Anzeige
Sonntag, 15. Januar 2023

45. Spieltag Oberliga Nord am Sonntag Scorpions setzen sich erneut gegen Tilburg durch, Essen schlägt die Saale Bulls, Hamburg gewinnt nach 0:3-Rückstand gegen Erfurt

Zwei Tore, darunter der Gamewinner, und eine Vorlage steuerte Ralf Rinke (rechts) zum 7:4-Erfolg der Hannover Scorpions gegen die Tilburg Trappers bei.

Foto: Leeuwesteijn

Auch das vierte Duell der laufenden Spielzeit gegen die Tilburg Trappers konnten die Hannover Scorpions für sich entscheiden, ihren Vorsprung gegenüber den Niederländern auf 26 Zähler vergrößern. Beim 7:4-Heimsieg, zu dem Pascal Aquin, Ralf Rinke und Christoph Kabitzky jeweils einen Doppelpack beisteuerten, lag der Tabellenführer zunächst mit 3:0 sowie 4:2 in Führung, ehe den Trappers in der 45. Minute der Ausgleich gelang. In den letzten zehn Spielminuten legte der Tabellenführer drei weitere Treffer nach und kann bereits am kommenden Wochenende den bisherigen Liga-Punkterekord (118 Zähler) der Trappers aus der Saison 2018/19 einstellen, aktuell haben die Niedersachsen 117 Punkte auf dem Punktekonto.

Trotz eines 0:3-Rückstandes nach 13 Minuten gegen die TecArt Black Dragons Erfurt, bei denen D’Artagnan Joly mit einem Doppelpack und einer Vorlage an allen drei Toren beteiligt war, setzen sich die Crocodiles Hamburg vor 1.210 Zuschauern noch mit 5:4 nach Penaltyschießen durch. Mit zwei Toren, erzielt jeweils erzielt zwei Minuten vor der ersten bzw. zweiten Drittelpause, kämpften sich die Hanseaten in die Partie zurück, nach dem vierten Thüringer Treffer egalisierten die Hausherren mit ein Doppelschlag die Partie. Nach torloser Overtime versenkte Maximilian Schaludek den siegbringenden Penalty zugunsten Hansestädter, Erfurt punktete im fünften Spiel in Serie.

Wichtige Zähler im Kampf um die Pre-Playoffs sicherten sich die Ice Dragons Herford dank eines 4:2-Erfolges beim Krefelder EV 81. Rustams Begovs brachte die Ostwestfalen in Unterzahl in Führung, im mittleren Drittel bauten die Drachen ihren Vorsprung vorentscheidend auf 3:0 aus. Der Schlussabschnitt ging mit zwei Toren bei einem weiteren HEV-Treffer zwar an die Hausherren, am Ende stand jedoch der erste Drei-Punkte-Sieg im Kalenderjahr 2023 für die Eisdrachen, die bis auf vier Zähler an Rang zehn heranrückten.

Spiel-Stenogramme (6 Einträge)

 

Wie beim ersten Aufeinandertreffen in der Pre Zero Rheinlandhalle Anfang November bedurfte es auch beim zweiten Duell der gastgebenden Füchse vom EV Duisburg gegen die EXA IceFighters Leipzig erneut die Verlängerung, um den Sieger zu ermitteln. Im Powerplay gingen die Sachsen durch Dominik Piskor in der 29. Minute in Führung, drei Sekunden vor der zweiten Pausensirene setzte Duisburg Michael Fomin die Partie mit dem Ausgleich wieder auf Anfang. Nach einem torlosem Schlussabschnitt sicherte schließlich Leipzigs Kapitän Joonas Riekkinen nach 89 Sekunden in der Verlängerung mit dem Siegtreffer seinen Farben den Zusatzpunkt.

Dank einer Powerplay-Quote von 50 Prozent setzten sich die ESC Wohnbau Moskitos Essen gegen die Saale Bulls aus Halle durch. Konnten sich die Hallenser in der ersten Viertelstunde einen 2:0-Vorsprung erarbeiten, drehten die Gastgeber mit drei Überzahltoren in Serie die Partie bis zum Ende des zweiten Abschnitts. Im Schlussdrittel erhöhten die Stechmücken auf 4:2, brachten die Partie nach dem Anschlusstreffer der Bulls (51.) über die Zeit und belohnten sich mit dem ersten Heimdreier seit Anfang Dezember.

Auch im zweiten Spiel nach der Trennung von Head Coach Chris Stanley musste sich die Rostocker Piranhas geschlagen geben, gegen den Herner EV hatte man auf eigenem Eis mit 2:5 das Nachsehen. Dabei kämpften sich die Ostseestädter nach 0:2-Rückstand mit zwei Überzahltreffern in die Partie zurück, ehe die Miners elf Sekunden vor der zweiten Pause erneut in Führung gingen und sich das Momentum zurückholten und in den letzten sieben Spielmiuten zwei weitere Treffer nachlegten.

Die Partie zwischen den Hammer Eisbären und den Rockets von der EG Diez-Limburg wurde auf den 27. Januar verlegt.

Mario Schoppa


Anzeige
Anzeige

Notizen

  • vor 17 Stunden
  • Die Verteidiger Bastian Cramer (sechs Assists bei 41 Einsätzen) und Paul Wallek (eine Vorlagen in 14 Matches) spielen auch in der kommenden Saison 2026/27 für den Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Angreifer Björn Salhi (drei Scorer-Punkte in 34 Partien) verlässt das Liga-Schlusslicht dagegen.
  • vor 19 Stunden
  • Die Champions Hockey League hat den Rahmenterminplan der Saison 2026/27 veröffentlicht. Sie beginnt demnach am Donnerstag, den 3. September 2026 und endet mit dem Finale am Dienstag, den 23. Februar 2027. Aus Deutschland sind bereits die Kölner Haie als DEL-Hauptrundensieger qualifiziert.
  • gestern
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
  • gestern
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • gestern
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
Anzeige

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.