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Dienstag, 10. Januar 2023

43. Spieltag Oberliga Nord am Dienstag Knappe Erfolge für die Hannover Indians, Erfurt und Tilburg – Krefeld siegt gegen Hamburg, Duisburg deklassiert Rostock

Edwin Schitz startete mit seinem Anschlusstreffer die Aufholjagd des Krefelder EV 81 gegen die Crocodiles Hamburg. Am Ende drehten die Rheinländer die Partie und setzten sich knapp mit 3:2 durch.
Foto: Samla

Dank eines knappen 3:2-Heimsieges gegen die Crocodiles Hamburg schloss das Kellerkind vom Krefelder EV nach Punkten auf den Tabellenvorletzten Rostock auf, nur das schlechtere Torverhältnis lässt die rote Laterne weiterhin im Rheinland leuchten. Gegen die Hansestädter, die unmittelbar nach Beginn des zweiten Abschnittes mit 2:0 in Führung gingen, egalisierten die Hausherren die Partie zunächst im Mitteldrittel, ehe Routinier Adrian Grygiel anderthalb Minuten vor dem Ende siegbringend einnetzte. Damit konnte der KEV nach dem 5:3-Erfolg vom Sonntag in Herford erstmals zwei Siege in Folge einfahren und seinen siebten Saisonerfolg feiern.

Gegen die halleschen Saale Bulls reichten den Hannover Scorpions je ein Treffer pro Drittel, um ihren 37. Saisonsieg einzufahren. Beim Duell des mit hoher Wahrscheinlichkeit nächsten Nordchampions gegen den aktuellen Titelträger brachten Ralf Rinke und Brandon Alderson die Niedersachsen in Führung, aufseiten Halles meldete sich nach auskurierter Verletzung Matias Varttinen mit dem zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer zurück.

Spannung bis in den Schlussabschnitt im Maxipark in Hamm. Gegen die Gäste aus Tilburg gingen die gastgebenden Eisbären früh in Führung (2.), um nur 72 Sekunden später direkt den Ausgleich hinnehmen zu müssen. Nach folgenden, torlosen 50 Minuten war es Giovanni Vogelaar vergönnt, mit dem Siegtreffer beim knappen 2:1-Auswärtserfolg der Trappers zum Matchwinner zu avancieren.

Eine außergewöhnliche Partie wurde den Besuchern in Diez-Limburg geboten. Nach dem Führungstreffer der Rockets (4.), die ohne Neuzugang Nolan Redler antraten, legten die Miners bis zur zweiten Pause ein halbes Dutzend Treffer nach, darunter ein Doppelpack von Alexander Komov binnen neun sowie zwei Treffer durch Chris Seto binnen 42 Sekunden. Der Schlussabschnitt gehörte dann den Rockets. Nach zwei schnellen Toren setzten die Hausherren früh alles auf eine Karte, kassierten bereits viereinhalb Minuten vor dem Ende per Empty-Netter den siebten Gegentreffer – um dann noch einmal alles nach vorne zu werfen. Routinier Konstantin Firsanov legte in der Schlussminute zwei Tore nach, doch trotz eines 4:1-Schussdrittels musste man sich letzten Endes mit 5:7 geschlagen geben.

Spiel-Stenogramme (7 Einträge)

 

Im „kleinen Derby“ gegen die TecArt Black Dragons Erfurt unterlagen die EXA IceFighters Leipzig vor eigenem Publikum mit 2:3. Nach jeweils einem Treffer unmittelbar vor der ersten sowie zweiten Pause lagen die Thüringer nach 40 Minuten mit 2:1 in Führung, Tim May legte unmittelbar nach Wiederbeginn einen weiteren Treffer nach. Der Anschluss von Klaus Walter (59.) kam zu spät, sodass die Sachsen erstmals im Jahr 2023 ohne Zähler blieben.

Mit zwei Toren und zwei Vorlagen war Robin Palka der Mann der ersten halben Stunde und einem zwischenzeitlichen 4:1-Zwischenstand im Duell seiner Hannover Indians beim Herforder EV. Nach dem fünften Treffer der Niedersachsen waren nur noch die Ice Dragons erfolgreich. Doch drei weitere Treffer reichten nicht aus, um die Erfolgsserie der Indians unter Trainer Björn Naujokat (nun fünf Spiele, fünf Siege) zu stoppen.

Nach 15 Minuten war der Arbeitstag von Rostocks Schlussmann Lucas di Berado in Duisburg beendet, fünfmal hatte der Schlussmann bis zu diesem Zeitpunkt hinter sich greifen müssen. Nach dem Torhüterwechsel waren die Piranhas zweimal erfolgreich und verkürzten auf 2:5, doch im Schlussdrittel brachen bei einem weiteren Treffer defensiv alle Dämme. Die Füchse legten fünf weitere Treffer nach und schickten die Raubfische zweistellig nach Hause, Pontus Wernerson Libäck war mit zwei Toren und vier Vorlagen an sechs der zehn Tore beim 10:3-Heimerfolg beteiligt.

Mario Schoppa


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Notizen

  • vor 20 Stunden
  • Der HC Davos hat zum 17. Mal den Spengler Cup gewonnen und ist damit wieder alleiniger Rekordchampion. Im Endspiel am Silvestermittag schlug der Gastgeber die U.S. Collegiate Selects mit 6:3 (2:1, 1:2, 0:3). Dabei fielen die drei entscheidenden Tore erst in der Schlussphase ab der 56. Minute.
  • gestern
  • NHL-Ergebnisse am Dienstag: Florida - Montreal 2:3 n.V. (0:0, 0:0, 2:2, 0:1), Pittsburgh - Carolina 5:1 (3:0, 2:1, 0:0), Toronto - New Jersey 4:0 (1:0, 1:0, 2:0), Chicago - N.Y. Islanders 2:3 n.P. (0:2, 2:0, 0:0, 0:0, 0:1), Vancouver - Philadelphia 3:6 (1:1, 0:2, 2:3).
  • gestern
  • U20-WM am Dienstag: Lettland qualifizierte sich mit einem 6:3 gegen Dänemark für das Viertelfinale. Die Dänen sind damit Gegner der ebenfalls sieglosen DEB-Auswahl beim Spiel um den Klassenerhalt in der Top-Division am Freitag. Spielbeginn ist 18.30 Uhr deutscher Zeit (live bei MagentaSport).
  • gestern
  • Die US Collegiate Selects (5:3 im Halbfinale gegen Sparta Prag) und Gastgeber HC Davos (3:1 gegen Fribourg-Gottéron) bestreiten am Mittwoch um 12.10 Uhr das Endspiel beim Spengler Cup.
  • gestern
  • Die Eisbären Berlin (DEL) müssen vorerst auf die Stürmer Manuel Wiederer und Markus Vikingstad verzichten. Beide Angreifer laborieren je an einer Beinverletzung. Wiederer konnte bereits die letzten drei Partien nicht bestreiten. Vikingstad zog sich die Verletzung am Sonntag gegen Nürnberg zu.
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