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Freitag, 13. Januar 2023

Oberliga Nord am Freitag Kantersiege für Tilburg und Halle, Hamburg gewinnt gegen Verfolger Herne, Indians erst nach Penalty-Schießen auf der Siegerstraße

Raymond van der Schuit von den Tilburg Trappers glänzte gegen die Rostock Piranhas mit einem Hattrick.
Fotograf: Arie Leeuwesteijn

Die Tilburg Trappers wollten gegen die Rostock Piranhas den zweiten Platz in der Tabelle festigen und überrannten die Hansestädter in den ersten Minuten förmlich. Die von Interims-Headcoach Brett Parnham betreuten Raubfische lagen nach knapp 14 Minuten bereits mit 0:6 zurück; Raymond van der Schuit glänzte dabei mit einem Hattrick. In den folgenden beiden Dritteln hielt der REC dann zwar besser mit, doch den klaren Sieg der Niederländer konnte er nicht mehr verhindern. Am Ende leuchtete ein 8:2 für die Trappers auf der Anzeigetafel.

Doch das war nicht der höchste Triumph an diesem Abend, denn die Saale Bulls Halle bezwangen den Krefelder EV 81 mit 11:2. Im Gegensatz zu Tilburg zeigten sich die Hallenser vor allem in den Dritteln zwei und drei zielsicher. Bester Torschütze in den Reihen des Tabellendritten war Thomas Merl, der vier Treffer beisteuerte; Patrick Schmid netzte dreimal ein.

Deutlich spannender machten es die Hannover Indians und die ESC Wohnbau Moskitos Essen. Die Indians hatten zunächst den Vorteil einer 2:0-Führung, die die Essener aber ausgleichen konnten. In der Overtime wurde keiner der beiden Goalies bezwungen, so dass ein Penalty-Schießen für die Entscheidung am Pferdeturm sorgen musste. Igor Bacek war es schließlich, der mit seinem Schuss zum 3:2 für den zweiten Punkt des favorisierten Heimteams sorgte.

Die Spiele in der Statistik (6 Einträge)

 



Für die Crocodiles Hamburg hat sich die Fahrt ins Ruhrgebiet gelohnt, sie nahmen alle drei Punkte aus der Partie gegen die Herner EV Miners mit. Der HEV markierte zwar das erste Tor des Abends, doch danach waren nur noch die Krokodile aus dem Norden Deutschlands erfolgreich. So erhöhten sie innerhalb von vier Minuten im zweiten Spielabschnitt von 2:1 auf 5:1, am Ende hatten sie mit 6:1 klar die Nase vorne.

Durch die Niederlage des Herner EV hatten die EXA IceFighters Leipzig die Chance, sich näher an die Top Six heranzuschieben. Die Sachsen mussten sich mit den Hammer Eisbären auseinandersetzen und lösten diese Aufgabe beim 6:3-Triumph mit Bravour. Erst mit Beginn der zweiten Spielhälfte, als Leipzig bereits mit 4:0 führte, beförderte Hamm den Puck erstmals in den Kasten der Eiskämpfer – dann allerdings gleich mit einem Doppelschlag innerhalb von gerade einmal 15 Sekunden. Doch Leipzig blieb ruhig und steuerte letztendlich einem sicheren Erfolg entgegen.

In der Begegnung Herforder EV gegen die Füchse Duisburg gingen beide Teams lange im Gleichschritt voran. Beide blieben in den ersten 20 Minuten torlos und bejubelten im Mitteldrittel jeweils zwei Treffer. Erst im Schlussabschnitt konnten sich die Duisburger durch Tore der Zwillinge Linus und Pontus Wernerson Libäck einen Vorteil erarbeiten, der mit einem 4:2-Sieg belohnt wurde.

Annette Laqua


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Notizen

  • vor 8 Stunden
  • DEL2-Stürmer Corey Mackin, Top-Scorer der Eispiraten Crimmitschau, fällt rund drei Wochen aus. Der 30-Jährige zog sich im Dienstagsspiel gegen die Ravensburg Towerstars bei einem ungeahndeten Crosscheck eine Oberkörperverletzung zu.
  • gestern
  • Für Bayreuths Stürmer Lennard Habeck (32 Einsätze, vier Tore, sechs Vorlagen in der Oberliga Süd) ist die Saison vorzeitig beendet. Der 20-Jährige muss sich aufgrund einer Schulterverletzung einer OP unterziehen.
  • gestern
  • Maximilian Söll fällt den Bietigheim Steelers (DEL2) mit einer Unterkörperverletzung in den kommenden Wochen aus. Brett Kemp (Oberkörperverletzung) könnte etwaig am Wochenende ins Aufgebot zurückkehren.
  • gestern
  • Die Eisbären Berlin (PENNY DEL) nehmen an der Jubiläumsausgabe des Dolomiten Cup teil. Sie treten vom 21. bis 23. August 2026 in Neumark/Südtirol zur 20. Ausgabe des Vorbereitungsturniers an. Die weiteren Teilnehmer sind noch nicht kommuniziert.
  • gestern
  • Neuer Co-Trainer für Leif Carlsson: Patric Wener (bis Ende November Cheftrainer des Oberligisten Leipzig) übernimmt die Rolle beim ESV Kaufbeuren. Nach Carlssons Berufung hatte Interimscheftrainer Andrew Donaldson (eingeplant als Co-Trainer) am Wochenende um Vertragsauflösung gebeten.
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