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Freitag, 30. Dezember 2022

31. Spieltag der Oberliga Süd am Freitag Derby-Zeit in der Oberliga: Riessersee gewinnt in Bad Tölz, Füssen gegen Memmingen und Rosenheim gegen Klostersee

Viel Grund zur Freude hat der EV Füssen über den Derby-Sieg gegen Memmingen Foto: Siegert

Drei Derbies standen am Freitag in der Oberliga Süd auf dem Programm, volle Hallen waren damit vorprogrammiert. Im ewig alten Duell zwischen den Tölzer Löwen und dem SC Riessersee waren über 4.000 Zuschauer zu Gast, die Starbulls Rosenheim gegen den EHC Klostersee verfolgten 3.388 Zuschauer und auch in Füssen waren 1.354 Zuschauer zu Gast. 

Das Allgäu-Derby, gleichzeitig das Duell um Platz acht, entschied der EV Füssen für sich. Memmingen trat ersatzgeschwächt an, konnte nur 14 Feldspieler aufbieten. Dazu kamen noch etliche Strafzeiten: Alleine 20 Strafminuten kassierte Memmingen, bei Füssen musste Victor Knaub zu Beginn des Mitteldrittels vorzeitig zum Duschen. Ergebnistechnisch gestaltete sich das Anfangsdrittel ausgeglichen: Janne Seppänen brachte Füssen in Führung (10.), Lukas Slavetinsky erhöhte auf 2:0 (13.). Beide Treffer fielen mit zwei beziehungsweise einem Mann mehr auf dem Eis. Matej Pekr (15.) und Petr Pohl (18.) glichen die Partie aus. Im Mitteldrittel traf lediglich Jere Helenius zum 3:2 (37.). Im Schlussabschnitt gelang Memmingen zunächst wieder der Ausgleich: Pohl mit seinem zweiten Treffer (43.). Nur zweieinhalb Minuten später brachte Helenius den EV Füssen allerdings auf die Siegerstraße. 92 Sekunden vor Ende erzielte Julian Straub die endgültige Entscheidung zum 5:3. 

Die Tölzer Löwen können den SC Riessersee im Nachbar-Duell nicht stoppen. Beim 5:2-Sieg der Werdenfelser war ein gutes Auftaktdrittel der Schlüssel zum Sieg. Kevin Slezak brachte die Gäste aus Garmisch in Führung (10.). In den letzten drei Minuten des ersten Drittels sahen die 4.000 Zuschauer noch drei Treffer: Robin Soudek schnürte zunächst innerhalb von 69 Sekunden einen Doppelpack. Zwei Sekunden vor der ersten Pause gelang Nick Huard der 1:3-Anschlusstreffer. Nach torlosem Mitteldrittel stellte Soudek mit seinem dritten Treffer die Weichen endgültig auf Sieg (50.). Niklas Hörmann könnte zwar nochmal verkürzen (54.). Lubor Dibelka traf schließlich 58 Sekunden vor Ende der Partie ins verwaiste Tölzer Gehäuse zum 2:5-Endstand.

Die Starbulls Rosenheim hatte gegen den EHC Klostersee zwar keine Mühe, konnten aus ihren 37 Torschüssen allerdings nur drei Treffer erzielen. Nach torlosem erstem Drittel erzielte Stefan Reiter im Mitteldrittel den Rosenheimer Führungstreffer (22.). Dominik Daxlberger erhöhte auf 2:0 (37.), Marius Möchel traf 47 Sekunden nach Beginn des Schlussabschnitts zum 3:0-Endstand. 

Die Spiele in der Zusammenfassung (6 Einträge)

 

Fast hätten die HC Landsberg Riverkings dem Höchstadter EC ein Bein gestellt. Bereits nach 18 Sekunden brachte Frantisek Wagner die Lechstädter in Führung, Jason Lavallee erhöhte nach knapp vier Minuten auf 2:0. Anton Seewald konnte zwar verkürzen (7.), Walker Sommer stellte allerdings postwendend den alten Abstand wieder her. Jake Fardoe verkürzte nochmals (12.), Tom Horschel gelang noch im ersten Abschnitt der Ausgleich für Höchstadt (15.). Im Mittelabschnitt brachte Nicolas Strodel Landsberg erneut in Führung (35.), aber wieder fanden die Alligators die passende Antwort durch Jari Neugebauer (37.). Exakt zehn Minuten vor Spielende erzielte Fardoe mit seinem zweiten Treffer die erstmalige Führung für Höchstadt, die die Franken über die Zeit retten konnten.

Der Deggendorfer SC bezwang die Lindau Islanders mit 3:1. Die Niederbayern untermauerten damit ihre starke Auswärtsbilanz. In einer fairen Partie (nur sechs Strafminuten insgesamt) verpassten die Lindauer es, ihre beiden Überzahlmöglichkeiten zu nutzen. Besser machten es die Deggendorfer, die ihr einziges Powerplay prompt zum Führungstreffer nutzen konnten: Ein Schuss von Ondrej Pozivil wurde Petr Stloukal unhaltbar für Dieter Geidl abgefälscht (17.). Florian Lüsch gelang zwar der Ausgleich (28.), Pozivil selbst brachte den DSC 63 Sekunden vor der zweiten Pause wieder in Führung. Als Lindau-Coach John Sicinski alles riskierte und Geidl vom Eis nahm, traf Lukas Miculka 56 Sekunden vor dem Ende ins verwaiste Lindauer Tor zum 1:3-Endstand. 

Ebenfalls keine große Mühe hatte Spitzenreiter Blue Devils Weiden mit dem EC Peiting. Mit 8:1 fertigten die Oberpfälzer Peiting ab. Sieben verschiedene Torschützen konnten sich für Weiden eintragen: Fabian Voit feierte einen Doppelpack, desweiteren trafen Neal Samanski, Martin Heinisch, Lukas Ribarik, Chad Bassen, Edgars Homjakovs und Dennis Thielsch. Den Peitinger Ehrentreffer erzielte David Diebolder.

Roland Rappel


Kurznachrichtenticker

  • vor 11 Stunden
  • Das für Sonntag geplante Spiel der Oberliga Nord zwischen Krefeld und Duisburg wurde von Seiten der Gastgeber „aufgrund von Personalmangel der Stadt Krefeld, der ein Spiel in der Rheinlandhalle unmöglich macht", abgesagt. Ob und wenn ja, wann die Partie nachgeholt wird, ist noch nicht bekannt.
  • gestern
  • Bittere Nachricht für die Passau Black Hawks: Beim 1:11 gegen die Blue Devils Weiden verletzten sich Topscorer Carter Popoff (Gesicht, Saisonaus droht) und Daniel Maul schwer. Nähere Informationen erwartet der Oberligist in der kommenden Woche.
  • vor 2 Tagen
  • Justin Köpf (20) wechselt vom Deggendorfer SC (Oberliga Süd) zu den Saale Bulls Halle. Der Backup-Torhüter der Niederbayern (zwei Saisoneinsätze) verstärkt den Club aus der Oberliga Nord bis zum Saisonende.
  • vor 2 Tagen
  • Verteidiger Kai Zernikel (19) von den Schwenninger Wild Wings (PENNY DEL) erhält eine Förderlizenz für die Blue Devils Weiden (Oberliga Süd).
  • vor 3 Tagen
  • Rolf van Hauten, ehemaliger Manager der Düsseldorfer EG, ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Dies gab der DEL-Club am Donnerstag bekannt. Van Hauten war in den 80er und 90er Jahren auf verschiedenen Posten bei der DEG tätig, unter anderem auch bei den Profis als Manager und Geschäftsführer.
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