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Freitag, 26. März 2021

Die Playoffs der Oberliga Süd am Freitag Auswärtserfolge für Regensburg, Selb, Rosenheim und Höchstadt - 2:0-Serienstand in allen Viertelfinalduellen

Erst in der Verlängerung konnten die Starbulls Rosenheim beim EC Peiting gewinnen.
Foto: Holger Wieland

Mit dem Rücken zur Wand nach den ersten beiden Playoff-Spieltagen der Oberliga-Süd stehen bereits vier Teams. Sowohl der ECDC Memmingen gegen die Eisbären Regensburg, die EV Lindau Islanders gegen die Selber Wölfe, der EC Peiting gegen die Starbulls Rosenheim als auch der SC Riessersee gegen den Höchstadter EC unterlagen in ihren Heimspielen am Freitagabend. In den Viertelfinalpaarungen können die Top Vier der Hauptrunde somit am Sonntag den Einzug in die nächste Runde bereits perfekt machen.

Energisch zur Sache ging es auch im zweiten Aufeinandertreffen zwischen Lindau und Selb. Die Wölfe bestimmten zwar zunächst die ersten Minuten der Begegnung, verpassten es allerdings, in Überzahlsituationen die Führung zu erzielen. Diese gelang in der 15. Minute dann doch noch durch Landon Gare. Die Gastgeber fanden mit einem Schuss von der blauen Linie durch Dominik Ochmann schnell die passende Antwort. Überzeugend blieb jedoch der Auftritt des VER. Dieser dominierte nach der erneuten Führung in der 23. Minute weitestgehend das Spielgeschehen. Lindau wurde in die Defensive gedrängt. Lange konnte sich die Puschnik-Truppe gegen die wütenden Selber Angriffe wehren, musste in Unterzahl dann allerdings doch das 1:3 hinnehmen. Ehe die Wölfe den Sack zumachen konnten, stellte Ochmann mit einem Powerplay-Treffer (43. Minute) das Spiel wieder scharf. Es wurde wie schon drei Tage zuvor eine enge Kiste. Die Jungs vom Bodensee drückten, kamen aber nicht zum Erfolg. Erst per Empty-Net-Goal kurz vor Schluss war der Sieg für die Oberfranken unter Dach und Fach.

Die Spiele im Stenogramm (4 Einträge)

 

 

Ausgeglichen mit teils guten Chancen auf beiden Seiten gestaltete sich der erste Spielabschnitt zwischen Peiting und Rosenheim. Dieser blieb noch torlos. Konsequent und engagiert die Spielweise auch in den zweiten zwanzig Minuten. In diesen gab es nicht nur hitzige Szenen, sondern auch vier Treffer zu sehen – zunächst das 1:0 (23.) der Gastgeber durch Daniel Reichert. Ein Doppelschlag binnen 32 Sekunden in der 27. Minute mit Toren durch Tobias Meier und Alexander Höller wendete kurzzeitig das Blatt. Simon Maier gelang wenig später der Ausgleich. Hoch her ging es analog im dritten Abschnitt. Kein Team konnte da jedoch für die Entscheidung sorgen. Diese gelang den Starbulls in der Verlängerung. Kevin Slezak war in der 65. Minute der Torschütze zum 3:2-Auswärtserfolg.

Von Beginn an Vollgas gaben die Eisbären Regensburg in Memmingen. Bereits in der dritten Spielminute war Andreas Geigenmüller mit der frühen Führung zur Stelle. Die Hausherren bekamen in den Folgeminuten mächtig viel zu tun – und mussten sich beim satten Schuss von Richard Divis geschlagen geben. Die Angriffe der Indians waren dagegen zu zaghaft. Mehr Druck machten die Gastgeber im zweiten Drittel, zwangen den Hauptrundenmeister lange Zeit in die eigene Zone. Effektiver war jedoch Regensburg. Mit der ersten besseren Möglichkeit konnte Divis das 3:0 (30.) für seine Farben markieren. Constantin Ontl erhöhte vier Minuten später. Memmingen traf vor der zweiten Pause durch Marvin Schmid, Jannik Herm verkürzte in der 49. Minute weiter. Das gab Auftrieb. Verbissen kämpfte man gegen die Eisbären, die dennoch zu einigen guten Torchancen kamen, an. Mit dem 5:2 für Regensburg durch Erik Keresztury ins verwaiste Gehäuse war die Messe aber gelesen.

War schon der erste Vergleich hochklassig und erst in der Overtime entschieden, so spannend war auch das zweite Duell zwischen Riessersee und Höchstadt am Freitag. In diesem gingen zunächst die Alligators in der fünften Minute durch Milan Kostourek in Führung. Die Werdenfelser blieben davon allerdings unbeeindruckt. Milan Soudek (8.) und Benjamin Kronawitter stellten bis zur 11. Minute ein 2:1 her. Und wiederum Kronawitter war es, der in der 27. Minute erhöhte. Dann ging es Schlag auf Schlag. Höchstadt verkürzte durch Martin Vojcak, vier Minuten später stellte Alexander Eckl den alten Abstand wieder her. Die Freude darüber war jedoch nur von kurzer Dauer. Niklas Jentsch traf für Höchstadt nach weiteren 48 gespielten Sekunden. In Überzahl war es Martin Kokes, der den Puck zum Ausgleich in die Maschen setzte. Zum Matchwinner in einem packenden Schlussdrittel wurde in der 58. Minute Michail Guft-Sokolov, der im Powerplay zur Stelle war.

Michael Sporer


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Notizen

  • vor 10 Stunden
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
  • vor 18 Stunden
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • vor 18 Stunden
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
  • gestern
  • Mit 18 Stichen ist Linus Wernerson Libäck nach seiner foulbedingten Verletzung beim Spiel in Bad Tölz genäht worden. Es gehe ihm den Umständen entsprechend so weit gut, teilen die Hammer Eisbären mit. Der Stürmer muss sich nach der Rückkehr nach Hamm weiteren Untersuchungen unterziehen.
  • vor 3 Tagen
  • Jake Ustorf, Stürmer der Nürnberg Ice Tigers, fällt bis Saisonende aus. Grund ist eine Handverletzung.
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