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Sonntag, 12. März 2023

Oberliga Pre-Playoffs am Sonntag Füssen löst letztes Playoff-Ticket im Süden – Leipzig und Duisburg entscheiden Serien gegen Erfurt beziehungsweise Hamm für sich

Mit zwei Toren inklusive dem Siegtreffer und einer Vorlage hatte Füssens Angreifer Bauer Neudecker großen Anteil am 4:3-Erfolg gegen Lindau und der daraus resultierenden Playoff-Teilnahme des EVF.
Foto: Siegert

Der letzte Playoff-Teilnehmer aus der Oberliga Süd steht fest. Dank eines 4:3-Heimsieges gegen die EV Lindaus Islanders sicherte sich der EV Füssen im Süden das letzte Ticket zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen und trifft somit im Achtelfinale auf die Hannover Scorpions aus der Oberliga Nord. Vor 1.450 Besuchern am Kobelhang geriet der Altmeister in der 14. Minute zunächst in Rückstand, der EVF-Top-Scorer der Hauptrunde, der US-Amerikaner Bauer Neudecker, traf 13 Sekunden vor der ersten Pause zum Ausgleich. Im zweiten Spielabschnitt drehte der 16-fache Deutsche Meister mit einem Doppelschlag binnen 132 Sekunden die Partie in eine 3:1-Führung, die bis weit ins letzte Drittel Bestand hatte. Islanders-Angreifer Alexander Dosch gelang sechs Minuten vor Abpfiff der Anschlusstreffer, dem Neudecker drei Zeigerumdrehungen später mit seinem zweiten Tor des Abends den vierten Füssener Treffer folgen ließ. Der EVL setzte früh alles auf eine Karte, zog zweieinhalb Minuten vor dem Ende Goalie Dieter Geidl vom Eis. Doch mehr als der abermalige Anschluss sollte den Islanders nicht mehr gelingen. Somit setzte sich im dritten Duell beider Mannschaften binnen sechs Tagen zum ersten Mal das gastgebende Team durch. Mit zwei Toren, darunter dem Siegtreffer, und einer Vorlage avancierte EVF-Angreifer Neudecker zum Matchwinner, bereits am Freitag zeichnete er beim knappen 2:1-Auswärtserfolg seiner Farben für das Game-Winning-Goal verantwortlich.

Auch das dritte Duell der Serie zwischen den KSW IceFighters Leipzig und den TecArt Black Dragons Erfurt endete mit nur einem Treffer Unterschied, zum dritten Mal setzte sich der Gastgeber durch. Mit dem 3:2-Erfolg auf eigenem Eis entschieden die Eiskämpfer die Serie mit 2:1-Siegen für sich und treffen nun als Siebtplatzierter der Oberliga Nord auf die Starbulls Rosenheim. Vor 1.497 Zuschauern im Kohlrabizirkus erwischten die Hausherren jeweils nach Drittelbeginn einen Blitzstart. Nach anderthalb Minuten brachte Ian Farrell die Sachsen in Führung, im zweiten Drittel dauerte es zweieinhalb Minuten bis zum zweiten Leipziger Treffer. Zur Spielmitte egalisierten die Thüringer Drachen mit zwei Toren binnen fünf Minuten die Partie, sodass die Entscheidung im Schlussabschnitt fallen sollte. Hier war es Filip Stopinski, der – wie bereits beim ersten Aufeinandertreffen beider Teams am vergangenen Mittwoch – für den Siegtreffer verantwortlich war und das Playoff-Ticket für die Messestädter löste.

Eine Drei-Tore-Führung gegen Hamm vor eigenem Publikum reichten den Duisburger Füchsen sowohl beim letzten Hauptrundenspiel am vergangenen Sonntag als auch beim ersten Pre-Playoff-Duell am Mittwoch nicht, um das Eis als Sieger zu verlassen. Und auch beim finalen Aufeinandertreffen mit den Eisbären lagen die Füchse nach einem furiosen Auftakt mit zwei Toren in den ersten fünf Minuten vor 2.050 Besuchern zur Hälfte der Partie mit 3:0 in Führung. Die Eisbären, wissend um die eigenen Comeback-Fähigkeiten, kämpften sich mit zwei Powerplay-Toren noch im zweiten Drittel auf 2:3 heran. Doch im Gegensatz zu den zurückliegenden Partien behielten dieses Mal die Füchse die Nerven. Oula Uski schloss den ersten Angriff im letzten Drittel erfolgreich ab, Lennart Schmitz machte mit einem Empty-Netter 90 Sekunden vor der Sirene den Playoff-Einzug des Aufsteigers, der nun auf die Blue Devils Weiden trifft, perfekt.

Mario Schoppa

Spiel-Stenogramme (3 Einträge)

 

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Notizen

  • vor 13 Stunden
  • Zwei DEL-interne Testspiele bot der Freitag: Die Grizzlys Wolfsburg schlugen die Eisbären Berlin mit 5:3. Die Fischtown Pinguins Bremerhaven besiegten die Iserlohn Roosters mit 5:2. Heute steht um 17 Uhr die Partie Langnau (Schweiz) gegen die Adler Mannheim auf dem Testprogramm.
  • gestern
  • Niederlagen für DEL-Clubs gab es am Donnerstag bei zwei Testspielen. Mannheim unterlag beim Letzten der Schweizer National League Ajoie mit 2:3 (Tore: Reichel und O’Donnell), Schlusslicht Dresden verlor in Tschechien beim Tabellenvierten Liberec mit 1:3 (Tor: Chartier).
  • vor 2 Tagen
  • Verteidiger Moritz Kukuk fällt der Düsseldorfer EG (DEL2) für voraussichtlich drei Wochen aus. Der 20-Jährige hatte sich bei einem Schussblock im Bauchbereich verletzt.
  • vor 2 Tagen
  • Mehr Fans bei den Heimspielen der Dresdner Eislöwen: Anstatt bislang 4.412 dürfen künftig 4.576 Besucher in die Joynext Arena. Gutachten und eine Überprüfung des Brandschutzkonzepts sorgten für Grünes Licht.
  • vor 2 Tagen
  • Stürmer Teemu Pulkkinen steht den Starbulls Rosenheim (DEL2) bis nach dem Wochenende nicht zur Verfügung. Er ist nach Clubangaben in die finnische Heimat gereist, seine Frau erwartet ein Kind. Rosenheim tritt am Freitag in Ravensburg an und hat am Sonntag Freiburg zu Gast.
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