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Freitag, 6. Januar 2023

41. Spieltag Oberliga Nord am Freitag Hamburg mit deutlichem Heimsieg gegen Herne, Indians unter Naujokat weiter ungeschlagen, Duisburg und Herford teilen sich die Punkte

Die Crocodiles Hamburg und Angreifer Adam Domogalla konnten dank eines deutlichen 7:2-Heimsieges gegen den Herner EV den ersten Erfolg nach zuvor drei Pleiten in Serie bejubeln.
Foto: imago images/Lobeca

Dank zweier Doppelschläge sowie einem Tor zum richtigen Zeitpunkt setzten sich die Saale Bulls in der Oberliga Nord am Freitagabend mit 6:4 in Krefeld durch. Ging man zunächst durch einen Doppelpack von Thomas Merl binnen 56 Sekunden früh mit 2:0 in Führung und ließ den dritten Treffer folgen, sorgte KEV-Routinier Adrian Grygiel mit einem Doppelpack für den Anschluss der Rheinländer. Daraufhin ließen die Händelstädter zwei Tore in anderthalb Minuten folgen, nach dem dritten Treffer der Hausherren stellten die Bulls nur 17 Sekunden später den Drei-Tore-Vorsprung wieder her und sicherten sich am Ende die volle Punktzahl. Die Punkte geteilt haben sich die Tabellennachbarn Duisburg und Herford. Beim Kampf um den zehnten und somit letzten Pre-Playoff-Platz führten die Gäste aus Ostwestfalen bis zu 50. Minute mit 3:1, zwei Powerplay-Treffer der Füchse egalisierten die Partie. Nach torloser Verlängerung sicherte Marius Garten mit dem siegbringenden Penalty im Shootout den Zusatzpunkt für die Ice Dragons, die somit als Tabellenelfer nur noch zwei Zähler Rückstand auf Rang zehn haben.

Mit wichtigen Punkten beim Kampf um die Playoff-Plätze machen sich die EXA IceFighters Leipzig auf die Rückreise aus Hamm. Bei den gastgebenden Eisbären, in der Tabelle unmittelbar hinter den Sachsen stehend, drehten die Messestädter die Partie nach dem frühen Führungstor der Gastgeber zunächst durch zwei Treffer von Victor Östling. Zur Spielmitte egalisierten die Eisbären in Person von Liga-Top-Torjäger Chris Schutz die Partie, im Schlussabschnitt legten dann die IceFighters zwei weitere Tore nach und schoben sich bis auf einen Punkt auf die in der Tabelle vor ihnen auf Platz sechs stehenden Miners vom Herner EV heran. Dabei profitierten die Sachsen auch von der 2:7-Auswärtsniederlage des HEV in Hamburg. In der Hansestadt kassierte man die achte Niederlage aus den letzten neun Auswärtspartien, während die Gastgeber ihren ersten Sieg nach zuvor drei Pleiten einfahren konnte. Vor 1.364 Besuchern im Eisland Farmsen war lediglich der erste, ausgeglichene Spielabschnitt von Spannung geprägt. Insgesamt konnten sich bei einem Schussverhältnis von 43:23 zugunsten der Hausherren sieben verschiedene Torschütze im Spielberichtsbogen verewigen, für die Miners – die kurz vor Abpfiff Marlon Polter mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe verloren – waren die Kanadier Chris Seto (11.) und Braylon Shmyr (56.) erfolgreich.

Spiel-Stenogramme (7 Einträge)

 

 

Lediglich elf Rostocker Torschüsse weisen die Statistiken bei der Partie der Ostseestädter in Tilburg aus, während die Hausherren fünfmal so oft das gegnerische Gehäuse ins Visier nehmen – ein Verhältnis, welches sich jedoch in dieser Deutlichkeit nicht so auf dem Scoreboard ablesen lässt. Dort findet sich am Ende ein 6:3-Erfolg der Trappers gegen die Piranhas, die zwar in Unterzahl in Führung gingen und im Powerplay den letzten Treffer der Partie erzielten, doch gegen die Heimstärke des Tabellenzweiten (neun Heimsiege in Serie) kamen die Raubfische nicht an. Die Hannover Indians bleiben unter Interimstrainer Björn Naujokat ungeschlagen, feierten beim 7:4-Erfolg am Essener Westbahnhof den vierten Sieg im vierten Spiel unter seiner Führung, während die Stechmücken in der vierten Partie unter der Leitung von Danny Albrecht die dritte Niederlage quittieren mussten. Dabei wandelten die Hausherren die frühe Führung der Niedersachsen nach 19 Sekunden noch im ersten Drittel in eine 2:1-Führung, kassierten jedoch unmittelbar darauf den Ausgleich. Im Anschluss konnten sich die Großstadtindianer einen Zwei-Tore-Vorsprung erarbeiten, der sich als spielentscheidend herausstellen sollte. Zwar gelang es dem ESC, im Anschluss bis auf 3:4 sowie 4:5 zu verkürzen, doch zu einem Punktgewinn sollte es nicht mehr reichen.

Einen ungefährdeten 6:0-Heimsieg vor 1.312 Zuschauern feierten die Hannover Scorpions gegen die EG Diez-Limurg. Vier Tore im ersten Drittel, drei davon durch Brandon Anderson, sorgten früh für eine Vorentscheidung, nach torlosem Mittelabschnitt machte der Tabellenführer im letzten Drittel das halbe Dutzend Treffer voll. Während Neuzugang Dennis Reimer bei seiner Premiere im Scorpions-Trikot punktlos blieb, wehrte Torhüter Jakub Urbisch bei seinem ersten Einsatz für die Niedersachsen zwischen den Pfosten alle 18 Schüsse der Rockets ab und sicherte sich direkt seinen ersten Shutout.

Mario Schoppa


Kurznachrichtenticker

  • vor 14 Stunden
  • Rolf van Hauten, ehemaliger Manager der Düsseldorfer EG, ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Dies gab der DEL-Club am Donnerstag bekannt. Van Hauten war in den 80er und 90er Jahren auf verschiedenen Posten bei der DEG tätig, unter anderem auch bei den Profis als Manager und Geschäftsführer.
  • gestern
  • Die Eisbären Berlin wollen bis 2040 klimaneutral arbeiten. Wie der amtierende Meister der PENNY DEL mitteilt, habe er bereits eine Klimabilanz erstellt und CO2-Einsparungsmaßnahmen getroffen, etwa in der Logistik und Hallenbeleuchtung.
  • gestern
  • Goalie Ennio Albrecht von den Grizzyls Wolfsburg erhält eine Förderlizenz für die Rostock Piranhas und wird den Nord-Oberligisten in den kommenden Wochen unterstützen, da Lucas Di Berardo – der Stammtorhüter der Ostseestädter – verletzungsbedingt „mehrere Wochen“ pausieren muss.
  • gestern
  • Marino Brlic (zieht es aufgrund seines Studiums nach Vereinsangaben wohl in den Süden), Erik Grein und Daniel Bartuli (beide „persönliche Gründe“) haben ihre Verträge beim EV Duisburg aufgelöst und verlassen den Nord-Oberligisten mit bis dato unbekannten Zielen.
  • vor 2 Tagen
  • Crimmitschaus Neuzugang Jannis Kälble verletzte sich bei seiner Premiere im Sahnpark gegen die Selber Wölfe und wird mit einer Unterkörperverletzung rund zwei Wochen pausieren müssen. Auch Routinier André Schietzold fällt weiterhin aus.
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