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Mittwoch, 3. Februar 2021

Oberligaspiele am Mittwoch Leipzig rettet frühen Vorsprung gegen Rostock über die Zeit – Deggendorf macht Sieg gegen Passau im Schlussdrittel klar

Deggendorfs René Röthke überwindet Clemens Ritschel im Passauer Gehäuse zum 1:0, am Ende setzte sich der DSC mit 6:3 gegen die Black Hawks durch.

Foto: Rappel

Oberliga am Mittwochabend, sowohl im Norden als auch im Süden sah der Spielplan eine Partie vor. Am Ende setzten sich mit den EXA IceFighters Leipzig und dem Deggendorfer SC jeweils die gastgebenden Mannschaften durch, während sowohl der Rostocker EC als auch der EHF Passau Black Hawks das Eis jeweils zum fünften Mal in Folge als Verlierer verlassen mussten.

Es dauerte gerade einmal 15 Sekunden, bis die gastgebenden EXA IceFighters Leipzig erstmals jubeln konnten. Angreifer Michal Velecky konnte mit dem ersten Angriff der Partie Rostocks Neuzugang Dominik Gräubig bei dessen erstem Starteinsatz im REC-Gehäuse überwinden. In der Folgezeit profitierten die Leipziger von zwei Strafzeiten der Gäste, Connor Hannon (7.) und Hubert Berger (10.) bauten jeweils in Überzahl die Führung auf 3:0 aus und beendeten frühzeitig den Arbeitstag von Gräubig, Leon Meder übernahm seinen Platz zwischen den Pfosten – und sollte im weiteren Spielverlauf ohne Gegentor bleiben, doch die Bürde der verpatzen Auftakts wog zu schwer. So gelang den Ostseestädtern durch Matthew Pistilli in der 27. Minute zwar der 1:3-Anschlusstreffer, dem Jonas Gerstung fünf Minuten vor Ende den zweiten Rostocker Treffer folgen ließ – doch die Aufholjagd blieb unbelohnt. Die IceFighters retteten ihren  knappen Vorsprung  über die Zeit und sicherten sich somit die volle Punktzahl.

Spiel-Stenogramme (2 Einträge)

 

Auch im Deggendorfer Stadion konnte früh gejubelt werden. René Röthke netzte nach nur 49 Sekunden für die Gastgeber zur 1:0-Führung ein, Sergej Janzen baute diese eine Viertelstunde später auf 2:0 aus. Nach dem Anschlusstreffer der Black Hawks unmittelbar vor der ersten Pausensirene durch Michael Franz stellte Routinier Thomas Greilinger nach Wiederanpfiff (23.) den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her, ehe Passaus Franz mit seinem zweiten Treffer des Abends erneut den Anschluss herstellte (28.). Im Schlussabschnitt profitierte der DSC von einem Doppelschlag in der 43. Minuten binnen 45 Sekunden durch Andrew Schembri und Andreas Gawlik, die das Ergebnis auf 5:2 in die Höhe schraubten, Chase Schaber machte in der 51. Minute das halbe Dutzend Tore für den Deggendorfer SC voll. Der Schlusspunkt gehörte dann den Black Hawks, doch das 3:6 durch Neuzugang Jan Kana (56.), der bei einem Eigentor von Andreas Gawlik als letzter Passauer Spieler die Scheibe berührte, diente lediglich der Ergebniskosmetik. 

Mario Schoppa


Kurznachrichtenticker

  • vor einer Stunde
  • Der EHC Freiburg, aktuell Tabellendritter der DEL2, hat sich auf der Torhüter-Position abgesichert und mit Christoph Mathis sowie Maurice Hempel zwei Standby-Goalies lizenziert. Mathis (33) war nach drei Spielzeiten in der Oberliga Nord zuletzt ohne Club, Hempel (17) kommt aus dem eigenen Nachwuchs.
  • vor einer Stunde
  • Die Mannschaft des EC Peiting (Oberliga Süd) verbleibt weiterhin in Corona-Quarantäne. Inzwischen wurden auch die für das kommende Wochenende geplanten Partien gegen Weiden und Deggendorf abgesagt.
  • vor einer Stunde
  • Head Coach Jacek Plachta (51) und die Crocodiles Hamburg werden nach der laufenden Saison getrennte Wege gehen. Der Ex-DEL-Angreifer trainiert den derzeitigen Tabellenfünften der Oberliga Nord seit 2018. „Nach einer gewissen Zeit muss auch mal eine Veränderung rein", sagt Geschäftsführer Sven Gösch.
  • vor 20 Stunden
  • Nachdem sich der Corona-Verdachtsfall beim Deggendorfer SC nicht bestätigte, nimmt der Süd-Oberligist bereits am Montag den Trainingsbetrieb wieder auf. Dem geplanten Heimspiel am Freitag gegen den EV Lindau sollte damit nichts im Wege stehen.
  • vor 20 Stunden
  • Die Höchstadt Alligators (Oberliga Süd) müssen bis Saisonende auf Routinier Vitalij Aab verzichten. Der 41-jährige Angreifer muss sich einer Schulteroperation unterziehen. Glück hatte hingegen Milan Kostourek, der aufgrund seines Stockstichs am Sonntag nur für eine Partie gesperrt wurde.
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