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Donnerstag, 30. Januar 2020

Trainerwechsel in der Oberliga Süd Nach Trennung von Henry Thom: Selber Wölfe verpflichten Herbert Hohenberger als Nachfolger

Herbert Hohenberger (50) ist der neue Head Coach des Süd-Oberligisten Selber Wölfe.
Foto: Marcelo Hernandez/HA

UPDATE. Die Selber Wölfe sind auf der Suche nach einem neuen Head Coach fündig geworden: Wie der Süd-Oberligist am Donnerstagabend mitteilte, übernimmt der langjährige österreichische Nationalspieler und ehemalige DEL-Profi Herbert Hohenberger die Nachfolge von Henry Thom. Für den Hohenberger sind die Wölfe nach den Crocodiles Hamburg, dem Herner EV sowie den Saale Bulls Halle die vierte Trainerstation in den deutschen Oberligen, wobei der mittlerweile 50-Jährige sein Amt in Herne aufgrund einer im September 2018 diagnostizierten Krebserkrankung nicht ausüben konnte. Bei den Saale Bulls wurde Hohenberger Anfang November nach fünf Siegen aus zwölf Partien entlassen.

„Herbert legt Wert auf die elementaren Dinge im Eishockey wie Einsatz und Laufbereitschaft. Diese entscheiden letztlich über Sieg oder Niederlage. Er möchte das Team, welches Potenzial besitzt, dieses aber nicht ausschöpfen und auf das Eis bringen kann, wieder aufrichten und den Spielern das verlorengegangene Selbstvertrauen zurückholen", sagt Selbs Vorstand Thomas Manzei über Hohenberger.

Henry Thom hatten die Selber Wölfe am Dienstag von seinen Aufgaben entbunden. Der 49-jährige Deutsch-Kanadier war seit Dezember 2015 der Head Coach der Wölfe gewesen. Unter der Leitung des gebürtigen Frankfurters hatte Selb zweimal das Playoff-Viertelfinale und einmal sogar das Halbfinale erreicht. In der aktuellen Spielzeit läuft es für den nördlichsten Süd-Oberligisten aber nicht nach Plan, weshalb Thom seit Wochen vor allem in Fankreisen in der Kritik gestanden hatte. Im Dezember war ihm deshalb auch ein Ultimatum vonseiten der Vorstandschaft des Clubs gesetzt worden. Nach dem Erreichen der Meisterrunde auf den letzten Drücker hatten die Wölfe aber zunächst an Thom festgehalten. Da jedoch nach zuletzt drei Niederlagen in Serie das Saisonziel Playoffs für den derzeit Tabellenachten der Meisterrunde stark gefährdet ist, war es nun doch zur Trennung gekommen.


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Notizen

  • vor 9 Stunden
  • Die Verteidiger Bastian Cramer (sechs Assists bei 41 Einsätzen) und Paul Wallek (eine Vorlagen in 14 Matches) spielen auch in der kommenden Saison 2026/27 für den Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Angreifer Björn Salhi (drei Scorer-Punkte in 34 Partien) verlässt das Liga-Schlusslicht dagegen.
  • vor 10 Stunden
  • Die Champions Hockey League hat den Rahmenterminplan der Saison 2026/27 veröffentlicht. Sie beginnt demnach am Donnerstag, den 3. September 2026 und endet mit dem Finale am Dienstag, den 23. Februar 2027. Aus Deutschland sind bereits die Kölner Haie als DEL-Hauptrundensieger qualifiziert.
  • gestern
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
  • gestern
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • gestern
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
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