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Sonntag, 1. November 2020

Neuer Teamkollege von Freund Leon Draisaitl Nationalspieler Dominik Kahun wechselt von den Buffalo Sabres zu den Edmonton Oilers und erhält einen Einjahresvertrag

Dominik Kahun (links) und Leon Draisaitl zusammen im Trikot der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2019. In Zukunft werden sie auch das gleiche Clubtrikot tragen.

Foto: imago images/Action Pictures/Peter Schatz

Nationalspieler Dominik Kahun wechselt von den Buffalo Sabres zu den Edmonton Oilers. Er wird dort einen Vertrag über ein Jahr unterzeichnen. Das erfuhr Eishockey NEWS am Sonntagabend von dessen Agenten Jiri Poner. Kahun, dessen Kontrakt nach der Saison ausgelaufen war, war vom Restricted zum Unrestricted Free Agent geworden, weil die Sabres das Qualifikationsangebot nicht abgegeben hatten.

In Edmonton trifft er auf seinen Freund und Nationalmannschaftskollegen Leon Draisaitl, mit dem er bereits in seiner Zeit bei den Jungadlern Mannheim zusammengespielt hat. „Ich freue mich, dass die beiden Freunde zusammen in Edmonton spielen können“, sagte sein Agent Jiri Poner. „Edmonton hatte neben Buffalo das meiste Interesse. Die Sabres haben sich aber für einen anderen Weg entschieden.“

Im Februar war Kahun von den Pittsburgh Penguins zu den Buffalo Sabres getauscht worden, wo er vor der pandemiebedingten Saisonunterbrechung in sechs Spielen noch zwei Tore erzielte und zwei vorbereitete. Die Sabres hatten die Playoffs verpasst, Kahun hält sich als Trainingsgast seit dem Sommer bei seinem Ex-Team EHC Red Bull München fit.

Für die Pittsburgh Penguins, die ihn im Sommer 2019 aus Chicago verpflichtet hatten, hatte er in 50 Spielen zehnmal getroffen und 17 Tore vorbereitet. Bei den Chicago Blackhawks, die ihn 2018 aus München in die NHL geholt hatten, kam er in seiner ersten Saison auf 13 Tore und 24 Vorlagen in allen 82 Saisonspielen.

Als Restricted Free Agent hatten die Sabres die Rechte an Kahun, allerdings gaben sie kurz vor Eröffnung des Free-Agent-Marktes kein Angebot für den Stürmer ab, so dass Kahun frei wurde und so mit allen anderen Clubs verhandeln konnte. Im Frühherbst hatte es dagegen noch so ausgesehen, als würde Kahun beim Club von Head Coach Ralph Krueger bleiben.

Nachdem am Sonntagmorgen der Wechsel von Korbinian Holzer zu Avtomobilist Yekaterinburg bekannt wurde (Eishockey NEWS berichtete) verbleibt mit Tom Kühnhackl (bisher New York Islanders) nur noch ein deutscher NHL-Akteur, der noch ohne Vertrag für die neue Saison ist.

Michael Bauer


Kurznachrichtenticker

  • gestern
  • Neuzugang Tyler Gaudet wird den Adlern Mannheim bis auf Weiteres fehlen. Der 29-jährige Angreifer verletzte sich am Sonntag beim Heimsieg gegen Bietigheim. Eine genaue Diagnose will der Erstligist in den kommenden Tagen vermelden, sobald Gaudet nochmals von einem Spezialisten untersucht wurde.
  • gestern
  • Verteidiger Leonhard Günther (23) von den Füchsen Duisburg hat sich am Sonntag bei der 2:10-Heimpleite gegen Krefeld einen Waden- sowie Sprunggelenkbruch zugezogen und wird dem Oberligaaufsteiger auf unbestimmte Zeit fehlen.
  • gestern
  • Jens Baxmann bleibt ein Teil der Lausitzer Füchse. Der 37-Jährige beginnt ein Fernstudium mit Fachrichtung Sportmanagement und wird den praktischen Teil beim DEL2-Club absolvieren. Zudem fungiert der langjährige Erstliga-Profi und siebenfache deutsche Meister als Sportlicher Berater in Weißwasser.
  • vor 3 Tagen
  • Langfristige Ausfälle in der PENNY DEL: Kölns Ryan Stanton hat das sich das Handgelenk gebrochen und fällt sechs bis acht Wochen aus. Nürnberg muss für unbestimmte Zeit auf Charlie Jahnke wegen eines Unterarmbruchs verzichten.
  • vor 3 Tagen
  • Die Kassel Huskies aus der DEL2 müssen voraussichtlich vier bis sechs Wochen lang auf Tomas Sykora verzichten. Der 32-jährige Angreifer hat sich beim 4:3-Shootout-Sieg in Dresden am Freitag eine Oberkörperverletzung zugezogen. Sykora traf an den ersten drei Spieltagen einmal.
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