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Freitag, 20. Februar 2026

Oberliga Nord am Freitag Scorpions siegen im Derby gegen die Indians, Hammer Eisbären erreichen Playoffs

Die Hannover Scorpions (dunkles Trikot) gewannen mit 4:0 im Derby gegen die Hannover Indians. 
Foto: Florian Petrow

In Gruppe eins der Zwischenrunde der Oberliga Nord gewannen die Hannover Scorpions das Derby gegen die Hannover Indians mit einem Shutout, während die Tilburg Trappers ihr Heimspiel gegen die Saale Bulls Halle nach Führung noch verloren. Die Hammer Eisbären machten in Gruppe zwei der Zwischenrunde den Einzug in die Playoffs mit einem 6:1 gegen die Rostock Piranhas klar, den KSW IceFighters Leipzig gelang mit einem Triumph gegen die TecArt Black Dragons Erfurt ebenfalls einen großen Schritt in Richtung Playoffs. Schließlich bezwangen die Herner EV Miners die Herford Ice Dragons, sodass Rostock trotz Niederlage weiter Dritter der Zwischenrunden-Gruppe zwei bleibt und damit den Kurs Playoffs hält.

Das Spitzenspiel des Abends fand in Mellendorf statt, wo die Hannover Scorpions die Hannover Indians empfingen. Im ersten Abschnitt erlebte das Niedersachsen-Derby noch nichts Zählbares, es blieb beim 0:0. Auch im zweiten Drittel waren die beiden Goalies lange nicht zu überwinden, erst in Minute 37 zappelte der Puck erstmals in einem Netz. Torschütze war der Skorpion Norman Hauner. André Reiss ließ sich von seinem Teamkollegen inspirieren und legte knapp zweieinhalb Minuten später das 2:0 für die Scorpions nach. In den letzten 20 Minuten waren es dann abermals nur die Scorpions, die jubeln durften; Jeroen Plauschin und Pascal Aquin sorgten letztendlich für den 4:0-Endstand.

Auch in Tilburg sahen die Zuschauer ein erstes Drittel ohne Tor einer Mannschaft. Doch mit Beginn des zweiten Abschnitts gelang Brett Schaefer der erste Treffer des Abends, der zu einem 1:0-Vorsprung für die Saale Bulls Halle führte. Knapp sechs Minuten später drehten die Niederländer das Ergebnis mit einem Doppelschlag in ihre Richtung, bevor Halle die Partie wieder ausglich. Kurz vor der zweiten Pause stellte Niklas Jentsch sogar wieder die Führung für die Gäste her. Und dieses Mal blieben sie wachsam und ließen keinen weiteren Torerfolg der Trappers mehr zu. Stattdessen erhöhte Elvijs Biezais 50 Sekunden vor Schluss mit einem Empty-Net-Goal noch auf das Endresultat von 4:2.

Die Spiele in der Statistik (5 Einträge)

 

 

Die Hammer Eisbären fingen ohne Gnade für die Rostock Piranhas an und gingen schon in Minute zwei durch Neuzugang Adam Berg in Führung. Und auch in den folgenden Minuten blieben sie am Drücker. Drittel eins schlossen die Hammer mit einem 2:0 ab, im zweiten Abschnitt schossen sie dann noch vier weitere Tore – darunter ein Doppelpack von Christian Schiling und Thomas Zuravlev in der 36. Minute. Außerdem gelang Linus Wernerson Libäck ein Shorthander zum zwischenzeitlichen 3:0. Spät in dieser Begegnung konnten sich auch die Gäste aus Rostock über ein Erfolgserlebnis freuen, doch das Spiel drehen konnten sie nicht mehr. Hamm siegte schlussendlich klar mit 6:1.

Mit einem frühen Doppelschlag durch Luke Volkmann und Emil Aronsson fanden die IceFighters Leipzig einen guten Start in die Partie bei den Black Dragons Erfurt. Bis auf 4:0 zogen die Sachsen davon, ehe die Thüringer in der 38. Minute erstmals auch jubeln durften. Joe-Richard Kiss nutzte ein Powerplay zum 1:4. In der torreichen Schlussphase des Mittelteils netzten noch Johan Eriksson für Leipzig sowie Miro Markkula für Erfurt ein, so dass es nach 40 Minuten 5:2 für die IceFighters stand. Im Schlussdrittel ließ sich Leipzig die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und gewann schließlich mit 7:2.

Die Herford Ice Dragons markierten durch Matyas Kovács den ersten Treffer des Spiels gegen die Herner EV Miners, doch die Herner konnten diesen wenig später durch Marius Demmler egalisieren. Ebenfalls im ersten Abschnitt konnte dann auch Ryley Lindgren die Scheibe im Kasten der Miners versenken und so auf 2:1 für Herford stellen. In den zweiten 20 Minute kam kein weiteres Tor hinzu, doch entschieden war die Begegnung noch lange nicht. Das bewiesen die Miners im letzten Drittel, in dem sie durch Nick Ford und Hugo Enock aus dem 1:2 noch ein 3:2 machten und so drei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs mitnehmen konnten.

Annette Laqua


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Notizen

  • vor 15 Stunden
  • Niederlagen für DEL-Clubs gab es am Donnerstag bei zwei Testspielen. Mannheim unterlag beim Letzten der Schweizer National League Ajoie mit 2:3 (Tore: Reichel und O’Donnell), Schlusslicht Dresden verlor in Tschechien beim Tabellenvierten Liberec mit 1:3 (Tor: Chartier).
  • gestern
  • Verteidiger Moritz Kukuk fällt der Düsseldorfer EG (DEL2) für voraussichtlich drei Wochen aus. Der 20-Jährige hatte sich bei einem Schussblock im Bauchbereich verletzt.
  • gestern
  • Mehr Fans bei den Heimspielen der Dresdner Eislöwen: Anstatt bislang 4.412 dürfen künftig 4.576 Besucher in die Joynext Arena. Gutachten und eine Überprüfung des Brandschutzkonzepts sorgten für Grünes Licht.
  • gestern
  • Stürmer Teemu Pulkkinen steht den Starbulls Rosenheim (DEL2) bis nach dem Wochenende nicht zur Verfügung. Er ist nach Clubangaben in die finnische Heimat gereist, seine Frau erwartet ein Kind. Rosenheim tritt am Freitag in Ravensburg an und hat am Sonntag Freiburg zu Gast.
  • vor 4 Tagen
  • Im Spiel um Platz 3 beim Turnier in Pardubice gewann am Sonntag Köln gegen Straubing mit 5:1. Gregor MacLeod, Louis-Marc Aubry, Veli-Matti Vittasmäki, Nate Schnarr und Jan Luca Sennhenn trafen für die Haie. Marcel Brandt erzielte das Tor der Tigers.
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