Anzeige
Sonntag, 22. Februar 2026

Oberliga Süd am Sonntag: Füssen mit Big-Points im Rennen um die Pre-Playoffs, Passau sicher dabei – Deggendorf ist Hauptrundenmeister

Die Mannschaft des Deggendorfer SC um Kapitän Curtis Leinweber (vorne rechts) bei der Pokalübergabe zur Süd-Meisterschaft in der Hauptrunde durch den DEB-Vorstandsvorsitzenden Frank H. Lutz (vorne links).
Foto: Roland Rappel

Der vorletzte Spieltag der Hauptrunde in der Oberliga Süd brachte eine weitere Entscheidung in Sachen Pre-Playoffs – startete aber zunächst mit einem Schützenfest: Bereits am Nachmittag empfingen die Tölzer Löwen die vor dem Aus stehenden onesto Tigers aus Bayreuth und schickten diese mit einer 12:2-Packung wieder auf die Heimreise. Für die Oberfranken ist das Ergebnis ein herber Dämpfer kurz vor Hauptrundenende – sie sind immer noch im Rennen um die Pre-Playoff-Plätze. Für die Löwen, die sicher als Dritter in die Playoffs einziehen werden, glänzten neben Sechs-Punkte-Mann Andrée Hult (zwei Tore) und Top-Scorer Topi Piipponen (Hattrick plus zwei Assists) auch Ludwg Nirschl (ein Tor, drei Assists) und Verteidiger Karel Klikorka (vier Assists).

Für die onesto Tigers ist daher weiter Zittern angesagt. Trotz drei Punkten Vorsprung auf den SC Riessersee, der den ersten Nicht-Pre-Playoff-Rang belegt, könnten die Werdenfelser ob des leicht besseren Torverhältnisses am letzten Spieltag noch vorbeiziehen. Sie holten am Sonntag beim 4:5 nach Verlängerung in Peiting immerhin einen Punkt, der ihnen eine letzte Chance im Rennen am Leben hält. Punktgleich mit dem SCR sind die Stuttgart Rebels, die mit 3:6 in Lindau die fünfte Niederlage in Serie quittieren mussten und damit ebenso noch eine Chance auf die Fortsetzung der Saison nach der Hauptrunde haben.
 

Die Sonntagsspiele im Stenogramm: (7 Einträge)

 


Zwei Punkte vor dem SCR und Stuttgart liegt nämlich der formstarke EV Füssen. Die Mannschaft von Daniel Jun freute sich dank drei Treffern im Schlussabschnitt über ein 5:2 gegen die direkte Konkurrenz aus Höchstadt und steht im Moment auf dem letzten Pre-Playoff-Platz. Freuen durften sich trotz einer 3:4-Niederlage in Selb auch die Passau Black Hawks. Sie können durch die Ergebnisse der Verfolger nicht mehr aus den Pre-Playoff-Rängen verdrängt werden und nehmen somit erstmals seit ihrem Wiederaufstieg 2020 daran Teil.

Das Spitzenspiel des Abends bestritt unterdessen Tabellenführere Deggendorf gegen Verfolger Memmingen. Nach früher Führung für den ECDC durch Dominik Meisinger drehten Luca Zitterbart und Harrison Roy im zweiten Durchgang die Partie. Knapp zwei Minuten vor Schluss wähnten sich die Gäste dann durch den Ausgleich von Tyler Spurgeon schon in der Overtime, doch Zitterbart mit seinem zweiten Treffer des Abends entschied die Partie nur 16 Sekunden vor Ende und markierte das 3:2 für den DSC, der damit Hauptrundenmeister der Oberliga Süd 2025/26 ist.

Lediglich um Punkte, die für beide Teams keine Bedeutung mehr haben, ging es im Duell Heilbronn gegen Erding. Die stark dezimierte Falken-Mannschaft hatte den Gladiators nur noch wenig entgegen zu setzen. Schon nach 40 Minuten führten die Gäste mit 5:1, am Ende hieß es 7:2 für das Oberliga-Schlusslicht, für das Marc Schmidpeter doppelt traf.

Michael Wutz


Anzeige
Anzeige

Notizen

  • vor 17 Stunden
  • Zach Senyshyn, dessen Vertrag bei den Schwenninger Wild Wings vor einem knappen Monat aufgelöst wurde, stürmt nun für Vlci Zilina (Slowakei).
  • gestern
  • Zwei DEL-interne Testspiele bot der Freitag: Die Grizzlys Wolfsburg schlugen die Eisbären Berlin mit 5:3. Die Fischtown Pinguins Bremerhaven besiegten die Iserlohn Roosters mit 5:2. Heute steht um 17 Uhr die Partie Langnau (Schweiz) gegen die Adler Mannheim auf dem Testprogramm.
  • vor 2 Tagen
  • Niederlagen für DEL-Clubs gab es am Donnerstag bei zwei Testspielen. Mannheim unterlag beim Letzten der Schweizer National League Ajoie mit 2:3 (Tore: Reichel und O’Donnell), Schlusslicht Dresden verlor in Tschechien beim Tabellenvierten Liberec mit 1:3 (Tor: Chartier).
  • vor 3 Tagen
  • Verteidiger Moritz Kukuk fällt der Düsseldorfer EG (DEL2) für voraussichtlich drei Wochen aus. Der 20-Jährige hatte sich bei einem Schussblock im Bauchbereich verletzt.
  • vor 3 Tagen
  • Mehr Fans bei den Heimspielen der Dresdner Eislöwen: Anstatt bislang 4.412 dürfen künftig 4.576 Besucher in die Joynext Arena. Gutachten und eine Überprüfung des Brandschutzkonzepts sorgten für Grünes Licht.
Anzeige

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.