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Samstag, 6. Mai 2023

Lizenzunterlagen verschickt Oberligen: Meldefrist für kommende Saison läuft bis zum 31. Mai, Klostersee müsste bei Rückzug in die Bezirksliga

Der EHC Klostersee würde bei einem freiwilligen Rückzug aus der Oberliga in die Bezirksliga zurückgestuft.
Foto: imago images/Eibner

Mit der Versendung der Lizenzierungsunterlagen hat der Deutsche Eishockey-Bund die Vorbereitungen auf die Saison 2023/24 der Oberligen Nord und Süd begonnen. Die offizielle Frist für die Meldung zur Oberligasaison 2023/2024 endet am 31. Mai 2023. Ab da an haben die Clubs eine Frist von 14 Tagen, um die entsprechenden Unterlagen und Haushaltspläne einzureichen.

Der DEB teilte am Freitag zudem mit, dass gemäß den aktuellen Statuten der EHC Klostersee bei einem Rückzug wie in der Vergangenheit in die Bezirksliga des Bayerischen Eissportverbandes eingestuft werden würde. Auch bei einem Aufstiegsverzicht des EHC Königsbrunn sei die Vorgehensweise nach den Durchführungsbestimmungen des BEV klar geregelt. Der Verein dürfte in der kommenden Saison nicht an den Playoffs der Bayernliga teilnehmen und könnte demnach zur Saison 2024/25 auch nicht aufsteigen.

Für die Oberliga Süd sind diese Clubs sportlich qualifiziert: Heilbronner Falken (Absteiger aus der DEL2), Blue Devils Weiden, Deggendorfer SC, SC Riessersee, Höchstadter EC, EC Peiting, ECDC Memmingen Indians, EV Füssen, EV Lindau Islanders, Tölzer Löwen, EHF Passau Black Hawks, EHC Klostersee, EHC Königsbrunn (Bayernliga- Meister). Ausgeschieden sind bislang DEL2-Aufsteiger Starbulls Rosenheim und Absteiger HC Landsberg Riverkings.

Die sportliche Qualifikation in der Oberliga Nord erworben haben die Hannover Scorpions, Saale Bulls Halle, Tilburg Trappers, Hannover Indians, Herne EV Miners, KSW Icefighters Leipzig, Füchse Duisburg, Hammer Eisbären, TecArt Black Dragons, Herforder EV, ESC Wohnbau Moskitos Essen, Rostock Piranhas, Krefelder EV. Ausgeschieden sind die EG Diez-Limburg und die Hamburg Crocodiles.

„Für die kommende Saison wurde den Vereinen empfohlen, bei der Anzahl der Heimspiele konservativ zu planen, also im Norden mit einer Doppelrunde mit 13 und im Süden mit einer Runde an der elf Mannschaften beteiligt sind. Außerdem wird es damit keinen Absteiger geben. Das ist der Status Quo zum aktuellen Zeitpunkt. Die Rückzüge und der Aufstiegsverzicht hätten Auswirkungen nicht nur auf die kommende, sondern auch auf die übernächste Saison“, sagte Markus Schubert, der Leiter DEB-Spielbetrieb.


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Notizen

  • vor 22 Stunden
  • Die Grizzlys Wolfsburg haben den Vertrag mit Co-Trainer Heiko Vogler um zwei Jahre bis 2028 verlängert.
  • gestern
  • Tim Stützle hat auch im 14. Spiel in Folge gepunktet und in dieser Zeit acht Tore und elf Vorlagen erzielt. In der Nacht auf Donnerstag verlor er mit Ottawa mit 2:3 gegen Montreal. Er steuerte zwei Vorlagen bei und erreichte die Marke von 70 Punkten.
  • gestern
  • Die Verteidiger Bastian Cramer (sechs Assists bei 41 Einsätzen) und Paul Wallek (eine Vorlagen in 14 Matches) spielen auch in der kommenden Saison 2026/27 für den Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Angreifer Björn Salhi (drei Scorer-Punkte in 34 Partien) verlässt das Liga-Schlusslicht dagegen.
  • gestern
  • Die Champions Hockey League hat den Rahmenterminplan der Saison 2026/27 veröffentlicht. Sie beginnt demnach am Donnerstag, den 3. September 2026 und endet mit dem Finale am Dienstag, den 23. Februar 2027. Aus Deutschland sind bereits die Kölner Haie als DEL-Hauptrundensieger qualifiziert.
  • vor 2 Tagen
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
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