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Dienstag, 27. März 2018

Auch Co-Trainer Beddoes geht Abgänge in Ingolstadt: Schopper, Mauldin, Mouillierat, Stapleton und Swinnen verlassen ERC

Nach fünf Jahren endet Verteidiger Benedikt Schoppers Zeit beim ERC Ingolstadt, deren Höhepunkt der Gewinn der deutschen Meisterschaft im Jahr 2014 war.


Foto: City-Press


Der ERC Ingolstadt, in der abgelaufenen Wochen im DEL-Playoff-Viertelfinale in fünf Spielen an den Adlern aus Mannheim gescheitert, hat nach den Saison-Abschlussgesprächen am Dienstag sechs Abgänge vermeldet. Darunter ist mit Benedikt Schopper auch ein Spieler, der mit den Panthern im Jahr 2014 die bislang einzige deutsche Meisterschaft der Club-Historie gewann. Der Defensivverteidiger, der in fünf Jahren bei den Schanzern insgesamt nur fünf Tore schoss, erzielte damals in der ersten Playoff-Runde gegen die Eisbären Berlin in der Verlängerung von Spiel drei den entscheidenden Treffer zum Viertelfinaleinzug.

"Benedikt ist ein bodenständiger, anständiger Kerl", sagt ERC-Sportdirektor Larry Mitchell über den 33-Jährigen, der während seiner Zeit in Ingolstadt auch eine Familie gründete und ein Haus baute. "Er hat für den ERC immer sein Bestes gegeben und die Club-Geschichte mitgeschrieben. Wir wünschen seiner Familie und ihm alles Gute für die Zukunft."

Nach jeweils nur einer Spielzeit in Ingolstadt schon wieder gehen müssen unterdessen die Angreifer Greg Mauldin, Kael Mouillierat und Dennis Swinnen. Der zweikampfstarke US-Amerikaner Mauldin (35) verbuchte für den Hauptrundenvierten bei insgesamt 56 DEL-Einsätzen 25 Scorer-Punkte, während der Kanadier Mouillierat (30) in 55 Partien auf 13 Treffer sowie 19 Vorlagen kam. Lediglich vier Scorer-Punkte gelangen derweil dem Deutsch-Belgier Swinnen (24) in 43 Partien.

Noch kürzer war indes Tim Stapletons Zeit in Ingolstadt: Der 35-jährige Angreifer aus den USA war erst im Januar nachverpflichtet worden und verbuchte in 13 DEL-Einsätzen für die Schanzer immerhin vier Tore sowie sechs Vorlagen, muss nun aber dennoch wieder gehen. Sechster Abgang bei den Schanzern ist Co-Trainer Clayton Beddoes, der seit September 2017 auch Head Coach der italienischen Nationalmannschaft ist.

Mit den Verteidigern Ville Koistinen und Matt Pelech, den Angreifern John Laliberte und Joachim Ramoser sowie Goalie-Coach Fabian Dahlem führen die Panther aktuell noch Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit.


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Notizen

  • vor einer Stunde
  • Die Champions Hockey League hat den Rahmenterminplan der Saison 2026/27 veröffentlicht. Sie beginnt demnach am Donnerstag, den 3. September 2026 und endet mit dem Finale am Dienstag, den 23. Februar 2027. Aus Deutschland sind bereits die Kölner Haie als DEL-Hauptrundensieger qualifiziert.
  • vor 21 Stunden
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
  • gestern
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • gestern
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
  • gestern
  • Mit 18 Stichen ist Linus Wernerson Libäck nach seiner foulbedingten Verletzung beim Spiel in Bad Tölz genäht worden. Es gehe ihm den Umständen entsprechend so weit gut, teilen die Hammer Eisbären mit. Der Stürmer muss sich nach der Rückkehr nach Hamm weiteren Untersuchungen unterziehen.
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