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Donnerstag, 23. Juli 2020

Dritter Slowene im Kader Zweijahresvertrag: Fischtown Pinguins Bremerhaven holen Angreifer Ziga Jeglic zurück in die höchste deutsche Eishockey-Liga

Ziga Jeglic wird künftig im Trikot der Fischtown Pinguins Bremerhaven über Torerfolge seiner Mannschaft jubeln.
Foto: imago images/CTK Photo

Bremerhavens Teammanager Alfred Prey hatte in der aktuellen Ausgabe von Eishockey NEWS von einer „richtigen Granate“ gesprochen, die die Rolle des Centers für die erste Reihe bei den Nordseestädtern einnehmen soll. Nun ist auch der Name bekannt: Ziga Jeglic kehrt in die DEL zurück und wird nach Jan Urbas sowie Miha Verlic der dritte Slowene im Kader des Hauptrundensechsten der Saison 2019/20 sein. Jeglic erhält in der Seestadt einen Zweijahresvertrag.

„Er ist kein Scorer, aber er ist ein exzellenter Spielmacher mit einem sehr ausgeprägten Gefühl für das Spiel. Er ist der ideale Mitspieler für Jan Urbas und Miha Verlic“, so Prey zur Neuverpflichtung. „Persönlich bin ich nach den Gesprächen mit Alfred und Hauke (Hasselbring, Geschäftsführer der Fischtown Pinguins, Anm. d. Red.) von meiner Entscheidung total überzeugt, was ich glaube, durch die Akzeptanz eines Zweijahresvertrags auch zu bestätigen“, sagte Jeglic selbst zu seinem zweiten Engagement in Deutschlands höchster Eishockey-Spielklasse.

Der heute 32-Jährige ist in der DEL nämlich kein Unbekannter und dürfte besonders den Ingolstädter Anhängern in bester Erinnerung sein. Mitte Dezember 2013 von Liiga-Club Ässät Pori nachverpflichtet, holte er 2014 die Meisterschaft mit dem ERC und verbuchte damals in 32 Spielen acht Treffer sowie 16 Assists. Nach dem Titel spielte Jeglic durchgehend in der KHL, lief für Slovan Bratislava, Torpedo Nishny Novgorod und Neftekhimik Nizhnekamsk auf (252 Begegnungen, 29 Tore, 59 Vorlagen). Die vergangene Saison verbrachte der slowenische Nationalspieler in Tschechien bei Berani Zlin (fünf Spiele, ein Tor, vier Vorlagen) sowie bei BK Mlada Boleslav (33 Partien, zehn Tore, zehn Beihilfen).

Zwischendurch sorgte ein positiver Doping-Test bei ihm für Aufsehen, als er während der Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang positiv auf das verbotene Asthma-Mittel Fenoterol getestet wurde. Damit war das Abenteuer Olympia für den Rechtsschützen damals nach drei Partien und einem Treffer beendet. Er selbst gab damals an, das Mittel gegen sein Asthma genommen zu haben und vergessen zu haben, dies den Statuten entsprechend als therapeutische Nutzung zu melden. Der Internationale Sportgerichtshof CAS verhängte in der Folge eine achtmonatige Sperre.


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Notizen

  • vor 16 Stunden
  • Von den Heilbronner Falken wechselt Stürmer Luis Ludin zu den Bietigheim Steelers. Aus dem eigenen Nachwuchs wurde mit Philipp Nuss ein weiterer Stürmer lizenziert.
  • gestern
  • Der DEL-Disziplinarausschuss hat Ty Glover für zwei Spiele gesperrt. Zudem muss er eine nicht weitere präzisierte Geldstrafe zahlen. Der Frankfurter Stürmer leistete sich im Spiel gegen Wolfsburg einen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich.
  • gestern
  • Der Einsatz von Daria Gleißner, Kapitänin des DFEL-Titelverteidigers ECDC Memmingen, ist am kommenden Wochenende ungewiss. Die Verteidigerin zog sich laut Verein am ersten Halbfinalwochenende eine leichte Oberkörperverletzung zu.
  • gestern
  • Maximilian Daubner vom EHC Red Bull München geht es „den Umständen entsprechend gut. Er wurde mit mehreren Stichen genäht", gab Manager Christian Winkler bekannt. Daubner hatte sich am Sonntag zu Beginn des DEL-Spitzenspiels gegen die Kölner Haie einen Cut im Gesicht zugezogen.
  • gestern
  • NHL-Ergebnisse am Sonntag: Pittsburgh - Vegas 5:0, San Jose - Winnipeg 2:1 n.V., Utah (mit JJ Peterka: 18:10 Minuten Eiszeit) - Chicago 0:4, Minnesota (mit Nico Sturm: 9:05 Minuten Einsatzzeit) - St. Louis 1:3, N.Y. Islanders - Florida 5:4, Anaheim - Calgary 3:2 n.P.
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