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Sonntag, 23. Februar 2020

Der 48. DEL-Spieltag am Sonntag Fischbuch überragt bei Nürnbergs Sieg über Berlin, DEG gewinnt in München, Mannheim verliert, Bremerhaven patzt in Iserlohn

Daniel Fischbuch (roter Helm) ließ Nürnberg jubeln.
Foto: City-Press

Gleich drei der vier Spitzenteams der DEL mussten am 48. Spieltag Federn lassen. So verlor Spitzenreiter München (2:3 gegen Düsseldorf) am Sonntag ebenso wie der Rangdritte Mannheim (2:4 in Augsburg) und der Tabellenvierte Berlin (3:5 in Nürnberg). Einzig die Straubing Tigers hielten sich beim 4:3-Overtime-Erfolg in Krefeld schadlos und konnten damit als Rangzweiter den Abstand auf Meister Mannheim auf vier Punkte ausbauen.

Die Spiele im Stenogramm (6 Einträge)

 

 

Der 5:3-Heimsieg der Thomas Sabo Ice Tigers gegen Berlin stand eindeutig im Zeichen von Daniel Fischbuch, der mit seinem ersten Hattrick in seiner Karriere das Match praktisch im Alleingang entschied. Nürnberg hat damit weiterhin fünf Zähler Vorsprung auf den Tabellenzehnten Augsburg, der seinerseits die Adler Mannheim mit 4:2 besiegte. Für den amtierenden Meister war dies die vierte Niederlage in Folge. Die Entscheidung zugunsten der Panther fiel schon im Mitteldrittel, als Defender McNeill mit einem Shorthander die passende Antwort auf Wolfs Anschlusstor zum zwischenzeitlichen 2:3 hatte.

Eine hart umkämpfte Partie sahen rund 4.600 Zuschauer in München. Dort führte der Spitzenreiter bis vier Minuten vor dem Ende mit 2:1. Dann aber schafften Adam und Bukarts noch die Wende für Düsseldorf, das nun als Tabellenfünfter 80 Punkte auf dem Konto hat. Besonderheit am Rande: Bei den Rheinländern rückte ab dem zweiten Drittel Backup Hane für den leicht angeschlagenen Niederberger ins Tor. Den sechsten Sieg aus den vergangenen sieben Spielen holten die Straubing Tigers beim 4:3-Erfolg nach Verlängerung in Krefeld. Dabei führten die Niederbayern zu Beginn des Schlussdrittels nach einem diskussionswürdigen Treffer von Schütz (Abseitsposition) schon mit 3:1, doch Krefeld kämpfte sich mit zwei Toren in Überzahl zurück ins Match. Nationalspieler Loibl, der auch schon zum 0:1 in Überzahl getroffen hatte, machte in der Overtime dann aber den Sieg für die Tigers (jetzt 95 Zähler auf dem Konto) perfekt.

Im Kampf um die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale mussten die Fischtown Pinguins Bremerhaven unterdessen einen Rückschlag hinnehmen: Bei Kellerkind Iserlohn Roosters unterlagen die Norddeutschen am Sonntagabend trotz zweier Tore von Jan Urbas mit 3:4. Dabei erzielten die Roosters ihre vier Treffer allesamt im Powerplay. Vom Bremerhavener Patzer profitierte unter anderem der ERC Ingolstadt, der seine Pflichtaufgabe gegen Tabellenschlusslicht Schwenninger Wild Wings mit einem 4:3-Heimerfolg löste und nun punktgleich mit den sechstplatzierten Fischtown Pinguins ist. Für die Schanzer war dies der bereits dritte Sieg in Serie, während Gegner Schwenningen um Doppeltorschütze Andreas Thuresson zehn seiner jüngsten elf Partien verloren hat.


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Notizen

  • gestern
  • Riley Damiani hat einen neuen Club gefunden. Der kanadische Stürmer, zuletzt zwei Jahre bei den Augsburger Panthern in der PENNY DEL aktiv, spielt in der kommenden Saison beim Schweizer Zweitligisten HC La Chaux-de-Fonds.
  • vor 3 Tagen
  • Die Frauen des ECDC Memmingen Indians verlieren nach dem erneuten Titelgewinn eine talentierte Stürmerin. Die 16-jährige Juniorennationalspielerin Victoria Butuzov schließt sich dem Schweizer Vizemeister SC Bern an.
  • vor 3 Tagen
  • Verteidiger Marian Bauer und Torhüter Finn Becker erhalten von DEL2-Club Eisbären Regensburg eine Förderlizenz. Sie stehen bei DEL-Club Iserlohn Roosters unter Vertrag.
  • vor 4 Tagen
  • Goalie Andreas Magg verlässt den Süd-Oberligisten EC Peiting und wechselt in die Bayernliga zu den Peißenberg Miners. Der 29-Jährige stammt aus der Peitinger Jugend und verprachte auch den Großteil seiner Profikarriere beim ECP. 2025/26 stand er 34-mal für den Club im Tor.
  • vor 5 Tagen
  • Das U15-Perspektivteam des DEB beendete ihr erstes internationales Turnier nach zwei Siegen gegen die Slowakei und die Bayerische Auswahl, sowie zwei Niederlagen gegen Tschechien und den EC Red Bull Salzburg auf dem vierten Platz. Turniersieger wurde Gastgeber Salzburg.
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