Sebastian Saradeth


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Notizen

  • vor 7 Stunden
  • Yannick Veilleux wird den Eisbären Berlin am Freitag beim Spiel gegen den ERC Ingolstadt nicht zur Verfügung stehen. Der Stürmer ist nach seinem dritten Faustkampf der Saison automatisch für eine Partie gesperrt.
  • vor 13 Stunden
  • DEL2-Club EHC Freiburg muss für den Rest der Saison ohne Stürmer Julian Airich (30 Einsätze, fünf Punkte) auskommen. Beim 30-Jährigen besteht ein Verdacht auf Kreuzbandriss, weitere Untersuchungen sollen Aufschluss geben.
  • vor 15 Stunden
  • NHL-Ergebnisse am Sonntag: Dallas - Tampa Bay 1:4, Detroit - Ottawa 4:3 n.V., Edmonton - St. Louis 5:0.
  • gestern
  • Die deutsche U18-Nationalmannschaft der Frauen steigt in die Top-Gruppe auf. Durch den 2:0-Erfolg am Sonntag gegen Norwegen ist sie in der Tabelle nicht mehr einholbar. Im Gegenzug steigt aus der Top-Gruppe Finnland ab.
  • gestern
  • Andrew Donaldson verlässt den ESV Kaufbeuren (DEL2). Der Kanadier hat den Club um die Auflösung seines noch bis Saisonende laufenden Vertrages gebeten. In den letzten Monaten war Donaldson Interimstrainer und sollte nach der Einstellung von Leif Carlsson auf seinen Co-Trainer-Posten zurückkehren.
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