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Dienstag, 6. Februar 2024

Personalien aus den Oberligen: Der Herner EV und Trainer Tobias Stolikowski trennen sich zum Saisonende, Stürmer André Schietzold verlängert in Leipzig

Abpfiff seiner Amtszeit in Herne: Tobias Stolikowski wird den Nord-Oberligisten nach dieser Spielzeit verlassen.
Foto: Max Schneider/Herner EV

Der Herner Eissportverein und Tobias Stolikowski werden den gemeinsamen Vertrag nicht verlängern. Das teilte der Club aus der Oberliga Nord am Dienstagmittag mit. Stolikowski übernahm das Amt im November 2022 von Danny Albrecht. „Er hat sich als sehr zuverlässiger, treuer und loyaler Partner gezeigt. Wir bedanken uns von ganzem Herzen für seine Arbeit und die Unterstützung in einer schwierigen Zeit. Jetzt wollen wir bis zum Saisonende gemeinsam noch das Allerbeste herausholen“, erklärt Jürgen Schubert, Geschäftsführer des Clubs. Tobias Stolikowski wird aus privaten Gründen nach Saisonende seine Zelte in Herne abbrechen und zu seiner Familie in die Region Hannover zurückkehren, heißt es vom Club weiter.

Der 41-jährige Düsseldorfer und ehemalige Verteidiger, der in der Saison 2013/14 selbst in 28 Partien für den HEV in der Oberliga auf dem Eis stand, führte die Miners in der letzten Saison über Platz sechs direkt in die Playoffs, in denen man in drei Partien am Deggendorfer SC aus der Oberliga Süd scheiterte. In der aktuellen Spielzeit liegen die Miners auf einem unbefriedigenden neunten Tabellenplatz im Norden. „Es ist schade, dass er uns nun verlässt, aber die persönlichen Gründe sind absolut verständlich“, so HEV-Geschäftsführer Schubert, und weiter: „Wir sind in intensiven Gesprächen mit potenziellen Kandidaten für das Traineramt. Den Weg der Veränderungen, den wir gemeinsam mit Stoli begonnen haben, wollen wir weitergehen.“ Die Arbeit von Lars Gerike bleibt von der Personalie unberührt. Der Co-Trainer des HEV, der dieses Amt seit vielen Jahren bekleidet, soll auch weiterhin bleiben.

Unterdessen hat Stürmer André Schietzold seinen Vertrag beim Eishockey-Oberligisten KSW IceFighters Leipzig um zwei Jahre verlängert. Dies gab der Club am Dienstag bekannt. Schietzold sagte zu seiner Vertragsverlängerung: “Ich fühle mich wohl am Standort Leipzig und sehe hier großes Potenzial. Die Chemie im Team stimmt, die Arbeit mit dem Trainerteam passt und das Umfeld bietet gute Bedingungen. In den Vertragsgesprächen mit der Geschäftsführung haben wir uns schnell darauf geeinigt, die Zusammenarbeit fortzusetzen.“

Und Leipzigs Cheftrainer Frank Fischöder ergänzte: "Aufgrund seiner Verletzung aus der Vorsaison stand uns André erst ab Ende Oktober zur Verfügung. Nachdem wir so schlecht in die Saison gestartet waren, war er ein entscheidender Faktor bei der positiven sportlichen Trendwende in dieser Saison. Ich bin glücklich, weiterhin mit ihm zusammenarbeiten zu können.“


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Notizen

  • vor 8 Stunden
  • Die Frauen des ECDC Memmingen Indians verlieren nach dem erneuten Titelgewinn eine talentierte Stürmerin. Die 16-jährige Juniorennationalspielerin Victoria Butuzov schließt sich dem Schweizer Vizemeister SC Bern an.
  • gestern
  • Verteidiger Marian Bauer und Torhüter Finn Becker erhalten von DEL2-Club Eisbären Regensburg eine Förderlizenz. Sie stehen bei DEL-Club Iserlohn Roosters unter Vertrag.
  • gestern
  • Goalie Andreas Magg verlässt den Süd-Oberligisten EC Peiting und wechselt in die Bayernliga zu den Peißenberg Miners. Der 29-Jährige stammt aus der Peitinger Jugend und verprachte auch den Großteil seiner Profikarriere beim ECP. 2025/26 stand er 34-mal für den Club im Tor.
  • vor 2 Tagen
  • Das U15-Perspektivteam des DEB beendete ihr erstes internationales Turnier nach zwei Siegen gegen die Slowakei und die Bayerische Auswahl, sowie zwei Niederlagen gegen Tschechien und den EC Red Bull Salzburg auf dem vierten Platz. Turniersieger wurde Gastgeber Salzburg.
  • vor 3 Tagen
  • Der Herforder EV (Oberliga Nord) hat vier weitere Abgänge vermeldet – darunter Top-Scorer Ryley Lindgren, der sich in seiner kanadischen Heimat verstärkt seiner beruflichen Zukunft widmen will. Auch Defender Yannis Walch sowie die Stürmer Matyas Kovacs und Nils Wegner gehen.
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