Die Serie zwischen dem Deggendorfer SC und den Füchsen Duisburg ist aufgeladen.
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Der Pressedienst der Deggendorfer SC hat in dieser Saison gut zu tun, wenn es um Stellungnahmen des Clubs aus der Oberliga geht. Nun bezieht der Club Position zu von Zuschauern angegangenen Gästespielern - und einem Fuchsfell.
Im Playoff-Heimspiel der Niederbayern gegen die Füchse Duisburg sind offenbar Gästespieler beim Verlassen des Eises angegangen worden. Wie der DSC schreibt, habe er als „direkte Konsequenz bereits Maßnahmen ergriffen, um solche Situationen künftig zu verhindern. Der bisher ehrenamtlich organisierte Sicherheitsdienst wurde an dieser Stelle auf einen externen Securitydienstleister umgestellt." Die Durchführungsbestimmungen des ligenbetreibenden Deutschen Eishockey-Bundes schreiben den Schutz der Mannschaften vor. In 9.3. (2) heißt es: „Der Weg der Spieler in die Umkleidekabinen muss so abgesichert sein, dass Übergriffe aus den Reihen der Zuschauer ausgeschlossen sind."
Denn zudem stießen sich die Besucher an einem Fuchsfell, das im Stadion aufgehängt worden war - offenbar, um den Füchsen zu zeigen, was sie in der Festung an der Trat erwartet. „Das Fuchsfell wurde nach Kenntnisnahme – zugegebenermaßen haben wir zu spät davon Kenntnis erlangt – sofort entfernt", schreibt der Club. Das Fuchsfell war an den Zuschauerrängen nahe der Eisfläche aufgehängt, die NRZ hat - laut Fotoautorenmarke von den Füchsen Duisburgern stammend - ein Foto davon veröffentlicht. Es bleibt die Frage, wie das Fell in das Stadion hineingebracht werden konnte - letztlich auch ein Punkt für die Ordner respektiv den Sicherheitsdienst. Der DSC hebt hervor: „Wir stehen für Respekt, Fairness und einen verantwortungsvollen Umgang – sowohl gegenüber Menschen als auch gegenüber Tieren."
In der bereits durch Sperren aufgehitzten Serie zwischen Deggendorf und Duisburg steht es nach dem Sieg des DSC am Dienstagabend 2:1.
Martin Wimösterer