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Montag, 27. Juli 2020

Nach Lizenz-Verweigerung Fälle Leipzig und Hannover Indians: Spielgericht des DEB fällt am 20. August Entscheidung

Das Spielgericht des Deutschen Eishockey-Bundes hat die Termine für die mündlichen Verhandlungen in den Fällen der zunächst verweigerten Oberliga-Zulassung für die Hannover Indians und EXA Icefighters Leipzig festgelegt. Demnach wird unter Berücksichtigung der gesetzlichen Ladungsfrist am 20. August 2020 im Nachprüfverfahren über die Zulassung bzw. Nicht-Zulassung der Vereine am Oberliga-Spielbetrieb der Saison 2020/21 entschieden. Das teilte der DEB am Montag mit.
 
Den Hannover Indians und den EXA Icefighters Leipzig war die Zulassung für die Saison 2020/21 der Oberliga Nord aus wirtschaftlichen Gründen nicht genehmigt worden. Es hatten entscheidende Nachweise gefehlt, um einen wirtschaftlich stabilen Spielbetrieb über die gesamte Saison prognostizieren zu können. Auch die gesetzten Nachfristen waren ohne ein zur Genehmigung ausreichendes Ergebnis verstrichen. Beide Vereine hatten im Anschluss im Rahmen der gesetzten Antragsfrist dagegen Einspruch erhoben.
 
Hannover und Leipzig haben nun die Möglichkeit, sich vor der mündlichen Verhandlung zur Sachlage zu äußern und eine Stellungnahme abzugeben. Das Spielgericht wird am 20. August nach Abwägung aller Argumente einen final gültigen Beschluss fassen, anschließend wird die Gestaltung des Spielplans für die Oberliga-Saison 2020/21 abgeschlossen.

„Wir arbeiten weiter mit Hochdruck daran, die Zulassung in zweiter Instanz noch zu erhalten“, sagte Leipzigs Geschäftsführer André Krüll.


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Notizen

  • vor einer Stunde
  • Hernes Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen können.
  • vor einer Stunde
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • vor 7 Stunden
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 2 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 2 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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